Apple-Event am 1. September 2010 in San Francisco

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 26. August 2010 13:04 Uhr

Apple Event am 1. September 2010 in San FranciscoApple hat nun bereits für den 1. September 2010 um 19 Uhr (unserer Zeit) Journalisten und Blogger zu einer Veranstaltung in San Francisco eingeladen, bei der Musik-Neuheuten vorgestellt werden. Zumindest das Gitarren-Motiv lässt vermuten, dass es um iTunes, iPod (touch) und Musik im weitesten Sinne gehen wird.

In der Gerüchteküche brodelt ein Töpfchen, dass auch iTV, der Nachfolger der Apple TV Box sowie ein Leihsystem für TV-Serien von Apple-Boss Steve Jobs präsentiert werden könnte. Die Kommentare sind nun offen für weitere wilde Spekulationen.

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PhoneAble: iPhone an mehreren Rechnern synchronisieren

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 12. August 2010 10:54 Uhr

Apples rigide Geräte-Politik nervt ein wenig. Das iPhone an nur einem Rechner synchronisieren zu können ist eine unverständliche Einschränkung. Vielleicht möchte man Kontakte im Büro und Musik zuhause abgleichen.
PhoneAble: iPhone an mehreren Rechnern synchronisieren

Einen passenden Hack dazu gibt es schon länger. Doch ist der für Laien komplex, da man mit einem HEX-Editor in der iTunes Music Library herumfummeln muss. Das geht mit PhoneAble von Matthew Allen deutlich einfacher. Einzige Einschränkung: Bislang gibt es die Software nur für Windows-Rechner, an einer Mac-Version arbeitet der Entwickler.

Die Idee hinter dem Hack ist simple: Apple arbeitet auf jedem Rechner mit einer Nummer, der Library Persistent ID. So weiss das iPhone, dass es Inhalte nur mit der Bibliothek abgleichen darf, die der hinterlegten Nummern-Buchstaben-Kombination auf dem Rechner entspricht. Wenn man in den zwei iTunes Music Library-Dateien (.xml und .itl) die ID ausliest und auf dem zweiten Rechner an gleicher Stelle wieder einsetzt, denkt das iPhone, es synchronisiert mit ein und derselben Bibliothek.

Per Hand ist es, wie gesagt, etwas mühsam; die Arbeit nimmt einem PhoneAble ab:

  1. PhoneAble auf dem Büro-Rechner herunterladen und installieren.
  2. iPhone mit iTunes auf dem Heim-Rechner synchronisieren. Dabei werden die Library Persistent ID auf Rechner und iPhone abgeglichen.
  3. iPhone mit dem Büro-Rechner verbinden. PhoneAble starten und mit einem Klick auf Check die ID des iPhones auslesen.
  4. Im zweiten Schritt wird mit Set Key die ID auf dem Büro-Rechner eingetragen. Nun haben beide Rechner und iPhone die identische ID gespeichert.
  5. Nun können Apps oder Musik vom Büro-Rechner synchronisiert werden.

Im Test konnten einzelne Apps vom Büro-Rechner auf das iPhone übertragen werden. Ist bei Musik auf dem Heim-Rechner Die ganze Mediathek in iTunes ausgewählt, dann überschreibt die Auswahl einzelner Wiedergabelisten oder Interpreten vom Büro-Rechner die Musiksammlung. Hier muss auf beiden Rechnern die Option Ausgewählte Wiedergabelisten, Interpreten und Genres aktiviert sein.

PhoneAble: iPhone an mehreren Rechnern synchronisieren

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Sonos S5: Musik im ganzen Haus

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 27. April 2010 8:41 Uhr

“Ne, das Lied habe ich nicht”. Diese DJ-Ausrede gibt es mit dem Sonos S5 Soundsystem nicht mehr. Per iPhone-App greift man auf Napster, Last.fm oder den französischen Musikdienst Deezer zu. Damit steht der DJ nicht nur mitten unter den Tanzenden, sondern kann alles spielen, was der internationale Musikmarkt so hergibt. Natürlich greift die App auch auf die eigene Musiksammlung, beispielsweise in iTunes, zurück.

