Keine iTunes-Wolke am Himmel

Von: Dirk Kunde, Montag, 17. Oktober 2011 14:36 Uhr

Was Apple hier so schön als iTunes in der Cloud beschreibt, sucht der Nutzer in Deutschland vergeblich in iOS 5.

Den Schieber Music wird es erstmal nicht geben, da Apple sich noch mit den Musikverlagen einigen muss. Die Idee: Auf dem iPhone gekaufte Lieder erscheinen Sekunden später auch auf dem iPad oder iPod touch, wenn man die iCloud nutzt. Mit Apps und Büchern funktioniert das bereits. Langfristig soll der Abgleich bei Apple gekaufter Medien auch mit TV-Serien und Filmen erfolgen, doch da sind die Rechteinhaber noch nicht mit Apple einig.

Auch auf die erweiterte Variante von iTunes in der Wolke, dem iTunes Match müssen wir hierzulande noch warten. Dabei wird die bereits vorhandene Musiksammlung mit den 20 Millionen Songs auf dem iTunes-Server abgeglichen. Nur was iTunes nicht kennt, wird auf den Server hochgeladen und steht dann via iCloud auf weiteren Geräten zur Wiedergabe bereit. Das geht bedeutend schneller als die Wolkenlösungen wie der Cloud Drive von Amazon oder Google Music (Beta).

Der Clou an dem Apple-Angebot für 25 Dollar pro Jahr: Songs aus, sagen wir mal grauen Quellen, können so legalisiert und qualitativ verbessert werden (AAC, 256 Kbit/s, DRM-frei). Dann steht die komplette Musiksammlung (Apple setzt ein Limit bei 25.000 Songs) auf bis zu zehn Geräten für eine Wiedergabe (Streaming, lokales speichern) zur Verfügung.

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Man walks into a bar: Musikvideo mit iPhones

Von: Dirk Kunde, Montag, 12. September 2011 11:00 Uhr

Man bekommt nicht jeden Tag Post von einem Singer/Songwriter von Down Under. Aber wenn, dann will man ja schließlich helfen. Sonst habe ich mit Musik hier nicht viel am Hut, aber in dem Musikvideo zu “Man walks into a bar” von Brett Every spielen iPhones die Hauptrolle.

Let it roll and no worries, mate!


Video bei YouTube ansehen

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Phonostar: Tolle Radiotipps samt Aufnahmefunktion

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 23. August 2011 10:11 Uhr

Endlich hat es Phonostar auf das iPhone geschafft. Die Software für die Aufzeichnung von Internet-Radio gibt es bereits seit einigen Jahren für Windows-Rechner. Seine zwei großen Stärken: Eine Aufnahmefunktion mit Timer und eine Redaktion, die täglich Programmtipps liefert.

Diese Feature hat natürlich auch die App, wenn auch mit Einschränkungen. Die Aufnahmefunktion gibt es nur als In-App-Kauf für 79 Cent. Den Aufnahme-Timer gibt es (noch) nicht auf dem iPhone. Auch weitere sinnvolle Funktionen gibt es nur gegen Bezahlung. Da ist zum einen die Live-Pause. Damit wird das aktuelle Radioprogramm, das man gerade hört für späteres Anhören aufgenommen. Zum anderen ist es die Vormerken-Funktion. Das ist eine Erinnerung an einen Sendetermin. Der vierte In-App-Kauf ist die Wunschliste anlegen. Dabei gibt man Suchwörter wie Soul oder Robbie Williams ein, die  App liefert daraufhin passende Sendungen.

Über 6.000 Sender lassen sich mit der App empfangen. Gesucht wird über die Top 100-Liste, Favoriten oder die Programmtipps der Redaktion. Natürlich kann man auch nach Sendernamen oder Sendungen suchen. In das Suchfenster kann man auch Sprachen, Länder oder Musik-GEnres eingeben. Bei der Wiedergabe vermisst man jedoch die AirPlay-Funktion von Apple. Das bietet der große Mitbewerber Radio.de bereits.

Dafür funktioniert das Multitasking, die App kann also im Hintergrund liegen und man lauscht weiterhin seinem Lieblingssender.

Die zweite Startseite lässt sich mit neun Symbolen von Lieblingssendern belegen. Insgesamt ist die Menüstruktur aber etwas gewöhnungsbedürftig, gleiches gilt für die Optik. Die Macher können ihre PC-Herkunft nicht verbergen.

