TomTom Car Kit: Last Minute Geschenk für unterwegs

Von: Holger Iburg, Mittwoch, 23. Dezember 2009 9:26 Uhr

Car Kit von TomTomDie Halterung kostet fast 100 Euro. Teuer, denkt man im ersten Moment und zuckt zurück. Mein iPhone hat doch ein GPS-Modul. Reicht das nicht? Häufig leider nicht, wie ich festgestellt habe. Den Unterschied merkt man allerdings so richtig erst, wenn man das TomTom Car Kit im Auto angeschlossen hat. Vorher sollte man sich noch die kostenlose TomTom Car Kit Tool App aus dem App Store laden. Dann verstehen sich Car Kit und iPhone besser.

Der Anschluss im Auto geht leicht: Saugnapf des Car Kits ausklappen, an die Windschutzscheibe drücken, Stellrad drehen und das Kit sitzt fest. Nun das iPhone einrasten, dann mit der langen Stromleitung verbinden und den Stecker am anderen Ende in den Zigarettenanzünder stecken. Wenn man nun noch Bluetooth am iPhone einschaltet, finden sich beide Geräte schnell und die Suche nach einer Route kann losgehen.

Das GPS-Modul im TomTom Car Kit ist stärker als das im iPhone eingaute. Es liefert rasch die Daten für eine gesuchte Route. Ich probierte das Car Kit ohne TomTom Navi App aus. Stattdessen verwendete ich die vorinstallierten Google Maps. Ich gebe eine Route ein, fahre los, kann auch mit der Pinch-Bewegung Straßenverläufe ranzoomen. Auf der angezeigten Strecke zeigt ein Punkt, wo ich mich gerade befinde. Soweit so gut. Interessant wird es, wenn ich die vorgegebene Route verlasse. Normale Navis berechnen dann selbsttätig die Route neu. Und siehe da, man kann diese eher statische Navigationshilfe der Google Maps auch ein wenig dynamisch nutzen. Weil das Car Kit so schnell reagiert. Während der Fahrt kurz auf „Ändern“ drücken. Es werden Start und Ziel eingeblendet, wobei als Start immer „Aktueller Standort“ und als Ziel das eingegebene Ziel stehen. Dann nur auf „Route“ drücken und die neue Route wird angezeigt.

Zugegeben, das ist nicht der Weisheit letzter Schluss, aber wer nicht unbedingt die TomTom Navi App kaufen will, kann sich auch so behelfen. Das TomTom Car Kit funktioniert übrigens auch mit anderen Navi Apps von Skobbler, Navigon oder EasyTrails GPS prima.

Das Gerät lässt sich, wie gesagt, einfach anzubringen. Es ist nicht unförmig, so dass es den Sichtbereich auch bei kleinen Windschutzscheiben nicht stark einschränkt. Mit einem Kugelgelenk kann es in jede gewünschte Position gebracht werden, so können Spiegelungen gut korrigiert werden. Ein eingebauter kleiner Lautsprecher funktioniert die Kombination zur vollständigen Freisprecheinrichtung um, wenn sie auch nicht höchsten Ansprüchen genügt. Und schließlich kann das gut verarbeitete Gerät mit einem Klinkenstecker  an die Hifi-Anlage des Wagens angeschlossen werden. Dann tritt das persönliche iTunes-Musikprogramm an die Stelle des Radios. Insgesamt eine sinnvolle Ergänzung zum iPhone.

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones

Preis: 99,99 €

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TomTom: Kommt auch mit hohem Tempo klar

