Apple will sich Zugriff auf iPhones per Patent sichern

Von: Dirk Kunde, Montag, 23. August 2010 13:07 Uhr

Erst kürzlich wurde der Jailbreak von iPhones in den USA vom Copyright Office genehmigt, da wird ein Patentantrag von Apple publik, der in eine ganz andere Richtung geht. Unter dem Titel “Systems and Methods for Identifying Unauthorized Users of an Electronic Device” will sich Apple den Fernzugriff auf sämtliche iPhone sichern, die per “hacking, jailbreaking, unlocking, or removal of a SIM card” verändert wurden.

Ein Missbrauch kann zur Löschung von Inhalten führen, aber auch zur Aktivierung der iPhone-Kamera. Apple könnte ein Foto mit Geo-Daten machen und auf eigene Server hochladen. Offiziell soll damit ein Missbrauch von sensiblen Daten wie Kreditkartennummern oder Passwörtern bei Diebstahl verhindert werden bzw. den unrechtmäßigen Nutzer überführen.

Aktiviert werde der Fernzugriff beispielsweise, wenn ungewöhnlich viele Daten übertragen werden, was auf einen Jailbreak oder sonstigen Missbrauch hinweisen könnte. Diese Technik wäre die perfekte Überwachung sämtlicher Nutzer zu jeder Zeit.

Ein derartiges Patent hätte fatale Folgen. Es bleibt unklar, warum Apple nach dem Verkauf eines iPhones immer noch Zugriff auf die Hardware haben möchte. Auch die Wettbewerbsbehörden der USA und EU werden hier vermutlich, neben den bereits laufenden Untersuchungen, ein Auge drauf werfen.

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Jailbreak und Unlock werden in den USA legalisiert

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 27. Juli 2010 11:36 Uhr

Das U.S. Copyright Office hat weitere Ausnahmen des 1998 verabschiedeten Digital Millennium Copyright Act (DMCA) erlassen. Danach ist ein Jailbreak, also die Umgehung von Apples AppStore, zulässig. Nutzer können alternative App-Stores bzw. nicht freigegebene Apps auf ihrem iPhone installieren. Auch die Aufhebung des SIM-Locks, also der Netzsperre ist legal. Wer sein iPhone “unlocked” kann es auch in einem anderen Netz als dem von Exklusivprovider AT&T in den USA betreiben. Hier wird seit einiger Zeit T-Mobile als Kandidat gehandelt.

Die Ausnahmen definieren auch Fälle, in denen Filme (DVDs), Spiele und Software kopiert bzw. der Kopierschutz aufgehoben werden darf.

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Blau.de verkauft iPhone 3G S mit Preisvorteil

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 3. September 2009 12:38 Uhr

Blau verkauft freie iPhones vom 3Gstore - jedoch mit PreisvorteilGünstiganbieter Blau.de bewirbt auf seinen Seite vertragsfreie iPhone 3G S. Beim Discount-Provider gibt es das Apple-Smartphone ohne SIM-Lock, es lässt sich also mit jeder SIM-Karte betreiben.

Die Preis für das iPhone 3G S liegen zwischen 549 und 919 Euro. Klickt man auf den Angebotsbutton, landet man auf den Seiten vom 3Gstore – dem gefühlten Marktführer für freigeschaltete iPhones, die aus Italien importiert werden. Das erstaunliche: Die iPhones werden bei Blau mit einem Preisvorteil zwischen 50 und 80 Euro verkauft. Das iPhone 3G S mit 32 GB Speicher kostet hier 919 statt 999 Euro. Für den Versand kommen noch sieben Euro hinzu. Ein Blau-Mobilfunkkarte muss man nicht zwingend dazu nehmen.Blau.de verkauft iPhone 3G S mit Preisvorteil
Blau.de verkauft iPhone 3G S mit Preisvorteil

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Das alte iPhone freischalten

Von: Dirk Kunde, Samstag, 27. Juni 2009 14:53 Uhr

Jailbreak und Unlock eines iPhonesDie (Video-)Anleitung von Philipp Biel ist extrem nützlich, da sie einen Schritt für Schritt durch den Jailbreak und Unlock eines iPhones führt. Für ein iPhone der ersten Generation und für ein iPhone 3G benötigt man Red Snow. Die Software gibt es bei Biel oder direkt beim iPhone Dev Team. Die iPhone 3G S-Nutzer müssen noch ein wenig auf UltraSnow für 3G S warten.

Für Neulinge gibt es zwei Punkte, an denen sie in der Anleitung stocken, so ging es mir jedenfalls. Icy und Cydia sollte man in Red Snow auswählen, wenn man Apps aus diesen beiden Alternativ-App-Stores installieren möchte.