Für Menschen, die nicht austauschbare Hit-Sender suchen, sondern besondere Tipps für Radiokonzerte, Hörspiele, DJ-Sets und Reportagen, sind die Tipps der App unverzichtbar. Phonostar auf dem iPhone ist ein guter Anfang, aber hier freut man sich schon auf die kommenden Updates.

Meine Wertung
3 von 5 iPhones in der iPhone Fan Wertung


Preis: Kostenlos, Größe: 3,9 MB

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Musik-Streaming mit der Sonos Play:3

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 16. August 2011 11:35 Uhr

Wie wäre es, wenn man jeden Song der Welt zuhause auf der Stereoanlage abspielen könnte? Ok, manche Leute haben eine beeindruckende CD-Sammlung, aber alle Lieder? Mit der Play:3 von Sonos hält Streaming Einzug ins Wohnzimmer, die Küche, das Bad, das Arbeits- und das Schlafzimmer. Die Boxen kann man in der gesamten Wohnung verteilen, sie brauchen nur eine Steckdose. Die Musik kommt aus dem Internet – WLAN-Verbindung vorausgesetzt.

Die Auswahl möglicher Lieder und Quellen erschlägt einen förmlich. Fangen wir mal ganz klein an: Napster. Das Sonos-System kommt mit einem 30-tägigen Testkonto. Dazu muss man sich nur bei Sonos registrieren. Dann stehen einem sämtliche Hits, Chart-Listen, Radios- und Themenkanäle zur Verfügung. In meinem Test gab es keinen Musikwunsch, den Napster nicht erfüllen konnte - 15 Millionen Songs stehen laut Eigenwerbung zur Auswahl. Nach dem kostenlosen Test, gibt es Napster ab 7,95 Euro pro Monat, mit Aufpreis auch unterwegs auf dem Smartphone.

Musik, Musik, Musik
Zu den weiteren möglichen Musikquellen zählen Last.fm, Deezer (französischer Musikdienst), Stitcher Smart Radio (Podcasts), Wolfgang´s Vault (Live-Konzertmitschnitte), Aupeo, Spotify (leider nur mit ausländischer IP-Adresse, da der Dienst in Deutschland noch nicht zugelassen ist) sowie unzählige Webradio-Sender aus aller Welt. Natürlich hat man mit der Sonos-Software für Windows und Mac auch Zugriff auf die eigene Musiksammlung auf dem Rechner. Die Lieder können auch auf einem NAS-Laufwerk (Network Attached Storage) oder eine Time Capsule von Apple liegen). Die Speichermedien müssen nur Teil des Heimnetzwerks sein.

Steuerung
Die Boxen steuert man entweder über die Software auf dem Rechner oder – deutlich komfortabler – mit seinem iPhone oder iPad. Die Sonos-Apps verfügen neben der Such- und Wiedergabefunktion auch über einen Musik-Wecker und einen Schlummermodus. Wer den Rechner nicht immer eingeschalten haben möchte und sich innerhalb der Wohnung bewegt, hat so das Steuerungsgerät immer bei sich. Einziger Nachteil: Man kann nicht die Lieder aus dem Smartphone (iPod) abspielen. Das hat technische Gründe. Sonos errichtet ein eigenes geschlossenes Subnetz innerhalb des WLANs. Wäre es anders, würde der sonstige Datenverkehr die Audioqualität und die Wiedergabe beeinflussen.

Listen, Favoriten und Überblendungen
Bei der Wiedergabe hat man die Wahl zwischen einem Zufallsmodus, Überblendungen der Lieder und Endlosschleifen. Lieder aus Diensten wie Napster oder Deezer fügt man Listen hinzu, mit denen die Abspielreihenfolge bestimmt wird. Die Listen kann man speichern und immer wieder abrufen. Bei den Radiosender speichert man seine favorisierten Sender oder Sendungen. Gesucht werden die Radiosender nach Musikrichtung oder Region.

Anschluss
Man platziert den Sender, die Sonos Bridge (49 Euro) neben dem Router und verbindet beides mit dem beiliegenden Ethernet-Kabel. Die Play:3-Boxen können frei in der Wohnung verteilt werden, überall dort, wo sie WLAN-Empfang haben. Wer mag, kann auch die Boxen per Ethernet-Kabel an sein Netzwerk anschließen. Platziert man eine Play:3 direkt am Router, kann man sich die Bridge sparen.