Von: Holger Iburg, Dienstag, 22. Dezember 2009 9:55 Uhr

TomTom App
Navigations-Apps zählen zu den meistgekauften im App-Store. Die Konkurrenz ist riesig. Die App TomTom D-A-CH (für Deutschland, Österreich, Lichtenstein und die Schweiz ) (http://itunes.apple.com/de/app/tomtom-d-a-ch/id326068192?mt=8) kostet immerhin fast 70 Euro. Dafür bietet der fürs iPhone optimierte Routenplaner des weltweit führenden Anbieters von Navigationslösungen eine Menge.
Die Turn-by-turn-App funktionierte im Test über zwei Wochen klasse. Ich hatte auch keine Probleme beim Update – darüber berichten negative Rezensionen im iTunes-Store. Die Darstellung auf dem iPhone ist hervorragend, was sich bei rascher Fahrt mit Spurwechseln auf der Autobahn besonders gut macht. Gut fand ich auch die Umschaltmöglichkeit zwischen Tag- und Nachtfarben. Die Darstellung blendet und stört nicht. Ich bin nicht so ein Freund der 3D-Darstellung, aber wer es mag, wird sie mögen. Die App berechnet außerdem schnell Wechsel des Fahrtziels.
Schön finde ich die „Hilfe“-Optionen, die ich bei meiner alten Handy-Navigation auf einem Nokia N73 noch nicht kannte. Unter Nutzung des Standorts wird der Weg zur nächsten Werkstatt, Polizeiwache, einem Arzt oder Krankenhaus oder einer Apotheke angezeigt. Oder man ruft einfach an.
Gerade läuft die Klimakonferenz in Kopenhagen. Dennoch: Ich gebe es zu, ich fahre gern schnell. Hier zeigt die App Leistungsstärke – insbesondere in Verbindung mit dem TomTom Car Kit (link zur iPhone-Geschichte oder Affiliate). Im Abgleich mit dem Tacho konnte ich auch bei Geschwindigkeiten jenseits von Tempolimits nur ganz geringe Abweichungen feststellen. In der Tat zeigt die App die richtige Geschwindigkeit an, während mein Tacho noch jene Prozente drauflegt, die beim Geblitztwerden wieder abgezogen werden. Die App ist natürlich kein Radarwarner, aber zur Einschätzung reicht es. Zumal ständig Richtgeschwindigkeit/eigene Geschwindigkeit stets angezeigt wird. Ausreden sind also passé.
Die App für ganz Europa (http://itunes.apple.com/de/app/tomtom-westeuropa/id326075062?mt=8) belegt allerdings mehr als dreimal soviel Speicher wie die D-A-CH-Variante.
Weil die Karten als Teil der App on-bord im iPhone gespeichert sind, entfallen Empfangsprobleme, wie sie schon mal bei Apps auftreten, die sich ihre Route on the road laden müssen (link zur Skobbler-Geschichte). Trotz des Preises finde ich deshalb die App gelungen.
TomTom D-A-CH, 69,90 Euro, 451 MB
TomTom Westeuropa, 99,90 Euro, 1,6 GB

TomTom: Kommt auch mit hohem Tempo klarNavigations-Apps zählen zu den meistgekauften im App-Store. Die Konkurrenz ist riesig. Die App TomTom D-A-CH (für Deutschland, Österreich, Lichtenstein und die Schweiz ) kostet immerhin knapp 70 Euro. Dafür bietet der fürs iPhone optimierte Routenplaner des weltweit führenden Anbieters von Navigationslösungen eine Menge.

Die Turn-by-turn-Navigation funktionierte im Test über zwei Wochen klasse. Ich hatte auch keine Probleme beim Update – darüber berichten negative Rezensionen im iTunes-Store. Die Darstellung auf dem iPhone ist hervorragend, was sich bei rascher Fahrt mit Spurwechseln auf der Autobahn besonders gut macht. Praktisch fand ich auch die Umschaltmöglichkeit zwischen Tag- und Nachtfarben. Die Darstellung blendet und stört nicht. Ich bin nicht so ein Freund der 3D-Darstellung, aber wer es mag, wird sie schätzen. Die App berechnet außerdem schnell Wechsel des Fahrtziels.

Schön finde ich die „Hilfe“-Optionen, die ich bei meiner alten Handy-Navigation auf einem Nokia N73 noch nicht kannte. Unter Nutzung des Standorts wird der Weg zur nächsten Werkstatt, Polizeiwache, einem Arzt oder Krankenhaus oder einer Apotheke angezeigt. Oder man ruft einfach an.

Zugegeben, ich fahre gern schnell. Hier zeigt die App Leistungsstärke – insbesondere in Verbindung mit dem TomTom Car Kit (Halterung). Im Abgleich mit dem Tacho konnte ich auch bei Geschwindigkeiten jenseits von Tempolimits nur ganz geringe Abweichungen feststellen. In der Tat zeigt die App die richtige Geschwindigkeit an, während mein Tacho noch jene Prozente drauflegt, die beim Geblitztwerden wieder abgezogen werden. Die App ist natürlich kein Radarwarner, aber zur Einschätzung reicht es. Zumal ständig die Richtgeschwindigkeit/eigene Geschwindigkeit angezeigt wird. Ausreden sind also passé.

