Mehrere UMTS-iPhone-Versionen

Von: Dirk Kunde, Montag, 21. April 2008 12:31 Uhr

Nach einem Bericht der Times Online könnte es mehrere Versionen eines UMTS-iPhones geben. Die Rede ist von einer schlankeren Version mit einem 4,5 Zoll (11,25 cm) Bildschirm. (Der aktuelle ist 3,5 Zoll groß.) Dazu könnte es eine Klappvariante mit einem vergrößerten Touchscreen geben. Auch von einem “Schiebermodell” mit einer Tastatur ist die Rede. Ein nicht namentlich genannter Analyst in Asien vermutet, dass für Leute, die hauptsächlich Musik und Videos konsumieren, die Version mit einem großeren Bildschirm gedacht ist. Menschen, die vor allem kommunizieren oder einen Laptop-Ersatz suchen, sollen zum Modell mit der Tastatur greifen.

Gleichzeitig kann sich Kathryn Huberty, eine Apple spezialisierte Analystin bei Morgan Stanley, vorstellen, dass Apple schon bald mit der exklusiven Netzbindung bricht. Sie vermutet, es könnte in den USA bereits im Juni 2009 und in Großbritannien und Deutschland im Oktober 2009 soweit sein. Dann sind zwei Jahre und damit die Vertragsbindungen der Erstkunden abgelaufen. Die europäischen Provider haben deutlich weniger iPhones verkauft, als erwartet. Somit dürfte auch die Umsatzbeteiligung für Apple enttäuschend ausfallen. Die Rede ist von 330.000 verkauften Smartphones bis Ende 2007. Die Erwartungen gingen von bis zu 600.000 iPhones aus.

Laut Huberty sei Apple zukünftig eher an der Reichweite der Hardware interessiert. Die Ausfälle der Umsatzbeteiligungen könnten Download-Einnahmen aus dem AppStore für iPhone-Software kompensieren. Dabei behält Apple 30 Prozent des Verkaufspreises, der von den jeweiligen Entwicklern festgelegt wird. Der AppStore startet mit der Firmware-Version 2.0, die für Ende Juni 2008 erwartet wird.

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Startschwierigkeiten in Frankreich

Von: Dirk Kunde, Sonntag, 7. Oktober 2007 22:24 Uhr

Kein iPhone für Frankreich? (c) pixelio 1A-PhoenixOh, la, la, quelle m … Dunkle Wolken ziehen für Apple über dem Eifelturm auf. Laut Zeitung Les Echos könnte es gut sein, da müsse einige Anwälte noch über komplizierten Gesetzestexten brüten, dass die France Telecom-Tochter Orange das iPhone gar nicht exklusiv in Frankreich vertreiben darf. Ein Handy muss auch in anderen Mobilfunknetzen funktionieren. Spätestens nach sechs Monaten kann ein Kunde von seinem Provider eine Aufhebung des SIM-Locks verlangen.

Doch auf die exklusive Bindung will Steve Jobs keinesfalls verzichten. Nur so kann er die Umsatzbeteiligung bei Orange durchsetzen. Außerdem verschärft ein ungebundes iPhone die Gefahr von Grauimporten nach Deutschland, Großbritannien oder in die USA.

Auf der französischen Apple Website ist daher auch noch nichts zum iPhone zu finden. Das dürfte Orange das Weihnachtsgeschäft kräftig verhageln. Denn die Einschätzung, wie Steve Jobs auf dieses kleine Problem reagieren wird, ist bei allen Marktbeobachtern eindeutig: dann gibt´s eben kein iPhone in Frankreich.

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