AR.Drone-Fluggerät kommt im September für 299 Dollar

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 24. Juni 2010 10:24 Uhr

Das Fluggerät AR.Drone von Parrot sorgte zu Jahresbeginn für viel Aufmerksamkeit. Wird der Flieger mit den vier Rotoren doch mithilfe eines iPhones gesteuert.

Es dauert allerdings noch bis September 2010, bis das Spielzeug in den USA zu einem Preis von 299 Dollar in den Handel kommt. Bis dahin können Entwickler weitere Spielideen für die Drone entwerfen. Die Steuerungs-App Free Flight gibt es im App Store bereits.

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Flippern mit den Fanta 4

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 6. Mai 2010 14:32 Uhr

Flippern mit den Fanta 4Ursprünglich für Anfang Mai geplant, soll nun Morgen (7. Mai 2010) der Fanta 4 Pinball im AppStore erhältlich sein. Ja, Apple ist da etwas launisch und ein unzuverlässiger Partner, wenn es um Terminplanung geht. Der iPhone-Fan hat schon vorher gespielt und kommt zu dem Schluss: Das ist ein solider Flipper – auch für Leute, die keine Fanta-Fans sind.

Einziges Manko gleich vorweg: Die Ansicht des Spielfeldes lässt sich nicht formatfüllend einstellen. Der Bildausschnitt bewegt sich mit der Kugel ständig hin und her, das kann auf Dauer nervig werden. Wenigsten die Option sollte man haben. Die Flipper schwingen bei Fingertipps im gesamten unteren Bildschirmbereich, das ist gut gemacht. Das Spiel reagiert auch auf Schüttelbewegungen des iPhones.

Das Layout dreht sich komplett um Smudo, Michi Beck, Thomas D und And.Ypsilon von den fantastischen Vier. Für jedes Bandmitglied steht ein Licht, das man “anspielen” muss. Wer es beispielsweise drei Mal über die Rampe schafft, aktiviert das Michi Beck-Licht. Auch das Sounddesign stammt von der Band. Landet die Kugel in der Single, hört man And.Ypsilion, den Rhythmuspräsidenten. Übrigens erklärt Smudo im gesprochenen Intro zum Spiel (auch unten im Video), was eine Single ist: “…die schwarze Scheibe auf der linken Seite.” Da musste ich schon schmunzeln, doch bei der heterogenen Altersstruktur der Fans sicher kein überflüssiger Hinweis.

„Es ist großartig, dass diese in der Realität aussterbenden Geräte ihren Weg in die digitale Welt gefunden haben”, sagt Smudo, der extrem stolz auf den eigenen Band-Flipper ist. Die Fanta 4 waren an der Entstehung der App beteiligt. Natürlich gibt es auch einen Link zu iTunes, wo man direkt die Lieder der Jungs kaufen kann. Außerdem ist Open Feint eingebunden, um die Höchststände der Welt mitzuteilen.

Bis Sonntag, 16. Mai 2010 veranstalten die Fanta 4 einen Highscore-Wettbewerb. Wer mit seinen Punkten bis dahin in den Top Ten der Spielstände steht, schicht eine Mail mit Screenshot (Home-Button und Anschalter gleichzeitig drücken) an info@badmonkee.de. Zu gewinnen gibt es Konzerttickets für die aktuelle Tour, ein Treffen mit der Band sowie signierte CDs (keine Singles).

Die App ist mit 2,99 Euro 2,49 Euro teuer, vor allem wenn man bedenkt, dass sie ein erweitertes Marketing-Werkzeug ist. Wem es nur ums Flippern geht, dem sei Wild West Pinball (0,79 Euro) empfohlen.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones
Preis: 2,99 Euro, Größe: 18,9 MB


Flippern mit den Fanta 4

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Bejeweled 2: Ein Juwel für Zwischendurch

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 4. Mai 2010 14:52 Uhr

Bejeweled 2: Ein Juwel für ZwischendurchSpiele-Freaks werden mich auslachen, aber Bejeweled 2 habe ich erst jetzt für mich entdeckt. Die ständigen Punktemeldungen meiner Freunde bei Facebook muss ich komplett ignoriert haben. Mit über einer Milliarde gespielter Partien, zählt es zu den beliebtesten Spielen auf der Plattform. Beim Modus Blitz hat man genau eine Minute, um drei identische Juwelen in eine Reihe zu bekommen. Danach kann man seine Punkte als Statusmeldung bei Facebook eintragen. Damit der Wettkampf unter Freunden spannend bleibt, werden die Höchststände wöchentlich gelöscht.