Die App für ganz Europa, bietet TomTom bis zum 4. Januar 2010 für  79,99 € statt 99,90 € an. Sie belegt mehr als dreimal soviel Speicher wie die D-A-CH-Variante.

Weil die Karten als Teil der App on-bord im iPhone gespeichert sind, entfallen Empfangsprobleme, wie sie schon mal bei Apps auftreten, die sich ihre Route on the road laden müssen. Trotz des Preises finde ich deshalb die TomTom Navigations-App gelungen.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: 69,99 €; Größe: 451 MB

Ähnliche Apps: Navigon, Skobbler

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Das iPhone ist ein erfolgreiches Navi

Von: Dirk Kunde, Montag, 23. November 2009 10:09 Uhr

TopTen der "Einträglichsten" Apps am 23. November 2009Das iPhone ist sehr erfolgreich als Navigationsgerät. Trotz unzähliger Berichte über eine zu schwache GPS-Antenne und einen zu schwachen Akku, nutzen viele Menschen das iPhone, um sich von A nach B leiten zu lassen. Ein Blick in die Rubrik Einträglichste* im AppStore belegt dies eindrucksvoll: Fünf der Top Ten-Apps sind Navi-Applikationen.

Nummer eins ist verständlicherweise Skobbler, da die App nach der Preissenkung von 7,99 auf 4,99 Euro unschlagbar günstig ist. Sie ist die Einstiegs-App für Gelegenheitsnutzer und Navi-Anfänger. Der Preis ist nur möglich, weil das Kartenmaterial nicht mitgeliefert wird. Jede Route wird auf dem Server berechnet und dann hochgeladen. Vorteil: Man hat immer aktuelles Kartenmaterial. Nachteil: Die Neuberechnung einer Route dauert länger. Man benötigt immer eine Datenverbindung. Teurer Einsatz im Ausland.

Platz zwei belegt Navigon mit dem Mobile Navigator Europe für 99,99 Euro. Auf Platz vier liegt die Version für die DACH-Region von Navigon für 69,99 Euro. Die Plätze fünf und sechs nehmen TomToms Navi-Versionen ein. Wobei auch hier die teurere Westeuropa-Variante vor der DACH-Region liegt (99,99 Euro).

* Die deutscher Übersetzung von Top Grossing ist mit Einträglichste etwas unglücklich geraten, aber auch deutlich. Im Klartext: Damit verdienen Apple und die Entwickler am meisten. Es ist die Multiplikation aus Stückzahl x Preis.

Die Stückzahl bei Skobbler muss bombastisch sein, wenn eine 20-Mal günstigere App im Gesamtumsatz vor der 99-Euro-Variante von Navigon liegt. Nachtrag: Skobbler meldet 14.000 Downloads zwischen der Preissenkung am Freitag und dem folgenden Sonntag.

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Skobbler senkt den Preis und wehrt sich gegen Navigon

Von: Dirk Kunde, Freitag, 20. November 2009 11:29 Uhr

Navigation mit SkobblerSkobbler senkt seinen Preis wieder – um rund 40 Prozent auf 4,99 Euro. Damit gehört die App zu den günstigsten Navigations-Anwendungen im AppStore. Das Kartenmaterial für Deutschland, Österreich, Lichtenstein und die Schweiz (D-A-CH) wird nicht auf dem iPhone installiert, sondern nach Bedarf vom Server geladen. Daher ist die App auch nur 1,6 MB groß.

Das macht die App schlank - preislich und volumenmäßig – doch setzt es stets eine gute Datenanbindung für die so genannte Turn-by-Turn-Navigation voraus. Auf dem platten Land oder im tiefen Tal ist das aber oft nicht der Fall. Dafür ist das Kartenmaterial stets auf dem Neuesten Stand. Positiv ist der Fussgängermodus, die App setzt also nicht nur auf die Nutzung im Auto.