Ist die Sonos-Software auf dem Rechner installiert, beginnt die Konfiguration. Dazu drückt man einen Knopf auf der Bridge und später eine Knopf-Kombination auf der Play:3. So werden die Geräte innerhalb des Netzwerks erkannt und zusammengeschaltet. Zwei Boxen lassen sich im Stereo-Modus koppeln, so dass es bei der Wiedergabe zu keinerlei Verzögerungen und Echos kommt. Die Software scannt die eigene Musiksammlung auf dem Rechner und macht sie für die Wiedergabe zugänglich. Ist kein Rechner vorhanden, kann man die Play:3 über die Smartphone-Apps einrichten.

Technik und Aussehen
Die 2,6 Kilogramm schweren Boxen sind eigentlich Stereo-Kompaktanlagen. Jede Play:3 enthält Digitalverstärker jeweils für den Hochtöner und die zwei Mitteltöner. Auf der Rückseite ist noch ein passiver Bass-Strahler. Entsprechend satt und raumfüllend ist der Klang einer einzelnen Play:3. Mit seinen Ausmaßen von 13,2 x 26,8 x 16 Zentimetern passen die Boxen gut quer oder hochkant ins Regal, auf den Schrank oder die Kommode. Ein Viertel-Zoll-Schraubloch ermöglicht eine Wandmontage. Auf der Oberseite befinden sich ein Lautstärkeregler sowie ein Stummschalter. Die Play:3 gibt es in Weiß und Schwarz. Bei beiden Modellen ist das Frontgitter grau, insbesondere beim weißen Modell wäre ein weißes Gitter optisch stimmiger.

Fazit
Sonos zeigt mit seinem System die Zukunft der Musikwiedergabe. Man muss Lieder nicht mehr besitzen. Man spielt einfach die ab, auf die man gerade Laune hat. Im Wohnzimmer läuft Klassik, im Arbeitszimmer hört man Jazz und beim Kochen summt man die Hits von heute mit – jeder nach seinem Geschmack. Oder man nimmt seine Musik mit, während man sich durch die Wohnung bewegt. Und das Beste: Es funktioniert kinderleicht und in bester Audioqualität. Eigentlich eine 5-iPhones-Leistung, doch bei der Gesamtbewertung habe ich ein iPhone für das Preis-Leistungs-Verhältnis abgezogen, denn wer eine einfache Installation mit zwei Play:3 Boxen und einer Bridge haben möchte, muss zum Start laut Preisliste satte 647 Euro auf den Tisch legen.

Meine Wertung
4 von 5 iPhones in der iPhone Fan Wertung


Preis: 299,00 Euro, Größe: 0,0 MB

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Das bringt iOS 5: Das A bis Z der Neuheiten

Von: Dirk Kunde, Freitag, 10. Juni 2011 12:53 Uhr

Anfang der Woche konnte Scott Forstall auf der Eröffnungsveranstaltung der Apple Entwicklerkonferenz WWDC nur einige Neuheiten des Betriebssystems iOS 5 vorstellen. Darum hier noch mal im Detail, was Apple noch veröffentlicht hat bzw. die Fachwelt schreibt.

Die Version Fünf kommt im Herbst, genauer sagt Apple es leider nicht. Updates auf diese Version sind mit dem iPhone 3GS und 4, dem iPad 1 und 2 sowie dem iPod touch ab der dritten Generation möglich. Was aufgrund der Erfahrung früherer Versionen wahrscheinlich ist: iOS 5 wird auf dem dem iPhone 3GS etwas “behäbiger” laufen, einige Funktionen werden auf dem “älteren Gerät” nicht enthalten sein. Ein Beispiel ist die Fotobearbeitung (Schneiden, Drehen, Rote Augen minimieren).

Neuheiten von A bis Z:

Accessibility: Die Funktion VoiceOver, zum Vorlesen von Inhalten, wurde verbessert. Menschen mit Hörschwächen, können neben der Vibration den LED-Blitz nutzen, um keinen Anruf zu verpassen. Außerdem wurde das Zusammenspiel mit Zubehör für Menschen mit sensorischen Einschränkungen erweitert.

AirPlay: iPad 2-Nutzer dürfen, was bislang Steve Jobs für seine Keynotes vorbehalten war: sämtliche Bildschirminhalte auf einen großen Monitor bringen. Das iPad 2 kann per AirPlay und Apple TV Box sämtliche Inhalte auf einem Flachbildfernseher wiedergeben.