Die Einfachheit des Spiels mag auch seinen Erfolg erklären. Da muss man nicht viel erklären – eben Edelsteine sortieren. Hat man eine Dreier-Gruppe zusammen, rutschen sie nach unten raus und neue rücken nach. Power Gems (Energiesteinen) und Hyper Cubes (Superwürfeln) bieten die Chance auf Sonderpunkte. Neben dem Blitz-Modus gibt es in der App noch die Varianten Classic, Action und Endless. Die Animation des Spielfelds sowie die Übergänge zwischen den Leveln sind gut gemacht und tragen zur Faszination bei. Wenn man einmal angefangen hat, ist es schwer das iPhone wieder beiseite zu legen. Man sollte meinen, dem erliegen nur pubertierende Jungs. Weit gefehlt: 65 Prozent der Spieler sind Frauen, Dreiviertel der PopCap-Kunden sind älter als 29 Jahre.

Angefangen haben die drei Jungs von Popcap (Kronkorken) zur Zeit der New Economy auf dem Dachboden der Eltern in Seattle. John Vechey, Brian Fiete und Jason Kapalka hatten einen 30.000 Dollar Kredit und ihre Mütter als Betatester. Leider floppten mit dem Platzen der Dot.com-Blase auch die Träume von werbefinanzierten Spielen. Also verschenkten sie die einfache Version und verlangten Geld für Bejeweled Deluxe. Das funktionierte: Es wurde das erfolgreichste Puzzlespiel mit 25 Millionen Verkäufen auf unterschiedlichen Plattformen (PC, Konsole, Mobile). Bejeweled wird heute alle 4,3 Sekunden irgendwo auf der Welt gespielt. Das Unternehmen beschäftigt heute 240 Mitarbeiter in den USA, Kanada, Irland sowie China und verfügt über 22,5 Millionen Dollar Risikokapital.

Weitere Spiele von PopCap im AppStore sind: Pflanzen gegen Zombies , Chuzzle, Peggle und Buchwurm

PS: Die Mütter der Gründer sind noch heute die allerersten Betatester.

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones
Preis:  2,39 €, Größe: 9,6 MB
Bejeweled 2: Ein Juwel für Zwischendurch

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Siedler von Catan: Candamir der Erzkönig

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 5. November 2009 10:03 Uhr

Die Siedler von Catan auf dem iPhoneDas beliebte Brettspiel kann man auch auf dem beliebtesten Smartphone spielen. Als Catan kommen die “Siedler von Catan” auf das iPhone. Das Brettspiel von Klaus Teuber wurde in 25 Sprachen übersetzt und gilt selbst in Amerika als “Monopoly-Killer”.

Ein wirkliches Brettspiel ist die Vorlage ja nicht, da die Insel jede Runde neu aus den Rohstoffkarten und den Würfelwerten zusammengesetzt wird. Der Suchtfaktor ist hoch und so habe ich zusammengenommen bereits Tage meines Lebens mit diesem Spiel verbracht. Dabei bin ich immer wieder an der Strategie meiner Schwiegermutter verzweifelt, aber “Frau Entwicklungskarte” war damit durchaus erfolgreich.

So, nun kann ich zwischendurch auf dem iPhone trainieren. Das Spiel lässt sich jederzeit unterbrechen und später wieder fortsetzen – perfekt für eine kurze S-Bahnfahrt. Aktuell spiele ich gegen Cadamir, Louis und Marianne. Die leben im iPhone, aber man könnte mit dem Spiel auch gegen “echte Menschen” mit iPhone und Catan (Multiplayer-Option) spielen.

Aber von Anfang an: In den Optionen kann diverse Einstellungen zu Musik, den Effekten oder den Animationen vornehmen. Für Spieler, die das Original nicht kennen, dürfte die iPhone-Version auf den ersten Blick verwirrend sein. Jede Menge Symbole und Werte auf gerade mal 320 x 480 Pixeln. Geübte Spieler finden sich dagegen sofort zurecht, das ist alles logisch und selbsterklärend. Wer mal nicht weiter weiß, ein Tipp auf das Regelbuch und ein Almanach mit den wichtigsten Stichworten erscheint.