Die Geschichte von Skobbler ist eine krimireife Auseinandersetzung zwischen Goliath Navigon und dem kleinen David Skobbler. Nach dem Start im AppStore für 3,99 Euro war Skobbler schnell die meistverkaufte als auch als umsatzstärkste App. Das gefiel Branchenprimus Navigon überhaupt nicht, waren sie doch die ersten mit einer vollwertigen Navigationssoftware für das iPhone (ab 60 Euro für die D-A-CH-Version). Nach Informationen von Skobbler, hat sich Navigon aktiv bei Apple in den USA darum bemüht, Skobbler wegen Lizenzverletzungen aus dem AppStore zu verbannen. „Da wir nicht einschätzen konnten, wie Apple mit dem Thema umgehen würde, haben wir im Oktober den Preis von Skobbler zunächst proaktiv erhöht, um die Situation gegenüber Navigon zu deeskalieren“, erklärt Marcus Thielking, einer der vier Gründer des Berliner Start-ups. Apple gab dem David die Chance zur Stellungnahme. Die Prüfer aus Cupertino hatten nichts an der App auszusetzen und so gibt es das Navi-Programm weiterhin im AppStore.

Mittlerweile mussten sich auch Gerichte mit dem Streit der beiden Unternehmen befassen. Skobbler erwirkte beim Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegenüber der Navigon AG. Sie darf die bei Apple vorgebrachten Behauptungen von angeblichen Vertrags- bzw. Lizenzverletzungen nicht wiederholen. Hier gegen hat nun Navigon Widerspruch erhoben. Der Streit geht also in die nächste Runde. Da sich Navigon außergerichtlich nicht mit Skobbler an einen Tisch setzen will, konnte das Berliner Start-up den Preise also wieder senken – fast auf den Startpreis.

Die Auseinandersetzung der beiden ist vor allem deswegen bemerkenswert, weil die Skobbler-Technologie 2008 von Navigon aus strategischen Gründen aufgegeben wurde. Als Ausgründung haben sich einige Navigon-Mitarbeiter damit selbstständig gemacht, die Idee ihrem ehemaligen Arbeitgeber abgekauft und das neue Unternehmen Skobbler genannt. Somit fühlen sich die Skobbler-Macher im Recht. Navigon dagegen argumentiert, Gegenstand der Ausgründung sei eine Community mit Ortungsfunktion gewesen und keine Navigationslösung. Das müssen nun Juristen entscheiden.

Skobbler benötigt ein GPS-Signal, somit funktioniert es auf dem iPhone 3G S und dem iPhone 3G.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: 4,99 €; Größe: 1,6 MB

Ähnliche Apps: Navigon Mobile Navigator
Skobbler senkt den Preis und wehrt sich gegen Navigon

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Navigon liefert Verkehrs- und Staumeldungen in Echtzeit

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 17. September 2009 14:02 Uhr

