Apples iPhone-Umsatz ist höher als der Gesamtumsatz von Microsoft

Von: Dirk Kunde, Montag, 6. Februar 2012 17:21 Uhr

iPhone-Umsatz im Dezember-Quartel verglichen mit MicrosoftApple macht mit dem iPhone mehr Umsatz als Microsoft mit allen seinen Produkten.

Nimmt man die Zahlen des letzten Quartals setzt Apple 24,4 Milliarden Dollar mit dem Smartphone um. Eine erstaunliche Zahl für ein Produkt, das erst vor fünf Jahren auf den Markt kam. Microsoft brachte es mit Betriebssystem, Anwendersoftware (Office, Server etc.) und XBox auf 20,9 Milliarden Dollar.

 

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Apple gibt erstaunlich wenig für Forschung und Entwicklung aus

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 1. Februar 2012 10:47 Uhr

Ausgaben für Forschung & Entwicklung der Technik-Riesen (c) AsymcoFür ein Unternehmen, dass im Jahres-Rythmus seine Produktkategorien erneuert und dabei immer wieder Standards für die Branche setzt, gibt Apple erstaunlich wenig für Forschung und Entwicklung (R&D) aus.

Ja, 758 Millionen Dollar sind viel Geld. So viel wurde im abgelaufenen Quartal für zukünftige Produkte aufgewendet. Doch im Vergleich zu 46.300 Millionen Dollar Umsatz ist es wenig- das sind gerade mal 1,6 Prozent.

Das Analysten-Haus Asymco hat sich die Ausgaben über die letzten fünf Jahre einmal angeschaut. Da gibt Apple 2,8 Prozent aus und landet im Vergleich zu den anderen Größen der Branche auf Platz 12. Erstaunlich: Microsoft gibt durchschnittlich 13,8 Prozent seines Umsatzes für Forschung und Entwicklung aus.

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Microsoft Skydrive auf dem iPhone

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 14. Dezember 2011 9:10 Uhr

Fotos und andere Dateien im Skydrive von Microsoft speichern25 GB, ganze 25 Gigabyte bietet Microsoft den Nutzern seines Skydrives. Jeder kann sich bei Windows Live ein kostenloses Konto in der Wolke anlegen. Wer Hotmail, Microsoft Messenger oder Xbox LIVE nutzt, hat bereits seine Zugangsdaten zum Himmelslaufwerk.

Skydrive funktioniert wie MobileMe (Auslaufmodell), Box.net oder die Dropbox. Es ist ein Online-Speicher für Dokumente, Fotos, Videos, eben Dateien aller Art, auf die man Rechner-unabhängig von überall zugreifen möchte. Im Browser auf dem Rechner zieht man per Drag´n Drop die gewünschten Dateien in den Skydrive. Einzelne als auch gepackte Dateien (.zip) sind kein Problem, einen Ordner kann man nicht hochladen.

Wer Microsofts Office-Programme nutzt, kann Dateien direkt dort speichern. In Word beispielsweise wählt man Datei / Freigeben / In Skydrive speichern – das funktioniert sicherlich nur in den neueren Versionen, bei mir ist es Office 2011 für den Mac.

Unterwegs kann man anderen Dateien freigeben, indem man ihnen einen Link zur Datei im Skydrive schickt. Word- oder Excel-Dateien, die per Mail auf das iPhone kommen kann man nicht im Skydrive ablegen. Nur Fotos und Videos lassen sich vom iPhone im Online-Speicher ablegen.

Als externer Sicherheitsspeicher ist der Skydrive sicher eine gute Alternative, doch an Komfort, Optik und Tempo der Dropbox kommt er nicht heran.

 

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iCloud setzt auf die Hilfe von Microsoft und Amazon

Von: Dirk Kunde, Montag, 5. September 2011 19:31 Uhr

Apple setzt beim neuen Speicherdienst iCloud auf die Erfahrung von Microsoft und Amazon, berichtet The Register. Zusammen mit iOS 5 löst die iCloud im Herbst 2011 das bisherige Angebot MobileMe ab.

