iPhone von der SIM-Lock-Sperre befreien

Von: Dirk Kunde, Freitag, 15. Januar 2010 15:46 Uhr

iPhone von der SIM Lock Sperre befreienFrank Benkelmann von electrobeans schildert in einem lesenswerten Beitrag seine zweimonatige Odyssee zur Freischaltung des Erstgenerations-iPhones.

Eigentlich sollte T-Mobile das Smartphone nach Auslaufen der Zwei-Jahres-Frist (November 2009) kostenlos von der Netzfessel befreien. Doch das ist nicht so einfach, wie angenommen: Ein Drama in 1.000 Schritten mit vielen Telefonaten mit der Hotline, Zuständigkeits-Pingpong und einem enttäuschten Neffen.

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Blau.de verkauft iPhone 3G S mit Preisvorteil

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 3. September 2009 12:38 Uhr

Blau verkauft freie iPhones vom 3Gstore - jedoch mit PreisvorteilGünstiganbieter Blau.de bewirbt auf seinen Seite vertragsfreie iPhone 3G S. Beim Discount-Provider gibt es das Apple-Smartphone ohne SIM-Lock, es lässt sich also mit jeder SIM-Karte betreiben.

Die Preis für das iPhone 3G S liegen zwischen 549 und 919 Euro. Klickt man auf den Angebotsbutton, landet man auf den Seiten vom 3Gstore – dem gefühlten Marktführer für freigeschaltete iPhones, die aus Italien importiert werden. Das erstaunliche: Die iPhones werden bei Blau mit einem Preisvorteil zwischen 50 und 80 Euro verkauft. Das iPhone 3G S mit 32 GB Speicher kostet hier 919 statt 999 Euro. Für den Versand kommen noch sieben Euro hinzu. Ein Blau-Mobilfunkkarte muss man nicht zwingend dazu nehmen.Blau.de verkauft iPhone 3G S mit Preisvorteil
Blau.de verkauft iPhone 3G S mit Preisvorteil

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Das alte iPhone freischalten

Von: Dirk Kunde, Samstag, 27. Juni 2009 14:53 Uhr

Jailbreak und Unlock eines iPhonesDie (Video-)Anleitung von Philipp Biel ist extrem nützlich, da sie einen Schritt für Schritt durch den Jailbreak und Unlock eines iPhones führt. Für ein iPhone der ersten Generation und für ein iPhone 3G benötigt man Red Snow. Die Software gibt es bei Biel oder direkt beim iPhone Dev Team. Die iPhone 3G S-Nutzer müssen noch ein wenig auf UltraSnow für 3G S warten.

Für Neulinge gibt es zwei Punkte, an denen sie in der Anleitung stocken, so ging es mir jedenfalls. Icy und Cydia sollte man in Red Snow auswählen, wenn man Apps aus diesen beiden Alternativ-App-Stores installieren möchte.

Unlock” sollte man anklicken, wenn das iPhone bislang nicht von der Netzsperre des Providers befreit wurde. Dabei wird man nach den Binary-Codes für die Baseband Bootloader 3.9 und 4.6 gefragt. Bahnhof? Alles halb so wild, die beiden .bin-Dateien findet man bei iPhonefreakz.com. Hier gibt es auch sämtliche Firmware-Versionen für alle iPhone und iPod touch-Generationen, falls man später mal etwas zurückdrehen will bzw. muss.

Für den ganzen Freischalt-Prozess sollte man etwas Geduld mitbringen, bei mir hat es rund 25 Minuten gedauert, bis ich die neue SIM-Karte aktivieren konnte.

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iPhone ohne Net- und SIM-Lock kaufen

Von: Dirk Kunde, Montag, 24. November 2008 18:16 Uhr

iPhone ohne Net  und SIM Lock kaufenWer sein iPhone nicht im T-Mobile Netz betreiben will, kann sein iPhone im Ausland kaufen. Doch nicht jeder ist dauernd auf Reisen. Andere scheuen den Nervenkitzel, ob die eigene SIM-Karte daheim einwandfrei funktioniert.

Der iPhone-Kauf außerhalb des T-Punkts ist in Deutschland jedoch auch Vertrauenssache. Immer mehr Händler werben hierzulande damit, Original-iPhones 3G ohne Netzsperren (Net-Lock) und Providerfesseln (SIM-Lock) zu verkaufen. Zwei davon will ich hier mal vorstellen: Mein Büronachbar Chris hat gute Erfahrungen mit dem iPhonedoktor aus Berlin gemacht. Das ist die deutsche Niederlassung der Mobile freedom Limited aus Birmingham.