Unlock” sollte man anklicken, wenn das iPhone bislang nicht von der Netzsperre des Providers befreit wurde. Dabei wird man nach den Binary-Codes für die Baseband Bootloader 3.9 und 4.6 gefragt. Bahnhof? Alles halb so wild, die beiden .bin-Dateien findet man bei iPhonefreakz.com. Hier gibt es auch sämtliche Firmware-Versionen für alle iPhone und iPod touch-Generationen, falls man später mal etwas zurückdrehen will bzw. muss.

Für den ganzen Freischalt-Prozess sollte man etwas Geduld mitbringen, bei mir hat es rund 25 Minuten gedauert, bis ich die neue SIM-Karte aktivieren konnte.

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Freiheit ist viel lustiger – vom einfachen jailbreaken

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 7. April 2009 9:00 Uhr

Ein Gastbeitrag meines Büronachbarns Harry Otto von ROCKNROLLADVERTISING.com.

Ausbruch in 15 Minuten oder “Der iPhone Jailbreak für Laien”

Also ich hätte nicht gedacht, dass das so einfach ist. Die Recherche darüber hat mich mehr Zeit gekostet als der eigentliche Akt an sich: Das iPhone von der lästigen Pflichtbindung an iTunes und damit der Gnade von Apple, zu lösen. Nun habe ich zwei weitere App Stores (Cydia & Installer) in denen auch die Applikationen zu finden sind, die T-Mobile und Apple lieber nicht unter die Kunden bringen wollen.

Und so einfach ging´s (übrigens auch für iPod):

1. Ich habe mir ein Schülervideo angeguckt (siehe unten)
2. Danach hab ich mir alle notwendigen Daten geladen. Alle Links zu den Dateien stehen in der Beschreibung des Videos.
3. Dann hab ich das Video nochmal angeschaut und alles Step für Step mitgemacht (So wie bei Kochsendungen).
4. Nach 15 Minuten hatte ich ein freies iPhone mit dem Cydia App Store.

Ich hab vorher alles synchronisiert. Der Vorgang initialisiert das Gerät. D.h. alle Daten gehen erstmal verloren. Durch eine anschließende Synchronisation war alles wieder da. Bei mir hat´s geklappt. Ich bin frei... Juhuuu.

Ich übernehme keinerlei Verantwortung, sollte das jemand nach machen und bin mir bewusst, dass ich damit wahrscheinlich Probleme mit Garantieleistungen bei T-Mobile bekomme. Aber: Bei mir läuft alles wunderbar und auch der App Store von Apple kann normal genutzt werden. Gibt ja auch schöne Sachen dort. Aber eben nicht alles… ;)

Hier zwei sehr feine Applikationen als Beispiele, was es in der Freiheit Schönes gibt:

1. PDANet.
Das iPhone als WLAN-Router für den Laptop nutzen.

2. Qik.
Live-Videos-Streamen vom iPhone direkt ins Netz.
Konnte ich schon für TUI Cruises (Kreuzfahrten von TUI) auf unserem Account testen:

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Mozilla und Skype wollen ins iPhone

Von: Dirk Kunde, Freitag, 20. Februar 2009 14:02 Uhr

Skype und Mozilla wolle rein ins iPhone © CC 3Gstore.de, Skype, MozillaMozilla, die Macher des Firefox-Browsers, und Internettelefonie-Anbieter Skype (gehört zu eBay) wollen mit ihrer Software ins iPhone. Im ersten Schritt in die Geräte mit einem Jailbreak. Beide Unternehmen unterstützen das Vorgehen der Electronic Frontier Foundation (EFF) beim US Copyright Office in Sachen Jailbreak. Die Bürgerrechtsorganisation EFF protestiert gegen Apples Vorgehen, die Aufhebung der Fessel per Software (Jailbreak) als Verletzung des Digital Millenium Copyright Acts einzuordnen.

Die Schreiben von Mozialla und Skype sind natürlich nicht uneigennützig. Beide Unternehmen wollen sich wenigstens den Weg auf die “geknackten” iPhones offen halten, sollte der Weg über den AppStore weiterhin versperrt bleiben.

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iPhone Jailbreak dürfte Copyright verletzen

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 17. Februar 2009 14:07 Uhr

Bislang hat sich Apple zum Thema Jailbreak offiziell zurückgehalten. Doch nun legt das Unternehmen Beschwerde beim US Copyright Office ein, berichtet die Electronic Frontier Foundation (EFF).