Sonos S5: Musik im ganzen HausBereits zwei der Fünf-Wege-Boxen im Wohnzimmer sorgen für einen satten Party-Sound, der die Untermieter schwer erschüttern kann. Aber auch für die tägliche Nutzung bietet das kabellose Musiksystem etliche Vorteile. Man verteilt die vier Kilo schweren Boxen in seiner Wohnung: Küche, Schlafzimmer, Wohnzimmer, ganz egal. Sie brauchen nur eine Steckdose. Die Sonos Bridge, ein kleiner weißer Kasten, der an den Router angeschlossen wird, übernimmt die Verteilung der Daten per WLAN. Dabei spielen die Boxen alle Songs absolut synchron, so dass man keinerlei Echo hört.

Man kann ein Lied auf allen Boxen in der Wohnung laufen lassen oder in der Küche etwas anderes hören als im Wohnzimmer. Auch die Lautstärken lassen sich individuell pro Raum regeln, gleiches gilt für den Equalizer.

Sonos S5: Musik im ganzen HausNeben der brillanten Klangqualität, haben mir bei meinem Testlauf vor allem die Möglichkeiten der App gefallen. Man kann sich Playlisten mit Liedern aus Napster und der eigenen Musiksammlung zusammenstellen und speichern. Außerdem greift man mit der App auf hunderte Web-Radio-Stationen zu. Die Musikauswahl ist im ersten Moment überwältigend, im zweiten großartig – vor allem für Menschen, die Musik nicht als CD im Regal stehen haben müssen.

Man kann die Sonos S5 auch ohne iPhone nutzen und die Steuersoftware für den PC oder Mac verwenden. Es gibt von Sonos auch einen eigenen Controller, der wie ein dickes iPhone aussieht. Einziges Aber: Der Musik-Luxus hat seinen Preis. Eine Sonos S5 kostet 399,- €, die Zone-Bridge 99,-€ und der Controller 349,-€.  Lediglich die iPhone-App ist kostenlos. Napster ist in den ersten 30 Tagen kostenlos, dann fallen Abo-Gebühren an (9,95 € pro Monat). Eigentlich verdient die Technik glatte fünf iPhones, doch für die Preisgestaltung muss ich leider  eins wieder abziehen.

Update 26. Mai 2010: Mit dem Software-Update 3.2 lassen sich Musikstücke überblenden. Außerdem kann man zwei Sonos S5 in einem Raum als Stereolautsprecher einrichten. Dabei übernimmt eine Box die Funktion des linken Kanals und die andere den Rechten.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: kostenlos, Größe: 6,8 MB
Sonos S5: Musik im ganzen Haus

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10 Milliarden Lieder bei iTunes verkauft

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 25. Februar 2010 10:21 Uhr

Wenn das nicht noch ein Grund für Steve Jobs zum Feiern war: An seinem gestrigen 55. Geburtstag durchbricht iTunes die magische Marke von 10 Milliarden Downloads. Wow, eine zehn mit neun Nullen. Sieben Jahre nach dem Start ist der digitale Musik- (Film-, TV-, App-) Laden Amerikas größter Verkäufer für Musik.

10 Milliarden Lieder bei iTunes verkauft

Laut Analyst Gene Munster von Piper Jaffray machte iTunes im vergangenen Quartal 520 Millionen Dollar Umsatz. Viel Geld, von dem allerdings laut Munster nur wenig Gewinn übrig bleibt. iTunes diene in erster Linie dazu, die Hardware-Verkäufe, vor allem der iPods, anzutreiben.

Auf Platz 1 der All Time Top Songs liegen übrigens die Black Eyed Peas mit I gotta feeling. Der Käufer des zehnmilliardsten Songs gewinnt übrigens einen iTunes-Gutschein über 10.000 Dollar. Noch ist der Gewinner nicht ermittelt. Eins muss gesagt werden. Die Black Eyed Peas nicht nur TOP bei diesen Downloads, sondern auch der Ticketverkauf der Black Eyed Peas soll ziemlich gut sein. Ein echter Publikumsmagnet.

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Zeppelin Mini: Guter Sound und gutes Aussehen in einer Dockingstation

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 23. Februar 2010 9:36 Uhr

Das iPhone ist ein gutes Beispiel für anspruchsvolles Design, da sollte das Zubehör mithalten. Bowers & Wilkins haben damit kein Problem. Die Dockingstation Zeppelin wurde bereits mit Auszeichnungen überhäuft. Ich hatte nun einige Wochen den kleinen Bruder, den Zeppelin Mini, zum Testen im Büro stehen. Mein iPhone hat sich auf dem Halter sehr wohl gefühlt – ob im Hoch- oder Querformat. Somit kann man also den Cover-Flow nutzen und Musikvideos abspielen, ohne den Kopf verdrehen zu müssen.