Ziel des Spiels ist die Besiedlung einer Insel. Mit Rohstoffen (Lehm, Holz, Stroh und Erz) baut man sich Häuser, Siedlungen, Straßen oder kauft eben Entwicklungskarten – so lange, bis ein Mitspieler zehn Punkte zusammen hat. Der Knackpunkt: Man muss mit den anderen Spielern Rohstoffe handeln, um voran zu kommen, will aber deren Vorankommen bremsen – ein Balanceakt. Bei der iPhone-Version ist es schön, dass die Mitspieler mir meine ablehnende Haltung bei Tauschangeboten nie übelnehmen. Das sieht im echten Leben anders aus.

Die Animation der Spielzüge ist sehr gelungen. Würfelt ein Spieler beispielsweise eine Acht, zoomt das Bild auf die Rohstofffelder und verteilt automatisch die Karten an die entsprechenden Spieler. Auch das Versetzen des Räubers oder der Bau einer Siedlung ist toll gemacht. Will man tauschen, schiebt man einfach im entsprechenden Feld den gewünschten Rohstoff nach oben und das Gesuch nach unten. Der einzige Nachteil, den ich entdecken konnte: Wenn ich dran bin, darf ich nicht selber würfeln, das macht das iPhone für mich. Ein wenig geschüttelt hätte ich aber schon gern.

Noch ein Wort zum Preis: Vier Euro für die App ist nicht zu viel, wenn man bedenkt, dass das klassische SpielSiedler von Catan: Candamir der Erzkönig eigentlich 27 Euro (aktuell 17,45 Euro bei Amazon) kostet.

Meine Wertung

Vier von fünf iPhones

Preis: 3,99 €, Größe: 14,2 MB
Siedler von Catan: Candamir der Erzkönig

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Harbor Master: Schiffe entladen

Von: Dirk Kunde, Montag, 5. Oktober 2009 12:26 Uhr

Schiffe in den Hafen lenken und endladen mit Harbor MasterHarbor Master ist nicht das Neueste Spiel im AppStore, aber derzeit ist es das Spiel mit dem höchsten Suchtfaktor auf meinem iPhone. Darum muss ich es noch kurz vorstellen: Der Spieler ist der Hafenmeister, der Frachtschiffe sicher zum Entladen an die Anlegestelle bringen muss. Die Route der Schiffe dirigiert man mit dem Finger. Kleine Schiffe sind schneller als große mit vielen Containern, bringen aber weniger Punkte. Das Ausladen geschieht automatisch, man muss die Schiffe noch sicher wieder aus dem Hafen bringen. Das Ziel: Kollisionen vermeiden.

Ja nach Hafen (sechs in der Vollversion) muss man auf die Farbe der Container achten, einen Wirbelsturm umfahren, ein Monster vertreiben oder ein Piratenboot versenken. Das Spiel hat viel viel Ähnlichkeit mit Flight Control, wo man Flugzeuge und Hubschrauber landen muss, doch die Vielzahl der Häfen als auch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads machen den “Hafenmeister” deutlich abwechslungsreicher. Wer das Spiel erst mal ausprobieren möchte, kann die abgespeckte Lite-Version nehmen.

Keith Shepherd hat mich mit dem Spiel überrascht. Es ist eine tolle Optik, nette Geräusche samt Musik und prima Funktionen. Eine runde Sache. Angefangen hat es bei Keith mit dem Wortspiel Imangi. Dafür hat er seinen Entwicklerjob in der Pharmabranche aufgegeben und programmiert nun in seinem Wohnzimmer in Washington D.C. Apps und Spiel, darunter auch Der kleine rote Schlitten. Insgesamt fünf hat er im AppStore. Seine Freundin Natalie steuert die Musik dazu bei – also echte homemade Apps.

Update: Seit Version 1.6 gibt es eine Multiplayer-Option über Bluetooth. Außerdem existiert in der oberen rechten Ecke ein FastForward-Button, mit dem man die Schiffe schneller fahren lassen kann.

