Von: Holger Iburg, Dienstag, 22. Dezember 2009 9:55 Uhr
TomTom App
Navigations-Apps zählen zu den meistgekauften im App-Store. Die Konkurrenz ist riesig. Die App TomTom D-A-CH (für Deutschland, Österreich, Lichtenstein und die Schweiz ) (http://itunes.apple.com/de/app/tomtom-d-a-ch/id326068192?mt=8) kostet immerhin fast 70 Euro. Dafür bietet der fürs iPhone optimierte Routenplaner des weltweit führenden Anbieters von Navigationslösungen eine Menge.
Die Turn-by-turn-App funktionierte im Test über zwei Wochen klasse. Ich hatte auch keine Probleme beim Update – darüber berichten negative Rezensionen im iTunes-Store. Die Darstellung auf dem iPhone ist hervorragend, was sich bei rascher Fahrt mit Spurwechseln auf der Autobahn besonders gut macht. Gut fand ich auch die Umschaltmöglichkeit zwischen Tag- und Nachtfarben. Die Darstellung blendet und stört nicht. Ich bin nicht so ein Freund der 3D-Darstellung, aber wer es mag, wird sie mögen. Die App berechnet außerdem schnell Wechsel des Fahrtziels.
Schön finde ich die „Hilfe“-Optionen, die ich bei meiner alten Handy-Navigation auf einem Nokia N73 noch nicht kannte. Unter Nutzung des Standorts wird der Weg zur nächsten Werkstatt, Polizeiwache, einem Arzt oder Krankenhaus oder einer Apotheke angezeigt. Oder man ruft einfach an.
Gerade läuft die Klimakonferenz in Kopenhagen. Dennoch: Ich gebe es zu, ich fahre gern schnell. Hier zeigt die App Leistungsstärke – insbesondere in Verbindung mit dem TomTom Car Kit (link zur iPhone-Geschichte oder Affiliate). Im Abgleich mit dem Tacho konnte ich auch bei Geschwindigkeiten jenseits von Tempolimits nur ganz geringe Abweichungen feststellen. In der Tat zeigt die App die richtige Geschwindigkeit an, während mein Tacho noch jene Prozente drauflegt, die beim Geblitztwerden wieder abgezogen werden. Die App ist natürlich kein Radarwarner, aber zur Einschätzung reicht es. Zumal ständig Richtgeschwindigkeit/eigene Geschwindigkeit stets angezeigt wird. Ausreden sind also passé.
Die App für ganz Europa (http://itunes.apple.com/de/app/tomtom-westeuropa/id326075062?mt=8) belegt allerdings mehr als dreimal soviel Speicher wie die D-A-CH-Variante.
Weil die Karten als Teil der App on-bord im iPhone gespeichert sind, entfallen Empfangsprobleme, wie sie schon mal bei Apps auftreten, die sich ihre Route on the road laden müssen (link zur Skobbler-Geschichte). Trotz des Preises finde ich deshalb die App gelungen.
TomTom D-A-CH, 69,90 Euro, 451 MB
TomTom Westeuropa, 99,90 Euro, 1,6 GB
Navigations-Apps zählen zu den meistgekauften im App-Store. Die Konkurrenz ist riesig. Die App TomTom D-A-CH (für Deutschland, Österreich, Lichtenstein und die Schweiz ) kostet immerhin knapp 70 Euro. Dafür bietet der fürs iPhone optimierte Routenplaner des weltweit führenden Anbieters von Navigationslösungen eine Menge.
Die Turn-by-turn-Navigation funktionierte im Test über zwei Wochen klasse. Ich hatte auch keine Probleme beim Update – darüber berichten negative Rezensionen im iTunes-Store. Die Darstellung auf dem iPhone ist hervorragend, was sich bei rascher Fahrt mit Spurwechseln auf der Autobahn besonders gut macht. Praktisch fand ich auch die Umschaltmöglichkeit zwischen Tag- und Nachtfarben. Die Darstellung blendet und stört nicht. Ich bin nicht so ein Freund der 3D-Darstellung, aber wer es mag, wird sie schätzen. Die App berechnet außerdem schnell Wechsel des Fahrtziels.
Schön finde ich die „Hilfe“-Optionen, die ich bei meiner alten Handy-Navigation auf einem Nokia N73 noch nicht kannte. Unter Nutzung des Standorts wird der Weg zur nächsten Werkstatt, Polizeiwache, einem Arzt oder Krankenhaus oder einer Apotheke angezeigt. Oder man ruft einfach an.
Zugegeben, ich fahre gern schnell. Hier zeigt die App Leistungsstärke – insbesondere in Verbindung mit dem TomTom Car Kit (Halterung). Im Abgleich mit dem Tacho konnte ich auch bei Geschwindigkeiten jenseits von Tempolimits nur ganz geringe Abweichungen feststellen. In der Tat zeigt die App die richtige Geschwindigkeit an, während mein Tacho noch jene Prozente drauflegt, die beim Geblitztwerden wieder abgezogen werden. Die App ist natürlich kein Radarwarner, aber zur Einschätzung reicht es. Zumal ständig die Richtgeschwindigkeit/eigene Geschwindigkeit angezeigt wird. Ausreden sind also passé.
Die App für ganz Europa, bietet TomTom bis zum 4. Januar 2010 für 79,99 € statt 99,90 € an. Sie belegt mehr als dreimal soviel Speicher wie die D-A-CH-Variante.
Weil die Karten als Teil der App on-bord im iPhone gespeichert sind, entfallen Empfangsprobleme, wie sie schon mal bei Apps auftreten, die sich ihre Route on the road laden müssen. Trotz des Preises finde ich deshalb die TomTom Navigations-App gelungen.
Meine Wertung

Preis: 69,99 €; Größe: 451 MB
Ähnliche Apps: Navigon, Skobbler