Zeppelin Mini: Guter Sound und gutes Aussehen in einer DockingstationMeinen Ohren hat es auch gefallen: Es kommt ein satter, klarer Sound, der auch bei hoher Lautstärke nicht verzerrt, aus den zwei Lautsprechern (2 x 18 Watt). Denn der Zeppelin Mini verarbeitet digitale Musikdaten und nutzt nicht, wie viele Mitbewerber, das analoge iPod-Ausgangssignal. Mit Digital-Equalizing und Nautilus-Technologie will ich gar nicht langweilen. Vereinfacht gesagt: Das Ding hat Wums. Dabei nimmt der eliptische Zylinder gerade mal 32 x 10 Zentimeter auf meinem Schreibtisch Platz ein. Doch etwas Abstand zur Wand sollte sein, damit die Bass-Reflex-Röhre ihre Wirkung entfalten kann.

Auf der Rückseite gibt es auch einen USB-Anschluss. Damit lässt sich der iPod oder das iPhone mit iTunes auf dem Rechner synchronisieren. Mit Strom wird die Batterie von Smartphone oder iPod auf dem Zeppelin Mini sowieso versorgt. Störende Brummgeräusche vom iPhone beim Datenabgleich mit dem Mobilfunknetz treten nicht auf. Kommt ein Anruf, nimmt man ihn einfach an oder drückt ihn weg, dann spielt das Lied weiter.

Die in Schwarz und Silber gehaltene Musikbox von Designer Morten Warren (Native Design) ist schon ein Hingucker, und die eiförmige Fernbedienung ein Handschmeichler. Mit knapp 400 Euro ist das gute Stück kein Schnäppchen, doch eine gute Investition für Musik-Fans. Das britische Unternehmen macht seit über 40 Jahren Tontechnik für den Profi-Bereich. Die Ausstattung in den Abbey Road Studios stammt aus dem Hause B&W.

Einziger Nachteil des Zeppelin Minis: Wenn man beim Musikhören in einer App oder den Mails etwas nachschauen will, muss man das iPhone vom Halter nehmen – und plötzlich ist es ganz ruhig.

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones

Preis: 399 Euro (Herstellerangabe und Preis bei AmazonZeppelin Mini: Guter Sound und gutes Aussehen in einer Dockingstation)

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Aupeo: Musik nach eigener Stimmung

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 19. November 2009 9:44 Uhr

- kostenloser Download ab sofort aus dem Apple App Store
- alle AUPEO!-Funktionen und das komplette Musikprogramm
Berlin, 29.10.09 – Der Internet-Radiodienst AUPEO! (www.aupeo.com) ist ab sofort auch auf dem iPhone und dem iPod Touch nutzbar. Die Software dazu gibt es seit heute im App Store von Apple zum kostenlosen Download. Die AUPEO!-Anwendung greift auf die umfangreiche Musik-Datenbank des Berliner Unternehmens zurück und bringt alle bekannten AUPEO!-Funktionen wie Personal Station, Artist Station, Mood Radio, sowie die redaktionell betreuten AUPEO! Stations direkt auf das Lifestyle-Gadget mit dem Apfel.
Direkter Link zum Download bei iTunes: http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=335966307&mt=8&uo=6
Neben dem reduzierten Design und der intuitiven Bedienerführung besticht die AUPEO! App vor allem durch Vielseitigkeit. So kann die mobile Version der Internet-Radioplattform mit der gesamten Palette der Funktionen aufwarten, die AUPEO!-Nutzer von der Browser-Version oder ihrem stationären Webradio her gewohnt sind. Dies gilt insbesondere für die individuellen Hörerprofile der registrierten Nutzer, die ihren ganz persönlichen Sound jetzt auch unterwegs auf dem iPhone genießen können. Mit einem Premium-Abo von AUPEO! lassen sich weitere Spartensender zuschalten, wie beispielsweise Klassik- oder Jazz-Programme, und die Soundqualität erhöht sich auf 192kbps.
„Heute gehört es fast schon zum guten Ton eine iPhone Applikation anzubieten. Aber anders als die vielen so genannten Lite-Versionen im App Store leistet unsere kostenlose AUPEO! App wirklich alles, was die Browser-Version auch kann“, sagt Steffen Holly, VP Product Development der AUPEO! GmbH.
Über AUPEO!
AUPEO! (www.aupeo.com) ist die erste Internet-Radioplattform für alle Hörergruppen. Mithilfe weniger Klicks kann man sich hier sein persönliches Lieblingsmusikprogramm zusammenstellen, seiner aktuellen Stimmungslage entsprechend empfehlen lassen oder von Musikexperten redaktionell betreute Spartenkanäle genießen. Das 2008 in Berlin gegründete Portal bietet seinen Nutzern außerdem die Möglichkeit neue Musik zu entdecken. Die nahezu unbegrenzte Auswahl steht in bester CD-Sound-Qualität bereit. Da der Internet-Radiodienst mit verschiedenen Hardware-Herstellern kooperiert, läuft das AUPEO!-Programm nicht nur am heimischen Rechner, sondern auch auf zahlreichen Internet-Radiogeräten, Netbooks, Connected TVs und Smartphones. Der AUPEO!-Hauptsitz befindet sich in Berlin, das Portal arbeitet eng mit dem Fraunhofer-Institut (www.fraunhofer.de) zusammen.