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones

Preis: 0,79 €, Größe: 8,4 MB

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(K)eine unbequeme Wahrheit

Von: Gerrit Maschek, Dienstag, 11. August 2009 11:19 Uhr

(K)eine unbequeme WahrheitAl Gore wird den App Store in letzter Zeit sicher mit etwas belustigter Mine betrachtet haben. Der Grund ist wahrscheinlich das Game Minigore, was eigentlich das genaue Gegenteil zu dem Umweltschützer Gore ist. Man erschießt Tiere. Was grausam klingt ist eines der “am-süchtigsten-machenden” iPhone Spiele überhaupt.

Die Grafik des Games ist in simpler aber genialer Comic-Grafik gehalten und sicherlich eine der besten am iPhone Spielemarkt. Wie gesagt in diesem Spiel muss man ganz knuffige Tiere eigentlich sozusagen niedermetzeln. Minigore ist eine absolute Empfehlung und ist eines der wenigen Games die mir sogar am iPhone eine echte Sucht zugefügt hat, was also für manche Leute Kaffee oder Zigaretten sind, ist für mich dieses Game. Der vielleicht einzige Kritikpunkt ist, dass es keine verschiedenen Levels gibt, aber das stört eigentlich wenig. Das Spiel bekommt von mir absolut gerechte 5 von 5 iPhones.

Meine Wertung:
Fünfvon fünf iPhones

Preis: 0,79 € Größe: 15,1 MB

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Planet der Affen, nein Monkey Island

Von: Gerrit Maschek, Mittwoch, 29. Juli 2009 13:09 Uhr

Planet der Affen, nein Monkey Island

Nein, heute geht es nicht um die Kultfilm-Serie der 70er Jahre sondern um einen anderen Kult, nämlich um den von Monkey Island (Special Edition). Der berühmte Pirat Guybrush Threepwood ist nicht nur auf der XBox360 aus seiner Piraten Pension in HD-Glanz wieder zurück gekehrt, sondern hat nun auch die Segel in Richtung Hosentaschen des 21.Jahrhunderts gehisst.

Lucas Arts hat die Bitten der vielen Monkey Island-Fans erhört und bringt den ersten Teil “The Secret of Monkey Island: Special Edition” auch als iPhone-Version in den App Store. Die Zutaten zu dem Kassenschlager sind der Original Code aus den 1990ern jedoch mit überarbeiteter Grafik, die Sprachausgabe (die mit viel Witz daherkommt)  ist nun in englischer Version mit deutschen Untertiteln zu bewundern. Sie wurde etwas erneuert, ist aber immer noch gleich gut wie damals.

Die Steuerung wurde für das iPhone eigentlich wenig verändert, wo vielleicht der einzige Kritikpunkt anzusetzen ist, dennoch funktioniert die “Klick-dorthin-wo-du-hin-willst”-Steuerung auch am iPhone sehr effizient. Genauso wie bei der XBox Version kann man während des Spiels zwischen der liebvollen Retro-Grafik und der neuen aktualisierten Fassung umschalten (mit zwei Fingern über das Display streichen).

The Secret of Monkey Island: Special Edition spricht alle Gamer der erste Stunde an, die ihre Zeit in dieses Spiel investiert haben. Aber auch neue iPhone Spieler dürften Gefallen daran finden, mit Guybrush Threepwood einige wilde Action- und Geschicklichkeitspassagen zu erleben, um so seinen größten Gegner LeChuck zu besiegen.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: 5,99 €; Größe: 351 MB

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Lenkrad für das iPhone

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 22. Juli 2009 9:27 Uhr

Hama Speed X Lenkrad für das iPhone 3GDie Auswahl an Renn-Spielen im AppStore ist enorm – zu Wasser, in der Luft oder auf der Straße (und daneben). Einige der Renn-Spiele habe ich mit dem Hama X-Speed-Lenkrad getestet. Mein Fazit: Das legt noch mal ein Schippe Spielspaß oben drauf.

Bei vielen Spielen ist der dünne Rahmen des iPhones einfach zu schmal, um es richtig anzufassen. Das filigrane Gerät muss man sehr sanft bewegen, um mit dem Fahrzeug in der Spur zu bleiben. Mit dem Lenkrad wird das viel einfacher. Es liegt gut in der Hand und man kann die Bewegungen deutlich besser kontrollieren.