Nach Ansicht des iPhone Herstellers verletze ein Jailbreak das geistige Eigentum des Unternehmens, da der Bootloader und das Betriebssystem manipuliert würden. Dies verstoße gegen die Bestimmungen des Digital Millenium Copyright Acts. Nach einem Jailbreaking der iPhones können auch Apps außerhalb des AppStores auf dem Smartphone  installiert werden. Mit Blick auf  Sicherheit und Stabilität des Geräts, lehnt Apple dieses Vorgehen ab.

Die EFF plädiert schon länger für eine Ausnahmeregelung für freigeschaltete iPhones. Nach ihrer Ansicht fällt der Jailbreak unter die Fair-Use-Regelung, die Ausnahmen zulässt. Die EFF vergleicht die Bevormundung durch Apple mit einem hypothetischen Beispiel aus der Autoindustrie. Niemand würde sich gefallen lassen, dass Autohersteller die Motorhauben zuschweißen, mit dem Hinweis das Veränderungen am Motor unerwünscht seien.

Hätte Apple mit seiner Beschwerde Erfolg, könnten sie auf juristischem Weg einfacher Anbieter von Jailbreak-Software verfolgen. Die Zahl freigeschalteter iPhones wird auf weltweit mehrere Hunderttausend geschätzt.

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iPhone als vollwertiges Navigationsgerät

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 12. Februar 2009 10:41 Uhr

Bevor jetzt alle losjubeln und sich auf die Suche im AppStore begeben – halt. Diese Software funktioniert nur auf geknackten (Jailbreak) iPhones und iPod Touches.

Das Video zeigt eine Beta-Testversion von xGPS. Damit wird das iPhone oder, wie hier im Test, ein iPod Touch zu einem vollwertigen Navigationsgerät. Die Kartendaten kommen von Google Maps, die Koordinaten vom GPS-Chip bzw. vom externen Empfänger, sollte man die erste Generation iPhone benutzen. Die Sprachausgabe erfolgt über die Autostereoanlage – klingt noch etwas blechern die Stimme, aber es ist schon erstaunlich, was damit geht und wohin die Reise (im wahrsten Sinne des Wortes) geht.

Aus der Rubrik: “Ich hab´s ja schon immer gesagt”, empfehle ich noch einen Beitrag von vor einem Jahr.

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Dev-Team knackt das iPhone 3G

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 16. Dezember 2008 15:15 Uhr

Dev Team knackt das iPhone 3G

© engadget

Das iPhone Dev Team hat es geschafft: Es kann iPhones 3G von seinen Netzfesseln befreien. Unter dem Codenamen “Yellowsnow” (wer hat da in den Schnee gepinkelt?) wird der Freischaltmechanismus derzeit in eine nutzerfreundliche Software gepackt, die voraussichtlich Sylvester allgemein zugänglich sein wird. Vorab wird das Dev-Team Details beim Chaos Comunication Congress in Berlin Ende Dezember präsentieren.

Voraussetzung für die Freischaltung ist das Baseband 2.11.07 und ein iPhone 3G mit Jailbreak. Das Katz und Maus-Spiel geht also weiter…
Dev Team knackt das iPhone 3G

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VoIP-Telefonate mit dem iPhone

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 17. April 2008 17:50 Uhr


Das britische Start-up Fring hat eine Testversion für VoiP-Telefonate veröffentlicht. Das funktioniert jedoch nur, wenn das iPhone für neue Software “offen”, also per Jailbreak von seinen Fesseln befreit ist.

Nach der Installation kann man über einen WLAN-Zugang telefonieren. Hat natürlich bei Auslandsgesprächen und wenn das Minutenbudget erschöpft ist, enorme Kostenvorteile. Die Software ist ein Pre-Release, also noch fast jungfräulich. Das Unternehmen wünscht sich Nutzer-Feedback. Ich kann es nicht ausprobieren, da mein iPhone noch den T-Mobile-Keuschheitsgürtel trägt. Aber der erste Praxistest der Kollegen bei Macnotes fällt nicht gerade begeistert aus.

Entwickelt wurde die Software von Fring und dem israelischen Holon Institute of Technology. Fring bietet Software, mit der Nutzer (“Fringster”) mobiler Geräte über Skype, MSN Messenger, Google Talk, ICQ, SIP, Twitter, Yahoo und AIM telefonieren sowie chatten können.

Apple wird das Programm nicht lieben. Steve Jobs hatte bereits bei der SDK-Präsentation angemerkt, dass man VoIP-Anwendungen nicht in den AppStore aufnehmen werde.

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