Musik entdecken: Die Van Morrison Station spielt auch Songs von Eric ClaptonDer Internet-Radiodienst Aupeo funktioniert auch auf dem iPhone. Kostenlose App laden und eine Mood Station wählen. Dann hört man Musik nach der momentanen Stimmung: Happy, Stressfull oder Danceable.

Man kann aber auch eine Artist Station einrichten, also Künstler-Name eingeben und die Software sucht Lieder, die dazu passen. Über das jeweilige “Love”- und “Ban”-Symbol lernt die Software, was man bevorzugt. Daraus lässt sich wiederum eine Personal Station erstellen. “Anders als die vielen so genannten Lite-Versionen im App Store leistet unsere kostenlose App wirklich alles, was die Browser-Version auch kann“, sagt Steffen Holly, VP Product Development der Aupeo GmbH.

Das Berliner Unternehmen arbeitet bei der Weiterentwicklung seiner Musikdatenbank eng mit dem Fraunhofer-Institut zusammen. Auf der Homepage kann man auch ein Premium-Abo für den Musikdienst buchen. Dann kann der Nutzer weitere Spartensender wie Klassik- und Jazz-Programme anhören. Die Soundqualität erhöht sich in der Premium-Version von 128 auf 192 kbps.

Meine Wertung
Drei von fünf iPhones

Preis: Kostenlos, Größe: 0,4 MB

Ähnliche Apps: Radio.de, last.fm

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Sonos S5: Musik im ganzen Haus

Von: Dirk Kunde, Freitag, 23. Oktober 2009 10:58 Uhr

Fiede Schillmoeller (l.) und Craig Wisneski (r.) lassen den Ball rollen und hören dabei Musik mit dem Sonos ZonePlayer S5Mit dem Sonos ZonePlayer S5 startet das amerikanische Unternehmen ab dem 10. November 2009 ein neues Kapitel bei der kabellosen Musiksteuerung. Heute führten mir Fiede Schillmoeller (PR Manager) und Craig Wisneski (Produktmanager) von Sonos das System vor. Während die Jungs Spaß beim Tischfußball hatten, habe ich mit iPhone und zwei S5-Boxen gespielt.

Der S5 ist keine Dockingstation, sondern ein WLAN-Lautsprecher. Gleich fünf Membrane (1 Subwoofer, 2 Mittel- und 2 Hochtöner) sowie 4,15 Kilogramm Gewicht sorgen für satten Sound. Mit der silbernen Front und dem weißen Körper haben sich die Entwickler für ein Apple-like Design entschieden. Die einzigen Knöpfe an der Box sind für die Stummschaltung (Mute) sowie die Lautstärke. Auf der Rückseite befinden sich ein Kopfhöreranschluss, eine Line-In (für Laptop oder Fernseher) sowie zwei Ethernet-Eingänge.

Doch gesteuert wird der S5 mit einem iPhone oder iPod touch. There is an App for that… Die Musik kommt vom eigenen Rechner oder einem Medienserver (NAS, Time Capsule etc.). “Käme die Musik direkt vom iPhone, würde es die Batterie sehr belasten und man könnte sein iPhone nicht für andere Dinge benutzen”, sagt Craig Wisneski. Darum hat es im Sonos-System nur Fernsteuerungsfunktionen.