Benachrichtigungen: Bislang unterbrechen die Pop-Up-Meldungen den Nutzer bei dem, was er gerade tut. Wer sämtliche Push-Nachrichten aller Apps zulässt, muss ständig Meldungen wegdrücken.

Das neue Benachrichtigungssystem ist deutlich eleganter und unaufdringlicher. Nachrichten erscheinen am oberen Bildrand und blenden sich nach einigen Sekunden wieder aus. Auch im Standby, werden die Meldungen als Balken unter der Uhrzeit angezeigt.

Wischt man mit dem Finger vom oberen Bildrand nach unten, erscheinen alle Benachrichtigungen bildschirmfüllend. Neben App-Nachrichten, Mails, SMS und Anrufen stehen hier auch Aktienkurse und Wetterdaten für den aktuellen Ort. Ein Fingertipp auf die Meldung führt zur entsprechenden Anwendung.

Fotos: lassen sich bearbeiten. Ausschnitte bestimmen (crop), drehen, eine automatische Bildverbesserung und die Reduktion von roten Augen bei Blitz-Bildern gehören zum Umfang. Man kann direkt auf dem iPhone neue Alben anlegen, löschen und Bilder in Alben verschieben.

Game Center: Wer mag, kann sein Spieler-Profil um ein Foto erweitern und “Achievement Scores” anzeigen lassen. Eine Genius-Funktion schlägt neue Spiele aber auch Spielgegner vor.

Gesten: Das iPad erhält weitere Gesten, mit vier und fünf Fingern kann man zwischen Apps wechseln oder zum Startbildschirm zurückkehren.

iCloud: Die iCloud ersetzt den kostenpflichtigen Dienst MobileMe. Jeder iOS-Nutzer kann mit seiner Apple-ID ein kostenloses Konto in der “Wolke” anlegen. Darüber werden Adressen, Termine, Mails, Erinnerungen als auch Apps und eBooks gesichert und auf alle Geräte mit der selben Apple-ID übertragen (bis zu zehn Geräte).

iMessage: Ein weiterer Sargnagel für die SMS. Der kostenlose Nachrichtendienst funktioniert nur auf Geräten mit iOS. Einerseits eine Einschränkung, andererseits eine Stärkung des “Wir-Gefühls” der Apple-Nutzer sowie Anreiz weitere Apple-Produkte zu erwerben.

Kalender: Der iPad-Kalender wurde um eine Jahresansicht und der iPhone-Kalender um eine Wochenansicht im Querformat erweitert.

Per iCloud wird es einfach einen Kalender mit Freunden, Kollegen oder der Familie zu teilen bzw. auf mehreren Geräten zu verwalten.

Kamera: Die iPhone-Kamera gehört bei flickr zu den beliebtesten Modelle – ganz klar, schließlich hat man sein Smartphone immer dabei. Damit man noch schneller Schnappschüsse machen kann, genügt ein doppelter Druck auf die Home-Taste im Standby-Modus. Es erscheint ein Kamera-Symbol. Mit einem Fingertipp ist die Kamera aktiv. Das funktioniert sogar mit einer Code-Sperre, die man nicht eingaben muss. Als zusätzlicher Auslöser dient nun der Plus-Knopf der Lautstärkeregelung.

Man kann manuell den Schärfe- und Belichtungspunkt im Bild festlegen, selbst wenn der Ausschnitt noch verändert wird, merkt sich das iPhone die Einstellung. Ein Raster über dem Bild, erleichtert “Profis” die Bildkomposition.

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A5 Richtung Wir schießt Cover-Foto mit dem iPhone

Von: Dirk Kunde, Freitag, 10. Juni 2011 9:33 Uhr

Heute erscheint die Live CD 144 der Band A5 Richtung Wir. Warum das hier vermeldet wird? Weil die Band das Cover-Foto mit dem iPhone geschossen hat. Ja, mit so einfachen PR-Tricks kommt man hier rein. Die neun Songs wurden in 144 Meter Höhe auf dem Stuttgarter Fernsehturm als Live-Concert aufgenommen.

 

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Auf in die Wolke – Apple einigt sich mit Musikverlagen

Von: Dirk Kunde, Freitag, 20. Mai 2011 13:54 Uhr

Bloomberg zitiert ungenannte Personen, nach denen sich Apple mit Sony, Warner Music und EMI über eine Streaming-Lösung bei Musik geeinigt hat. Auch mit der Universal Music Group, dem größten Musik-Label, soll ein Vertrag fast unterschriftsreif sein.