Für 770 Euro plus Versand erhielt Chris ein original verpacktes iPhone 3G (16 GB), das sich sofort mit seiner Vodafone SIM-Karte in Betrieb nehmen ließ. Die Preise ändern sich täglich. Heute sehen sie beim iPhonedoktor so aus: 8 GB – 639 Euro, 16 GB – 777 Euro.

Ein mir bekannter PR-Berater schickte mir heute die Information, dass der Kieler Elektrofachhändler EP:Loll iPhones 3G zu folgenden Konditionen in seinem Online-Shop verkauft: 8 GB – 669 Euro, 16 GB – 759 Euro (beides zuzüglich Versand). Auch hier sind die iPhones ohne Vertrag, SIM- oder Net-Lock.

Weil die Smartphones nicht “geknackt” (Jailbreak) wurden, lassen sich damit alle Firmware-Updates über iTunes machen, ohne dass das Gerät unbrauchbar wird. Die iPhones bezieht Fachhändler Loll derzeit vorwiegend aus Italien. Weil sich Apple angeblich hin und wieder bei der Garantieabwicklung von im Ausland gekauften iPhones anstellt, bietet Loll seinen Kunden die Garantieabwicklung (2 Jahre) im Ursprungsland an. Der iPhonedoktor verspricht seinen Kunden eine Garantie über drei Jahre.

Post von Apples Anwälten zu erhalten, befürchtet der Fachhändler aus Kiel nicht. Anders als die ersten Graumarkthändler, handelt er mit iPhones, die für Europa bestimmt sind und nur innerhalb des europäischen Binnenmarktes den Besitzer wechseln.

Wer noch weitere Erfahrungen mit dem Kauf “ungebundener” iPhones hat, immer her damit, ich erweitere diese Beschreibung gern.
iPhone ohne Net  und SIM Lock kaufen

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Ausländische 3G iPhones ohne Vertrag

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 29. Oktober 2008 12:31 Uhr

Tribute to utopistsWer sich auf keinen Fall vertraglich an T-Mobile binden möchte, aber ein iPhone mit vollem Funktionsumfang nutzen will, für den könnte das Prepaid-Angebot von T-Mobile interessant sein (570 Euro für die 8 GB Variante). Nach einem Jahr und für 50 Euro kann man den Netlock, also die Bindung ans T-Mobile-Netz, entfernen lassen. Das iPhone funktioniert dann in allen Netzen.

Wer unbedingt in einem anderen Netz telefonieren will, muss sein iPhone “knacken”. Das iPhone-Dev Team arbeitet an einer Lösung für das iPhone 3G, sie scheinen nur noch wenige Schritte von einer brauchbaren Lösung entfernt zu sein.

Eine weitere Möglichkeit: Einkaufen im Ausland. In etlichen Ländern gibt es das iPhone vertragsfrei und ohne Netzsperre. Damit lässt sich das iPhone mit einer anderen Netzkarte betreiben. Weiterer Vorteil: Da die Software des iPhones nicht manipuliert wurde, kann man bedenkenlos die Software-Upgrades via iTunes machen.

Ganz oben auf der Hitliste der iPhone Einkaufsländer steht die Schweiz. Sie ist nicht weit weg und – vollkommen untypisch für das Land – sehr günstig. Bei Swisscom gibt es die 8 GB Variante für 357 Euro (519 CHF), die 16 GB Version kostet 425 Euro (619 CHF). Beides sind Prepaid-Angebote mit einem SIM-Lock, der sich allerdings entfernen lässt. Über die Kosten gibt es sehr unterschiedliche Angaben und leider nichts Offizielles auf der Swisscom-Seite.

Dennoch scheint es viele Käufer in die Schweiz zu ziehen. Laut einem Zeitungsbericht wurden vom iPhone 3G bereits 150.000 Stück verkauft. Eine erstaunliche Zahl für die kleine Schweiz mit gerade mal 7,6 Millionen Einwohnern. Ende August hatte T-Mobile kommuniziert, dass in Deutschland, Österreich und den Niederlanden zusammen 120.000 iPhones 3G verkauft wurden. Sicherlich hat der eine oder andere Einkaufstourist für diese beeindruckende Verkaufszahl bei den Eidgenossen gesorgt.

In Italien bietet TIM das iPhone 3G für 499 (8GB) und 569 Euro (16 GB) an. SIM- und Netlock soll es hier nicht geben, doch fragt der Verkäufer nach einer italienischen Steuernummer. In Griechenland bietet Vodafone das iPhone zum gleichen Preis an: 499 Euro (8GB) bzw. 569 Euro (16 GB). Nur unwesentlich teurer ist es in der Tschechischen Republik. Hier verlangt Vodafone 500 Euro (11.977 Kč) für 8GB und 575 Euro (13.977 Kč) für 16 GB. Bei dem Kauf könnten Währungsschwankungen sogar noch für positive Veränderungen sorgen. Mit 525 Euro (8 GB) und 615 Euro (16 GB) ist Mobistar in Belgien auch eine günstige Alternative zum heimischen Provider.