Staumeldungen in Echtzeit: NAVIGON bietet neuen Traffic Live Service für das iPhone
Erst kürzlich hat NAVIGON auf der IFA die neuen Live Services für seine High End- und Premium-Navigationsgeräte vorgestellt, mit denen sich unter anderem Echtzeit-Informationen zur Verkehrslage abrufen lassen. Zukünftig kommen auch iPhone-Besitzer, die ihr Smartphone mit der MobileNavigator Software von NAVIGON ausgestattet haben, dank aktuellster Verkehrsinformationen schneller ans Ziel mit der Weltneuheit „NAVIGON Traffic Live“ auf dem iPhone.
Hamburg, 17. September 2009 – Keine Frage: Der Umgang mit dem iPhone ist ein Erlebnis – auch beim Navigieren mit dem MobileNavigator (MN) von NAVIGON. Zahlreiche Testsiege belegen: Das umfangreiche Feature-Set und die beispiellose Integration der MobileNavigator Software in die Bedienelemente des Smartphones machen das iPhone zu einer Navigationslösung der besonderen Art. Jetzt ergänzt NAVIGON den Ausstattungsumfang um eine Weltneuheit, die den Nutzen des iPhones beim Navigieren nochmals deutlich erhöht: NAVIGON Traffic Live. “Mit NAVIGON Traffic Live schlagen wir ein neues Kapitel intelligenter und vernetzter Navigation auf: Als erstes Unternehmen auf dem Navigationsmarkt versorgen wir iPhone-Nutzer mit Echtzeit-Informationen über das Verkehrsgeschehen”, sagt Gerhard Mayr, Vice President World-Wide Mobile Phones & New Markets von NAVIGON. Die Verkehrsmeldungen werden vom Gerät sowohl bei der Routenplanung als auch während der Fahrt fortlaufend in die Navigation mit einbezogen. “Der Fahrer erhält auf diese Weise nicht nur eine top-aktuelle Routenempfehlung, sondern kann auch unterwegs dank der im Abstand von nur wenigen Minuten aktualisierten Verkehrsmeldungen viel schneller als mit herkömmlichem Verkehrsinformationen über Radiofrequenzen auf Staus reagieren und frühzeitig eine andere Route wählen.” Zur Verfügung steht der Traffic Live Service in 14 europäischen Ländern1 sowie in Nordamerika.
NAVIGON Traffic Live: Schneller und präziser als TMC (Traffic Message Channel)
Der Service beruht auf einem Datenpool, in den neben Echtzeit-Informationen zum Beispiel aus Verkehrsschlaufen auch Daten von NAVIGON Live-Nutzern und von Fahrzeug-Flottenpartnern (Floating Car Data) eingehen. “Wenn die Messungen ergeben, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit einer gewissen Anzahl von Fahrzeugen etwa auf einer Autobahn auf Stadtverkehr-Niveau sinkt, lässt sich daraus auf erhöhte Fahrzeugdichte und ab einem bestimmten Wert auf einen Stau schließen. Diese Intelligenz steckt für den Benutzer unsichtbar in unserer Technik von Traffic Live”, erklärt Gerhard Mayr.
Wer NAVIGON Traffic Live nutzt, wird in diesem Fall sofort informiert und kann verkehrsabhängig navigieren. Im Falle einer Verkehrsbehinderung erscheint in der MobileNavigator Software ein Warnhinweis; dazu liefert Traffic Live detaillierte Angaben über die Art der Verkehrsbehinderung und zeigt an, ob der Verkehr zum Stillstand gekommen ist. Der Fahrer kann auf Basis dieser Informationen eine staufreie Route berechnen lassen oder, im Falle einer vorübergehenden Behinderung oder eines kurzen Staus, auf der gewählten Strecke bleiben. Auf Wunsch funktioniert all das auch vollautomatisch. “Traffic Live schafft Transparenz in Echtzeit, überlässt aber dem Fahrer die Entscheidung. Wer eine Alternativroute wählt, bekommt vom Gerät die aktualisierte Ankunftszeit und Entfernung angezeigt”, sagt Gerhard Mayr.
NAVIGON Traffic Live kann direkt aus der MobileNavigator Software gekauft werden und kostet zur Einführung in den ersten vier Wochen nach dem Erscheinen2 19,99 Euro; danach ist das Feature zum regulären Preis von 24,99 Euro erhältlich. Die Traffic Live Daten werden über die Mobilfunkverbindung übertragen. Bei Nutzung einer Daten-Flatrate entstehen keine weiteren Kosten, wobei das Datenvolumen darüber hinaus sehr gering ist. “Mit Traffic Live bieten wir iPhone-Besitzern einen enormen Mehrwert und eine kostengünstige Möglichkeit, ihr Smartphone zu einem noch fortschrittlicheren Lotsen zu machen”, sagt Gerhard Mayr. Seit der Markteinführung des MobileNavigator für das iPhone im Juni dieses Jahres hat NAVIGON die umfangreichen Features der Software kontinuierlich erweitert: Routenplanungsfunktion, Radar Info, Ansage von Straßennamen (Text-to-Speech), Location Sharing, eine nahtlose Integration der iPod Funktionen und die automatische Umschaltung zwischen Tag- und Nachtmodus wurden bislang kostenlos als Updates zur Verfügung gestellt.
Der NAVIGON MobileNavigator für das iPhone kostet im App Store 99,99 Euro mit Kartenmaterial für 40 Länder Europas. Die Regionalvarianten sind noch bis zum 30. September zum Sommer-Aktionspreis von 49,99 Euro, danach wieder für 69,99 Euro erhältlich3.

Wer den Mobile Navigator von Navigon auf seinem iPhone hat, kann demnächst auch Verkehrs- und Staumeldungen in Echtzeit über das Mobilfunknetz auf seinem Smartphone empfangen.