Dass Apple über sein neues Rechenzentrum in Maiden (North Carolina) ein Streaming-Dienst anbieten will, ist fast schon ein “alter Hut”. Interessant ist die Form des Music Lockers (Schließfach), den Apple angeblich plant. Steve Jobs Journalisten-Buddy Walt Mossberg schreibt im Wall Street Journal darüber: Der große Nachteil beim Amazon Cloud Service und Googles Music Beta ist das Hochladen der Musik. Man muss seine eigenen Songs erst auf die Server der Anbieter übertragen, je nach Musiksammlung kann das einige Tage dauern – die Uploadgeschwindigkeit ist bei DSL-Anschlüssen der kleinere Wert. Außerdem sind die kostenfreien Speicherplätze (Amazon 5 GB) bei Musik-Liebhabern schnell voll.

Apple will es anders machen. Sie laden sämtliche Lieder der genannten Musikverlage auf ihre nagelneuen Server. Der Nutzer gleicht dann via iTunes ab, für welche Songs er die Abspielrechte besitzt. Danach kann er von jedem iPod touch, iPad, iPhone und Rechner mit Internetanschluss seine Musiksammlung wiedergeben. Coole Idee. Aber ein Dorn im Auge der Musikverlage. Damit werden illegal bezogene oder legal eingelesene CDs (Die der Nutzer aber bei einem Freund geliehen hat) nachträglich und dauerhaft legalisiert. Die Musikindustrie fürchtet Umsatzverluste.

Ach was, die hat sie ja längst. Mittlerweile scheint die Not bei den Verantwortlichen so groß zu sein, dass sie sich vermutlich auf die Apple-Lösung einlassen. Denn sie wissen, was Stevie anfasst, wird zu iGold. Der Mann hat schon einmal die Musikbranche und ihren Vertrieb auf den Kopf gestellt. Die jungen Menschen erinnern das vielleicht nicht mehr: Während Musikmanager in einem Anwaltförderprogramm Napster-Gründer und Filesharer vor Richter zerrten, baute Apple still und leise aus der Kombination von iPod und iTunes den Brachenstandard für digitalen Musikvertrieb auf.

Wir dürfen gespannt sein, ob his Steveness den Music Locker und alle damit zusammenhängenden Dienste bereits Anfang kommenden Monats bei der Entwicklerkonferenz WWDC präsentieren wird.

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Dockingstation Octiv 450 von Altec Lansing

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 18. Mai 2011 11:17 Uhr

Die Altec Lansing Octiv 450 gehört zu den ersten Docking-Stations, die das iPad 2 unterstützen. Mit seinem stylischen Design das Octiv 450 nicht nur optisch zum iPad, sondern gibt Audio- und Videoinhalte in exzellenter Stereoqualität wieder.

Wir freuen uns Vorreiter bei den Lautsprecher-Dockingstationen für das iPad 2 zu sein“, sagt Stefan Wöger, Sales Manager DACH. „Das Octiv 450 bietet die perfekte Ergänzung zum iPad, denn es ist Halter, Soundsystem und Ladestation zugleich.“ Über den 30-Pin-Anschluss können iPad, iPhone oder iPod angeschlossen und aufgeladen werden. Dank des neuen Adapters kann das Audiosystem mit beiden Versionen des iPads genutzt werden. Er gibt dem iPad 2 optimalen Halt und liegt zusätzlich jeder Dockingstation bei. Für alle, die bereits über ein Octiv 450 verfügen und das Audiosystem nachrüsten wollen, ist der Adapter kostenfrei separat erhältlich.

Mittels der drehbaren Halterung lässt sich das iPad mit dem Octiv 450 im Hoch- und Querformat nutzen. Zudem kann die Neigung für zahlreiche Betrachtungswinkel verändert werden. Auf Basis der von Altec Lansing entwickelten Audio-Alignment-Technologie sind Lautsprecher, Gehäuse und Elektronik genau aufeinander abgestimmt und garantieren so besten Sound – selbst bei voller Lautstärke. Dabei eignet sich das Octiv 450 unter anderem auch für die Wiedergabe selbst aufgenommener Videos oder für Telefonate mit FaceTime, welche die neuen Kameras an der Vorder- und Rückseite des iPads ermöglichen.

Viele neue Infos, Gerüchte und Features rund um das iPhone 5 finden Sie auch bei unserem Partner iPhone News Blog.