Der Basisdienst mit 5 GB Speicherplatz ist für jeden iOS-Nutzer kostenlos. Neben der Funktion “Mein iPhone suchen”, der Synchronisation von Apps, Liedern, Lesezeichen, Adressen und Terminen liegen auf den Servern auch die Backups der mobilen Geräte. Mit der Datenwolke löst sich Apple vom Computer, da Einrichtung, Betrieb und Sicherungskopien nicht mehr lokal gespeichert werden. Laut Branchengerüchten soll ein günstigeren iCloud-iPhone mit weniger Speicher auskommen und fast komplett auf die Datenwolke setzen.

Entsprechend groß ist der Druck auf die Apple-Ingenieure. Zwar hat man mit dem neuen Rechenzentrum in Maiden, North Carolina ein drittes eigenes Rechenzentrum, doch die Erfahrung mit MobileMe wirkt nachhaltig. “Not one of our finest hours”, beschrieb Steve Jobs einst den Start des Datendienstes im Jahr 2008. Daten waren plötzlich verschwunden, die Synchronisation funtionierte nicht zuverlässig. Das gesamte Entwicklerteam musste sich eine Standpauke von Jobs gefallen lassen, in der er allen vorwarf, den Ruf von Apple beschädigt zu haben.

Mit iCloud darf sich das nicht wiederholen und darum soll Apple Kapazitäten bei Microsofts Azure-Dienst und Amazons Web Services gebucht haben. Von den beteiligten Unternehmen gibt es dazu keine Auskünfte.  Doch macht ein solcher Schritt Sinn. Beide Unternehmen haben bereits mehrere Jahre Erfahrung mit Cloud Computing Angeboten. Zudem betreibt Microsoft weltweit 24 Rechenzentren und bietet Azure in 41 Ländern an. Ähnlich umfangreich dürfte Amazons Elastc Cloud Computing (EC2) sein. Auch wenn der Dienst kürzlich mit Negativschlagzeilen auffiel. Bei einem 25-minütigen Ausfall waren Seiten wie Foursquare, Reddit und Netflix betroffen.

Aber Cloud Computing setzt nicht nur auf die ständige Verfügbarkeit von Rechenzentren. Auch der Nutzer muss stets ein stabile und schnelle Verbindung zum Internet haben. In ländlichen Gebieten, im Flieger und in der Bahn dürfte es mitunter schwer werden, auf iCloud-Adressen und Kalendereinträge zuzugreifen.

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Apple überholt Microsoft beim Gewinn

Von: Dirk Kunde, Montag, 2. Mai 2011 18:12 Uhr

Nach Umsatz und Marktkapitalisierung überholt Apple seinen Dauer-Konkurrenten Microsoft im abgelaufenen Quartal erstmals auch beim Gewinn.

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Apple schützt “App Store” auch in Europa

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 5. April 2011 11:18 Uhr

Apple will den Begriff “App Store” als Marke für sich schützen. In den USA haben sie nach eigener Aussage den Schutz vom U.S. Patent and Trademark Office bereits zugesagt bekommen. In Europa haben Sie Ende März den Antrag beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) erweitert – und das gleich auf zehn Schutz-Klassen.

Darunter sind Bücher, Anzeigen, Spiele, Bildung und Fotografie. Besonders interessant ist Klasse 36. Hier geht es um Finanzen, unter anderem: Credit card services; Home banking; Financial information;  Processing charge card transactions for others. Damit wird es wahrscheinlicher, dass Apple die iTunes-Konten zu einem universellen Bezahlsystem ausbauen wird, eventuell auch später mit NFC-Technik im iPhone, so dass man mit dem Smartphone nur noch über ein Lesegerät zum Begleichen von Rechnungen schwenken muss.

Erhält Apple tatsächlich für den doch sehr allgemeinen Begriff App Store einen Markenschutz, wird das für Google, RIM, Samsung, Nokia, Amazon, Microsoft und weitere App Store-Anbieter zum Problem. Microsoft wehrt sich mithilfe von Sprachwissenschaftlern bereits heftig in den USA. Apple klagt derzeit gegen den App Store von Amazon.

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Apple überholt Microsoft beim Umsatz

Von: Dirk Kunde, Samstag, 30. Oktober 2010 10:46 Uhr

Erstmals seit 1996 übertrifft Apple seinen Wettbewerber Microsoft beim Umsatz. Erst vor wenigen Monaten überholte das Unternehmen aus Cupertino Microsoft bei der Marktkapitalisierung (Börsenwert).