Der Service beruht auf Daten, in den neben Echtzeitinformationen aus Verkehrsschlaufen als auch von Navigon-Nutzern und von Fahrzeug-Flottenpartnern (Floating Car Data) eingehen. Wenn die Messungen ergeben, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit einer gewissen Anzahl von Fahrzeugen etwa auf einer Autobahn auf Stadtverkehr-Niveau sinkt, lässt sich daraus auf erhöhte Fahrzeugdichte und ab einem bestimmten Wert auf einen Stau schließen. “Der Fahrer erhält auf diese Weise nicht nur eine top-aktuelle Routenempfehlung, sondern kann auch unterwegs dank der im Abstand von nur wenigen Minuten aktualisierten Verkehrsmeldungen viel schneller als mit herkömmlichem Verkehrsinformationen über Radiofrequenzen auf Staus reagieren und frühzeitig eine andere Route wählen”, sagt Gerhard Mayr, Vice President World-Wide Mobile Phones & New Markets von Navigon,

Im Falle einer Verkehrsbehinderung erscheint in der Mobile Navigator-Software ein Hinweis; dazu liefert Traffic Live detaillierte Angaben über die Art der Verkehrsbehinderung und zeigt an, ob der Verkehr zum Stillstand gekommen ist. Der Fahrer kann dann eine staufreie Route berechnen lassen oder, im Falle einer vorübergehenden Behinderung auf der gewählten Strecke bleiben. Auf Wunsch funktioniert das auch automatisch.

Der Dienst kann direkt aus dem Mobile Navigator auf dem iPhone gekauft werden. Er kostet zur Einführung in den ersten vier Wochen 19,99 Euro; danach ist das Feature zum Preis von 24,99 Euro erhältlich. Die Traffic Live Daten werden über die Mobilfunkverbindung übertragen. Bei Nutzung einer Datenflatrate entstehen also keine weiteren Kosten, wobei das Datenvolumen darüber hinaus gering ist. “Mit Traffic Live bieten wir iPhone-Besitzern die Möglichkeit, ihr Smartphone zu einem noch fortschrittlicheren Lotsen zu machen”, sagt Gerhard Mayr. Traffic Live soll ab Ende Oktober 2009 zur Verfügung stehen und ist dann in 14 europäischen Ländern sowie in Nordamerika buchbar.
Navigon liefert Verkehrs  und Staumeldungen in Echtzeit

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Navigieren im Auto und auf dem Fahrrad

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 18. August 2009 8:58 Uhr

Routenführung mit dem MobileNavigator von NavigonDie wesentliche Erkenntnis vorweg: Es funktioniert auch auf dem Rad. AllesVerkehrspolizisten mal weglesen: Zu Testzwecken habe ich die Navigation mit dem Mobile Navigator Europe von Navigon auf dem Fahrrad getestet. Kopfhörer ins Ohr, Musik an und los. Die nette Damenstimme dreht die Musik etwas leiser und gibt dann ihre Anweisungen. Es funktioniert, obwohl das iPhone in meiner Hosentasche keine direkte Sichtverbindung zum Satelliten hatte. Ich kam dort an, wo ich hin wollte.

Der Test im Auto verlief ebenfalls erstaunlich gut. Hierbei hat mich die fotorealistische Darstellung von Ausfahrten und Autobahnkreuzen am meisten fasziniert. Damit ist der Spurwechsel ein Kinderspiel. Doch klares Fazit: Man braucht eine Halterung für das iPhone und ein Ladekabel für den Zigarettenanzünder.

Nach der 70 km langen Teststrecke über die Landstraße war der iPhone-Akku halb leer. Sich in den Urlaub nach Sizilien lotsen zu lassen, wird schwer, wenn man kein Ladekabel dabei hat. Gleichzeitig wird das iPhone sehr warm – zum einen durch die ständige Aktivität der Recheneinheit und zum anderen durch die Sonneneinstrahlung. Natürlich sollte das Smartphone direkt an der Scheibe montiert werden, um ein möglichst starkes GPS-Signal zu empfangen. Nicht umsonst bietet Mitbewerber Tom Tom eine iPhone-Halterung mit eigener GPS-Antenne an.

In der Menüführung ist die App weitestgehend selbsterklärend. Nur die Adresseingabe hat einen kleinen Haken. Die meisten Adressen hat man ja bereits in seinem Telefonbuch, nichts liegt da näher als die Übernahme dieser Adressen. Das funktioniert auch, aber leider nicht unter dem großen, auffälligen Button “Adresse eingeben”, wo man es vermuten würde. Wer zu einem Bekannten oder Geschäftspartner navigiert werden will, muss unten in der Menüleiste auf “Kontakte” klicken und dann eine Adresse übernehmen.