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Bluetooth Stereo-Headset-Clip für Musikgenuss unterwegs

Von: Dirk Kunde, Freitag, 13. Mai 2011 11:24 Uhr

Das iPhone bleibt im Rucksack, der Jacke, der Handtasche oder im Aktenkoffer. Musik hören, die Sprachsteuerung verwenden oder Telefonate führen geht trotzdem – mit dem Blumax Bluetooth Stereo Headset-Clip.

Der Clip heißt Clip, weil er wie eine Wäscheklammer an Kleidung klemmt. Das Ding ist gerade mal 26 Gramm schwer. Die Front ist 46 mal 21 Millimeter klein. An der dicksten Stelle misst der Clip 21, an der schmalsten 13 Millimeter. Ein Winzling, doch mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Der Clip lässt sich natürlich auch an anderen Bluetooth-Geräten verwenden, sofern sie den Stereomodus (A2DP) unterstützen. Wer am MacBook Musikhören will, aber nicht ständig am Schreibtisch sitzt, hat so seine Musik stets im Ohr und stört die Kollegen nicht. Ist keine geschlossene Tür dazwischen reicht der Musikempfang deutlich über zehn Meter hinaus. Auch mit anderen Smartphones und Docking-Stations, die eine Bluetooth-Schnitttelle haben, kann man das kleine Ding verwenden.

Ein In-Ear-Hörer wird mitgeliefert, mann kann aber seinen eigenen Kopfhörer (3,5 mm Klinke) nutzen. Direkt am Clip verändert man über einen Knopf, der wie ein Joystick funktioniert, die Lautstärke und springt ein Lied vor oder zurück. Über einen zweiten Knopf mit Telefonhörersymbol paart man die Geräte, nimmt Telefonate an oder startet die Sprachsteuerung.

Selbst wenn man einen Kopfhörer ohne Mikrofon verwendet, weil der bei der Musikwiedergabe so brillant und druckvoll ist, kann man damit telefonieren. Der Blumax verfügt über ein eigenes Mikrofon. Aufgeladen wird die 3,7 Volt Lithium-Batterie über ein mitgeliefertes USB-Kabel. Eine Ladung reicht für vier Stunden Musikgenuss. Den Blumax Bluetooth Stereo Clip gibt es für 23,50 Euro (+4,90 Euro Versandkosten) beim Hamburger Anbieter Mein Trendy Handy, der auf Handy Zubehör und Handy Akkus spezialisiert ist.

Meine Wertung
5 von 5 iPhones in der iPhone Fan Wertung


Preis: 23,50 Euro, Größe: 0,0 MB

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Amazon Cloud Player funktioniert auch auf dem iPhone

Von: Dirk Kunde, Montag, 9. Mai 2011 15:29 Uhr

Amazons Musikdienst ist im mobilen Einsatz vor allem für Andorid gedacht, im Market gibt es eine entsprechende App. Doch nun funktioniert auch die Wiedergabe im Safari-Browser auf dem iPhone.

Voraussetzung ist ein Konto bei Amazon, dem so genannten Cloud Drive. Fünf Gigabyte Speicherplatz (drei mehr als bei der Dropbox) gibt einem das Versandhaus kostenlos. Wer mehr will, muss hinzukaufen (1.000 GB kosten 1.000 Dollar pro Jahr). Hier kann man seine Texte, Tabellen und andere Dateien in der berühmten Wolke ablegen oder als Sicherungskopie speichern.

Doch der Cloud Drive ist vor allem für Musik gedacht. Wer bei Amazon Alben im MP3-Format online erwirbt, erhält weitere 20 GB Speicherplatz. Allerdings hat dies bei mir im Test noch nicht funktioniert, obwohl mein Einkauf- und Cloud-Konto übereinstimmen. Eventuell muss man die Musik im US-Store von Amazon erwerben.

Auf jeden Fall hat Amazon damit die Nase vorn und ist noch vor Apple mit einem Wolkenspeicher samt Streaminglösung am Markt. Wer seine Musiksammlung zu Amazon hochladen mag, kann das am Rechner im Browser tun oder den Amazon-Uploader nutzen. Öffnet man auf dem iPhone den Cloud Drive bzw. den Cloud Player gibt es zwar eine Fehlermeldung, doch die kann man getrost ignorieren. Danach bekommt Ihr sämtliche Alben und Interpreten angezeigt. Titel auswählen und auf Play drücken. Mit einer guten Datenverbindung hat man so auch unterwegs Musik im Ohr.

Thema: Wie geht das? | Kommentare (1)


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