Apple wächst schneller und das obwohl sie sieben Milliarden Dollar weniger für Forschung und Entwicklung ausgeben als der Windows-Konzern (8,7 Mrd. Dollar). Die Produkte mit dem angebissenen Apfel verkaufen sich besser und das obwohl das Unternehmen weniger für Werbung und Verwaltung ausgibt. Microsoft gibt mit 17 Milliarden Dollar mehr als drei Mal so viel in diesem Bereich aus. Lediglich beim Gewinn liegt Microsoft noch 1,1 Milliarden Dollar vor Apple.

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Steve Jobs bei der D8:”Mein Sex-Leben ist gut”

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 2. Juni 2010 11:32 Uhr

Ungewöhnlich offen, versöhnlich und launig zeigte sich Steve Jobs im Gespräch bei der D8 Conference. Der Ableger des Wall Street Journals, All Things Digital, veranstaltete die Technologiekonferenz im kalifornischen Rancho Palos Verdes. Der Apple-Boss war zuletzt 2007 hier auf der Bühne. Im Interview mit den Journalisten Kara Swisher und Walt Mossberg sowie zu den Fragen aus dem Publikum äußerte er sich zum Konkurrenzkampf mit Microsoft, den er nie als einen solchen empfunden hätte, mit Google und Adobe.

Flash: “auf dem absteigenden Ast”

Er versicherte, die Entscheidung gegen Flash auf den mobilen Geräten sei eine rein „technische Entscheidung“ gewesen, und HTML 5 sei nun mal der Standard der Zukunft. Flash befinde sich “auf dem absteigenden Ast”. Die Leute hätten Apple für verrückt erklärt, als sie im iMac auf die Floppy-Disk verzichteten. “Manchmal muss man sich genau anschauen, welches Pferd man reitet, das einen wirklich nach vorne bringt“, sagte Jobs. Zu seinen offenen Worten auf Apples Webseite sah er sich “gezwungen”, als Adobe in Presseberichten wiederholt Apple den schwarzen Peter zuschob.

Die Post-PC-Ära

Die Frage, wie sich die Computerindustrie mit Einführung des iPads verändern wird, beantwortet er mit einer Analogie. “Als unser Land noch landwirtschaftlich geprägt war, fuhren alle Trucks. Aber als Leute in die Städte zogen, bevorzugten sie PKWs. Der PC sei ein Truck. Jobs verriet auch, dass die Pläne für ein iPad viel älter seien als für ein iPhone. Doch als er erste Prototypen für eine berührungsempfindliche Glasoberfläche zu sehen bekam, war ihm klar, das man damit eher ein Telefon machen müsste.

“Mein Sex-Leben ist gut.”

Gefragt, ob sich Jobs von Google betrogen fühle, nachdem aus einer Partnerschaft, eine erbitterte Konkurrenz geworden ist, sagt Jobs zu Walt Mossberg: Mein Sex-Leben ist gut, wie ist Ihres?” Auf das Thema will er nicht weiter eingehen. Gefragt nach der Übernahme von Siri, die gesprochene Suchanfragen in Trefferlisten umwandeln, verneint Jobs in den Suchmarkt einsteigen zu wollen. Für ihn sei Apple ein Unternehmen, das sich lediglich bemühe, die besten Produkte der Welt zu entwickeln. Da, wo sie das nicht schaffen, lassen sie es sein. Was ihn dabei motiviere, seien beispielsweise Mails von wildfremden Menschen, die ihm schildern wie großartig das iPad ist, das sie gerade gekauft haben. “Das motiviert mich, es war immer so und wird auch zukünftig so sein.

iAd: “Es kotzt uns an”

Die Frage, warum sie bei der Werbeplattform iAd die Hand auf Hosting und Verteilung halten, beantwortet der Apple-Chef sehr launisch: ”Es kotzt uns an, dass da jemand Details über unsere neuen Geräte veröffentlicht hat.” Hintergrund: Das Analyse-Unternehmen Flurry hatte seinen Code in Apps platziert, die Nutzerverhalten auswerten. So konnte das Unternehmen über neue Prototypen im Testbetrieb auf dem Apple-Gelände berichten. Jobs ist wütend über die Verletzung der Privatsphäre der iPhone-Nutzer, weil die nicht gefragt wurden und vor allem weil Apple nicht gefragt wurde. Jobs würde mit Analysefirmen über die Möglichkeiten der Auswertung sprechen – aber dieser Tage sei noch nicht gekommen. Noch ist er “too pissed off“.