Den Mobile Navigator gibt es mit Karten für ganz Europa, Nordamerika oder nur die Dach-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Hotels, Tankstellen, Geldautomaten, Banken und vieles mehr, findet man über die Rubrik „Sonderziele“. Im Routenprofil kann man eingeben, ob man mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist. Damit löst sich das Navigationsgerät vom Auto. Ein Update mit der Einbindung von Verkehrsfunkinformationen (TMC) ist geplant.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Ganz Europa Preis: 79,99 €, Größe: 1,67 GB
D-A-CH Preis: 69,99 €, Größe: 378 MB
Navigieren im Auto und auf dem Fahrrad

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Das iPhone als vollwertiges Navigationsgerät

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 23. Juni 2009 10:45 Uhr

Mit dem Betriebssystem 3.0 als auch dem elektronischen Kompass im iPhone 3G S wird das Smartphone zu einem vollwertigen Navigationsgerät. Darauf haben TomTom und Navigon nur gewartet, wobei es auch ihr Geschäftsmodell verändert. TomTom durfte bereits während der Keynote zur Worldwide Developer Conference (WWDC 2009) seine Software als auch seine iPhone-Halterung für das Auto präsentieren. Nun legt Navigon mit dem Mobile Navigator Europe im AppStore nach. Es ist die erste komplette Navigationssoftware mit Sprachführung und Kartenmaterial von Portugal bis Polen und Schweden bis Griechenland. Navigiert wird im Hoch- oder Querformat, wobei eine Sprachausgabe die Richtungsänderungen ansagt, so dass man die Augen auf der Straße lassen kann. Adressen aus dem Telefon können als Ziel einfach übernommen werden. Ist ein eingehender Anruf beendet, wird die Routenführung automatisch wieder aufgenommen.

Bis zum Monatsende (Juni 2009) gilt für die 1,65 GB große Software von Navigon noch der Einführungspreis von 74,99 Euro. Wer bereits ein iPhone besitzt, für den ist die Kombination aus App und Smartphone günstiger als ein mobiles Navigationsgerät. Das Navigon 7310 Europa kostet bei Conrad beispielsweise 349 Euro. Damit wäre ich auch beim veränderten Geschäftsmodell. Immer weniger Menschen werden mobile Navigationsgeräte kaufen, weil sie ein Smartphone besitzen. Die Unternehmen werden zunehmend vom Softwareverkauf abhängig sein. Wobei Hirn und Herz jeder Navigationssoftware aus Aktualität und Genauigkeit des Kartenmaterials bestehen. Hier dominieren weltweit zwei Anbieter den Markt: TeleAtlas aus Belgien wurde im vergangenen Jahr von TomTom übernommen. Und Navteq, das amerikanische Pendant, gehört zu Nokia.

Die Entwicklung bei Navigationsgeräten verläuft vergleichbar zum Handy. Zuerst waren es fest eingebaute Geräte im Auto und dann wurden die Telefone immer mobiler. Heute nehmen wird das Handy überall mit hin. Das passiert auch mit dem Navigationsgerät. Es macht Sinn, denn bislang endet die Routenführung auf dem Parkplatz. Aber was, wenn mein Ziel noch weiter entfernt liegt? Eine Routenführung zu Fuß ist dann überaus sinnvoll. Mit dem iPhone kann über die Sendemast- und WLAN-Ortung auch noch in geschlossenen Räumen navigiert werden, was bei Messen, in großen Hotel oder Flughäfen praktisch sein kann.


Das iPhone als vollwertiges Navigationsgerät

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iPhone als vollwertiges Navigationsgerät

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 12. Februar 2009 10:41 Uhr

Bevor jetzt alle losjubeln und sich auf die Suche im AppStore begeben – halt. Diese Software funktioniert nur auf geknackten (Jailbreak) iPhones und iPod Touches.

Das Video zeigt eine Beta-Testversion von xGPS. Damit wird das iPhone oder, wie hier im Test, ein iPod Touch zu einem vollwertigen Navigationsgerät. Die Kartendaten kommen von Google Maps, die Koordinaten vom GPS-Chip bzw. vom externen Empfänger, sollte man die erste Generation iPhone benutzen. Die Sprachausgabe erfolgt über die Autostereoanlage – klingt noch etwas blechern die Stimme, aber es ist schon erstaunlich, was damit geht und wohin die Reise (im wahrsten Sinne des Wortes) geht.