Der Sonos Controller spielt aber nicht nur eigene Songs ab. Er hat auch Zugang zu Internetradios und mehreren Streamingdiensten, unter anderem last.fm und Napster. Letzteres kommt mit einem kostenlosen 30-Tage-Test bei Sonos. Ansonsten bietet Napster eine Flatrate  (9,95 Euro pro Monat) für Musik. Der Dienst ist mit acht Millionen Titeln, auch in Sachen deutscher Musik, gut bestückt. Wer will da noch Songs kaufen?

Mit der Controller App lässt sich die Musik in jedem Raum separat steuern. Da kann in der Küche etwas anderes gehört werden als im Wohnzimmer. Es lassen sich aber auch alle Player zusammenschalten, so dass im ganzen Haus das gleiche Lied läuft. Oder man räumt für eine Party alle Boxen ins Wohnzimmer. Wie viele man sich anschafft, ist natürlich eine Frage des Geldbeutels, denn jede S5 Box kostet 399 Euro. Eine Box muss an den Router im Heimnetzwerk angeschlossen werden. Sie gibt die Signale an die übrigen Boxen weiter. Wer keine Box bei seinem Router platzieren will, muss noch mal 99 Euro für eine Bridge investieren.

Der Sonos S5 lässt sich auch als Wecker nutzen

Wer eine Box im Schlafzimmer hat, kann sie auch als Wecker nutzen. Über die App kann man die Weckzeit, den Ton oder Song einstellen – dann kann man sein iPhone ausstellen. Die Box speichert die Weckzeit und schaltet sich entsprechend an. Die S5 selbst verfügt über keinen Netzschalter. Das Gerät geht bei Nicht-Nutzung in einen stromsparenden Standby-Modus.

Sonos hat den Netzwerkgedanken konsequent umgesetzt: So kann man aus der Controller-App heraus direkt twittern, was man gerade neu entdeckt hat und hört.

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TuneWiki: Liedtexte und Musikvideos

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 15. Juli 2009 9:33 Uhr

Texte von Liedern mitlesen in TunewikiTuneWiki kann so viel, dass die Überschrift eigentlich lauten müsste: Liedtexte mitlesen und übersetzen lassen, passendes Musikvideo suchen, Songs bei iTunes kaufen, länderspezifische Charts ansehen und auf Google Maps schauen, wer in der Umgebung welches Lied hört. Ok, das wäre ein wenig lang, beschreibt aber grob, was diese kostenlose App kann.

Hauptnutzen: Die App scannt die eigene Musiksammlung. Spielt man ein Lied in der App, wird synchron zum Gesang der Liedtext angezeigt. In der Originalsprache oder als Übersetzung (über40 Sprachen). Doch wie das bei automatischen Diensten so ist, es fällt etwas holprig aus. Beispiel gefällig: “Ich habe die Ausgaben viel zu lange die Überprüfung meine Zunge in Spiegel” für die Zeile “I ´ve been spending way too long checking my tongue in the mirror” von Jason Mraz in “I´m Yours”.

Aber es ist schon klasse, endlich mal mitlesen zu können, was die Leute da so in Englisch singen. Bei vielen deutschen Künstlern versteht man das zwar auch nicht, aber da ist TuneWiki keine Hilfe. Die Datenbank erkennt fast ausschließlich englischsprachige Lieder. Das passende Video dazu wird auf YouTube per Button-Klick gesucht.

Auf der “Music Map“, einer Google-Landkarte, kann man sehen, wer diesen Song noch hört, oder was so in der näheren Umgebung gehört wird. Aus den Nutzerdaten generiert TuneWiki Real-Time-Charts für diverse Länder. Die Songs in den Charts kann man natürlich direkt bei iTunes kaufen.

Ach ja, eine große Sammlung von Internetradiostationen vereint diese Wollmicheierspeck-App auch noch. Kommunikative Menschen können sich in der TuneWiki Community anmelden oder gerade gehörte Songs als Mitteilung an Twitter oder Facebook senden.

Die Menüführung ist anfänglich etwas komplex und schwerfällig, aber daran gewöhnt man sich. Als Skins stehen Mädchenrosa und Depri-Schwarz-Gelb zur Verfügung. Leider gibt es die App nur im amerikanischen Store, aber hier ist eine Anleitung, wie Ihr da rankommt.