“Jemand sollte einen Film daraus machen”

Über den verlorenen iPhone-Prototype sagte er: “Wenn man ein mobiles Gerät macht, muss man es auch draußen testen.” Noch sei unklar, ob es wirklich liegen gelassen wurde oder aus einer Tasche gestohlen. Das sollen die laufenden Ermittlungen ergeben. Aber es sei eine wirklich gute Geschichte, so Jobs: “Da ist Diebstahl, Hehlerei, Erpressung und sicher irgendwo auch Sex im Spiel. Jemand sollte einen Film daraus machen“. Viele im seinem Umfeld hätten ihm geraten, nicht juristisch gegen den Gizmodo-Redakteur vorzugehen. Doch Jobs hätte das als Aufgabe seiner Werte empfunden.

iPad als Retter der Verlagsbranche?

Jobs bricht eine Lanze für den professionellen Journalismus: “Ich will nicht sehen, wie wir zu einer Nation von Bloggern absteigen.” Balsam für die Seele der Veranstalter, immerhin ein Zeitungshaus. Jobs glaubt, dass Leute für Inhalte bereit sind, zu zahlen. iTunes belege dies bei Filmen und Musik. Die Inhalteanbieter müssten ihre Preise noch agressiver gestalten. Eine Aussage, die viel Raum für Deutungen lässt. Der Apple-Boss glaubt, Redakteure seien heute wichtiger denn je. Alles was er tun könne, um Zeitungshäusern neue Wege für den kostenpflichtigen Vertrieb ihrer Inhalte zu bereiten, würde er unterstützen. Auf eine Publikumsfrage hin erklärt er, warum Apple TV wahrscheinlich noch länger ein “Hobby” bei Apple bleiben werde. Es sei ein Marketing- und Verkaufsproblem, das ihn bislang davon abgehalten hat, eine vollwertige Settop-Box auf den Markt zu bringen. “Google werde das bald auch noch lernen.

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Microsoft hackt auf fehlendem Multitasking im iPhone rum

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 16. Februar 2010 11:18 Uhr

Microsoft präsentiert sein Windows Phone. Mit Windows Mobile 7 soll alles anders und besser werden, behauptet jedenfalls Steve Ballmer. Vor seiner Präsentation beim Mobile World Congress in Barcelona wurde ein Video gezeigt, dass auf dem iPhone herumhackt ohne es beim Namen zu nennen. Es geht um das fehlende Multitasking bei Apps auf dem iPhone. Eine Funktion, die Smartphones mit Windows Mobile beherrschen soll.

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Google, Apple und Microsoft im Vergleich

Von: Dirk Kunde, Montag, 8. Februar 2010 13:32 Uhr

Alles schaut beim Konkurrenzkampf immer nur auf Apple und Google. Dabei sollte man Microsoft nicht außer Acht lassen. Viele werden nun müde lächeln, doch der Riese aus Redmond macht mehr Umsatz, hat mehr Angestellte, bestitzt mehr Bargeld und hat eine höhere Marktkapitalisierung als die beiden Erstgenannten. Außerdem hat Microsoft mit Bing, Windows Mobile, Windows 7, der Tablet-Version und Zune fast alles, was man zukünftig braucht. Im Wettbewerb um das digitale Leben und Arbeiten wird es ganz sicher ein Dreikampf.

Zugegeben, Microsoft ist nicht sexy, das sehen auch die Investoren so. Der Aktienkurs schafft gerade mal + 12 Prozent von 2004 bis heute. Das ist das Jahr des Google-Börsengangs. Der Suchriese schafft immerhin ein Plus von 433 Prozent beim Aktienkurs. Doch Apple schlägt sie alle: Knapp 1.300 Prozent legt die Aktie laut Better Trades in den knapp sechs Jahren zu. Da ist jemand aus dem Dornröschenschlaf erwacht.

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