Aus der Rubrik: “Ich hab´s ja schon immer gesagt”, empfehle ich noch einen Beitrag von vor einem Jahr.

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Drinnen und draußen navigieren

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 4. Juni 2008 15:47 Uhr

Drinnen und draußen navigierenViel spannender als die schnellere UMTS-Datenverbindung finde ich den GPS-Chip in der kommenden iPhone Version. Ob die Navigationstechnik Realität wird, verrät Steve Jobs hoffentlich kommenden Montag auf der WWDC-Konferenz.

Für manche Branchenexperten ist die GPS-Funktion bereits ausgemachte Sache. Ein integrierter Chip von Broadcom soll die bisherige Navigationsfunktion erweitern. Damit würde das iPhone zu einem perfekten Wegweiser – für drinnen und draußen. Die GPS-Navigation eignet sich vor allem unter freiem Himmel, also mit Blick zum Satelliten. Die dynamische Anpassung der Wegbeschreibung mit Veränderung der eigenen Position ist perfekt für Autofahrten.

Die Positionsbestimmung mittels triangulärer Peilung der Mobilfunkstationen oder von WLAN-Hotspots eignet sich in Ballungsräumen und funktioniert vor allem in geschlossenen Räumen. Mit dem System von Skyhook Wireless kann man auch in Hotels, auf Messen, Kongressen, Partys und Flughäfen seinen Standort bestimmen.

Nach dem Durchbruch beim mobilen Internetzugriff, sorgt Apple damit für optimale Voraussetzungen der schon länger angekündigten Location Based Services – also aller Web-Angebote, die einer Ortsbestimmung benötigen. Ein deutliches Zeichen dafür ist die Tatsache, dass Pelago mit seinem Produkt Whrrl zu den ersten Unternehmen gehört, die Risikokapital aus dem iFund von Kleiner Perkins Caufield & Byers erhalten. Bei Whrrl bekommt man Tipps von Freunden und Bekannten auf Grundlage der Ortsangabe einer Einrichtung. (ein ähnliches Angebot bietet auch der deutsche Start-up plazes.com)

Auch der erste Blick auf das Handy-Betriebssystem Android von Google zeigt deutlich, die Smartphones werden zu Navigationsgeräten. Die Straßenansicht von Google-Maps verändert sich mit der Bewegung des Geräts und zeigt dem Nutzer so seinen Weg.

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iPhone als Navi

Von: Dirk Kunde, Freitag, 18. Januar 2008 12:47 Uhr

Frontscheibenhalterung für das iPhone © Griffin Technology

Das iPhone aber auch der iPod Touch machen klassischen GPS-Navigationsgeräten Konkurrenz. Ich höre die ersten lachen, doch davon bin ich überzeugt. Apple nutzt für die Lokalisierung des Standortes eine Kombination aus triangulärer Peilung der Mobilfunkstationen und einem WLAN-Positionierungssystem.

Entwickelt hat das Skyhook Wireless aus Boston. Die haben Messwagen durch die USA geschickt, die die Positionen von Hotspots kartographiert haben. Aus den Signaldaten errechnet die Software den Aufenthaltsort des Nutzers und zeigt ihn in Google Maps an. Dazu reicht das Sendesignal (SSID) des Hotspots, der ruhig gesichert sein kann. Das klappt in Ballungsräumen mit vielen WLAN-Stationen natürlich besonders gut. Der große Vorteil: Die Peilung funktioniert im Gegensatz zu Satelliten auch in Gebäuden (Messen, Flughäfen, Hotels etc.). Die Positionsermittlung auf einem mobilen Gerät dauert nur 50-100 Millisekunden. Skyhook gibt die Genauigkeit mit +/- 20 Meter an. Viel besser ist die zur zivilen Nutzung freigegebene Ortung per GPS auch nicht. Für die Anwendung von Skyhook braucht man keine zusätzliche Hardware, nur ein WLAN-fähiges Laptop oder Smartphone. Derzeit vermessen die Wagen des US-Unternehmens Länder in Europa und Asien.

Natürlich reagiert auch die Zubehörindustrie sofort. Griffin Technology bringt voraussichtlich im März für 20 Dollar sein WindowSeat genannten Halter auf den Markt. Damit wird das iPhone wie ein mobiles Navi an der Windschutzscheibe fixiert. Damit ist das Rennen um die Marktmacht bei mobilen Navis um einen attraktiven Teilnehmer reicher.

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