Die USA, das Mutterland des iPhones scheidet für einen Einkauf, trotz nach wie vor günstigem Dollarkurs, eigentlich aus. Die iPhones werden noch im Laden aktiviert, außerdem fragt der Verkäufer nach einer  amerikanische Sozialversicherungsnummer.

Doch egal welche SIM-Karte man in sein ausländisches oder Jailbreak iPhone einlegt, ob von Vodafone, O2 oder e-Plus, Funktionen wie Visual Voicemail, die Abfrage des Anrufbeantworters, funktionieren damit nicht – das sollte man wissen. Auch sollte man bei seiner Karte eine Flatrate für Daten haben. Ansonsten kann es am Monatsende unangenehm teuer werden.

Mich würden die Erfahrungsberichte von Auslandseinkäufern hier mal interessieren. Ausländische 3G iPhones ohne Vertrag

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Mehrere UMTS-iPhone-Versionen

Von: Dirk Kunde, Montag, 21. April 2008 12:31 Uhr

Nach einem Bericht der Times Online könnte es mehrere Versionen eines UMTS-iPhones geben. Die Rede ist von einer schlankeren Version mit einem 4,5 Zoll (11,25 cm) Bildschirm. (Der aktuelle ist 3,5 Zoll groß.) Dazu könnte es eine Klappvariante mit einem vergrößerten Touchscreen geben. Auch von einem “Schiebermodell” mit einer Tastatur ist die Rede. Ein nicht namentlich genannter Analyst in Asien vermutet, dass für Leute, die hauptsächlich Musik und Videos konsumieren, die Version mit einem großeren Bildschirm gedacht ist. Menschen, die vor allem kommunizieren oder einen Laptop-Ersatz suchen, sollen zum Modell mit der Tastatur greifen.

Gleichzeitig kann sich Kathryn Huberty, eine Apple spezialisierte Analystin bei Morgan Stanley, vorstellen, dass Apple schon bald mit der exklusiven Netzbindung bricht. Sie vermutet, es könnte in den USA bereits im Juni 2009 und in Großbritannien und Deutschland im Oktober 2009 soweit sein. Dann sind zwei Jahre und damit die Vertragsbindungen der Erstkunden abgelaufen. Die europäischen Provider haben deutlich weniger iPhones verkauft, als erwartet. Somit dürfte auch die Umsatzbeteiligung für Apple enttäuschend ausfallen. Die Rede ist von 330.000 verkauften Smartphones bis Ende 2007. Die Erwartungen gingen von bis zu 600.000 iPhones aus.

Laut Huberty sei Apple zukünftig eher an der Reichweite der Hardware interessiert. Die Ausfälle der Umsatzbeteiligungen könnten Download-Einnahmen aus dem AppStore für iPhone-Software kompensieren. Dabei behält Apple 30 Prozent des Verkaufspreises, der von den jeweiligen Entwicklern festgelegt wird. Der AppStore startet mit der Firmware-Version 2.0, die für Ende Juni 2008 erwartet wird.

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Startschwierigkeiten in Frankreich

Von: Dirk Kunde, Sonntag, 7. Oktober 2007 22:24 Uhr

Kein iPhone für Frankreich? (c) pixelio 1A-PhoenixOh, la, la, quelle m … Dunkle Wolken ziehen für Apple über dem Eifelturm auf. Laut Zeitung Les Echos könnte es gut sein, da müsse einige Anwälte noch über komplizierten Gesetzestexten brüten, dass die France Telecom-Tochter Orange das iPhone gar nicht exklusiv in Frankreich vertreiben darf. Ein Handy muss auch in anderen Mobilfunknetzen funktionieren. Spätestens nach sechs Monaten kann ein Kunde von seinem Provider eine Aufhebung des SIM-Locks verlangen.

Doch auf die exklusive Bindung will Steve Jobs keinesfalls verzichten. Nur so kann er die Umsatzbeteiligung bei Orange durchsetzen. Außerdem verschärft ein ungebundes iPhone die Gefahr von Grauimporten nach Deutschland, Großbritannien oder in die USA.

Auf der französischen Apple Website ist daher auch noch nichts zum iPhone zu finden. Das dürfte Orange das Weihnachtsgeschäft kräftig verhageln. Denn die Einschätzung, wie Steve Jobs auf dieses kleine Problem reagieren wird, ist bei allen Marktbeobachtern eindeutig: dann gibt´s eben kein iPhone in Frankreich.

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