Meine Wertung:
Fünf von Fünf iPhones

Preis: Kostenlos, Größe: 0,6 MB

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Satter Sound mit der inMotion Max

Von: Dirk Kunde, Montag, 6. April 2009 7:51 Uhr

Guter Sound mit der Altec Lansing inMotion Max auf dem Schreibtisch aber auch für unterwegs

Satter Sound für den Schreibtisch und für unterwegs. Die Dockingstation InMotion MaxSatter Sound mit der inMotion Max von Altec Lansing überrascht mit wuchtigen Bässen und vollem Klangbild. Man blickt immer unter den Tisch und sucht den Subwoofer, doch der fehlt. Das schlanke Gehäuse mit gerade mal fünf Zentimetern Tiefe liefert mit seinen vier Membranen ein überraschendes Klangvolumen. Was durch das ESS-System (Expand Sound Stage) noch unterstützt wird.

Die Dockingstation nimmt dabei gerade mal die Raummaße von 31 B x 19 H x 14 T Zentimetern ein. Der hintere Standfuß und die vordere Schublade für das iPhone lassen sich einklappen bzw. einfahren. Das ist für den Transport extrem praktisch. Die inMotion Max funktioniert dank Li-Ion Akku auch unabhängig von einer Steckdose (bis zu 3,5 Stunden).

Am Netz wird das eingesteckte iPhone gleich aufgeladen. Hier lassen sich neben dem Smartphone auch iPod touch sowie Classic, Nano und Shuffle-Versionen nutzen. Für jedes Gerät liegen Adapter bei, die es im Dock-Connector fixieren. Wenn man alle Lieder auf seinem iPhone leid ist, wirft man einfach das eingebaute UKW-Radio an – eine Kabelantenne liegt bei. Oder man schließt über den Audioeingang ein weiteres Gerät – MP3-Player, CD-Spieler – an.

Auf der Rückseite der Dockingstation klemmt eine herausnehmbare Fernbedienung, mit der sich alle Funktionen steuern lassen. Wenn sich das Display des iPhones bereits in den Ruhezustand verabschiedet hat, zeigt das LCD-Display der inMotion Max den Liedtitel an. Leider hat das nur Platz für acht Zeichen, so dass der Titel wie bei einem Laufband durchläuft.

Man sollte sich von der Anzeige nicht verwirren lassen, wenn sie als Source “iPod” anzeigt, obwohl ein iPhone im Gerät steckt. Auch die typische Kompatibilitätswarnung des iPhones wird eingeblendet. Doch muss man nicht in den Flugzeugmodus umschalten. Es gibt kein Brummen in den Lautsprechern, wenn sich das Smartphone mit dem Mobilfunknetz unterhält. Bei einem eingehenden Anruf wird die laufende Musik einfach ausgeblendet.

Die inMotion Max kostet ca. 160 Euro. Sie wurde mir zum Testen einige Tage überlassen.

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Please DJ, play my song!

Von: Dirk Kunde, Freitag, 13. März 2009 11:26 Uhr

Last night a DJ saved my life © AppleWünsch Dir was, lautet das Motto in der neuen Version von iTunes (8.1) im Zusammenspiel mit der App Remote. Das ganze läuft wie früher auf der Party: Man geht zum DJ, brüllt dem seinen Wunschsong ins Ohr und geht wieder. Das funktioniert nun elektronisch und kabellos. Einziger Unterschied: Dieser DJ hört zu und erfüllt wirklich die Wünsche.

Schritt 1: Der Party-Macher erstellt in iTunes unter der Wiedergabeliste iTunes DJ eine Sammlung von partytauglichen Liedern. Also die Kuschelrock-Lieder weglassen, außer es soll eine Schmusefete werden.

Schritt 2: Der Gastgeber kann bestimmen, ob man ein Kennwort benötigt, welchen Begrüßungstext die Gäste auf ihrem Smartphone zu sehen bekommen und ob Gäste für Songs stimmen können. Die Lieder mit den meisten Stimmen werden dann gespielt.

Schritt 3: Seinen technikverliebten Gästen mitteilen, dass man sich per iPhone oder iPod touch Lieder wünschen kann.

Schritt 4: Die Gäste müssen das kostenlose App Remote installiert haben.

Ok, let´s party. Ein coole Erweiterung wäre, wenn Gäste auch Lieder von ihrem iPhone oder iPod touch als Wunsch in die DJ-Liste übertragen könnten.

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