Dabei ist das Lenkrad sehr leicht (136 Gramm). Ein aufklappbarer Plastikrahmen fixiert das iPhone im Lenkrad, so dass es auch bei wilden Verfolgungsjagden nicht herausfällt.

Der Lautstärkeknopf kann, egal in welche Richtung man das iPhone einlegt, bedient werden. Auch die Kopfhörerbuchse und der Dock-Connector sind auf der Rückseite des Lenkrads zugänglich (einfach zwei kleine Deckel am Lenkrad entfernen). So kann man auch mit Kopfhörern spielen, ohne seine Umwelt zu nerven.

Insgesamt wirkt das Lenkrad recht einfach verarbeitet (Gruß nach China). Das Plastik bei meinem ist matt, ganz im Gegensatz zu dem Foto hier. Schüttelt man es, klappert der Rahmen ein wenig. Aber was will man für rund 15 Euro erwarten?

Ich hatte viel Spaß damit. Ausprobiert habe  ich das Hama speed-X für iPhone 3GLenkrad für das iPhone mit Aqua Moto (Jetski), Ferrari GT: Evolution (Autorennen), Red Bull AirRace (Flugzeug) und Waterslide (Wasserrutsche). Das Lenkrad gibt es auch für den iPod touch.

Meine Wertung:
Vier von fünf iPhones

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Fingerübungen auf dem Touchscreen

Von: Dirk Kunde, Freitag, 17. April 2009 9:00 Uhr

Steppin: Auf Eisschollen da Meer überqueren © ustwoVielleicht ist das Spiel Steppin ein gar nicht so schlechter Einstieg für iPhone-Neulinge. Es geht darum, mit zwei Fingern auf dem Touchscreen bestimmte Punkte genau zu treffen und das unter Zeitdruck.

Etwas deutlicher: Sinn des Ziels ist es, möglichst schnell einen Parcours zu absolvieren. Zur Auswahl stehen ein Teich, Eisschollen, flüssige Lava, Hüpfekästchen und eine Kletterwand. Die Schwierigkeitsgrade reichen von leicht über medium bis hart.

Beim Teich beispielsweise muss man möglichst alle 71 Seerosenblätter antippen und dabei schnell auf die andere Seite des Ufers kommen. Ausgelassene Blätter oder daneben getippt bringen Strafsekunden. Am Ende des Parcours sieht man den direkten Vergleich mit anderen Spielern. Man sieht seine eigene Zeit und die beste des Tages, der Woche und aller Zeiten.

Hat man sich total vertippt, einfach das iPhone schütteln und das Spiel beginnt von vorn. Sound und Vibration geben dem Lauf das richtige Geländegefühl. Die Optik ist gut gemacht. Ein nettes Spiel, bei dem man leicht der Sucht verfällt, immer wieder die eigene Zeit unterbieten zu wollen. Ob es auch die Tippfähigkeit auf der Touchscreen-Tastatur schärft, ist durchaus umstritten.

Preis: 0,79 €; Größe: 3 MB

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Stupide auf Kakerlaken einhämmern

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 9. April 2009 8:50 Uhr

Küchenschaben mit dem Finger zerdrücken © the binary familyBei La Cucaracha zerdrückt man mit dem Finger Kakerlaken (Küchenschaben), die aus einem von 12 Löchern herausschauen. Simples Spiel, simple  Mechanik – immer draufhauen. Der Reiz nutzt sich schnell ab. Natürlich varriert es in Tempo und Hintergründen mit zunehmendem Spiellevel, doch Begeisterung stellte sich bei mir nicht ein.

Dabei präsentieren die Macher durchaus aufwändige Optik und Sound. Bei jeder Runde wird das mexikanische Volkslied La Cucaracha angestimmt und dem Spieltempo angepasst. Jede zerdrückte Kakerlake macht ein knirrschendes Geräusch.

Laut Eigenbeschreibung, kam dem Produzenten Thorsten Rauser, die Idee zum Spiel an einem verregneten Sonntag Nachmittag. Der Mexiko-begeisterte Spieleentwickler konnte den Grafiker Pixelcock aus Mexiko City verpflichten und die Folkloreband “Mariachi Internacional El Dorado” in ein Berliner Studio locken, um das Volkslied aufzunehmen.

Ein Teil der Einnahmen dieses Projektes unterstützt die mexikanische Tequillaindustrie“, heißt in der Meldung zum Spiel. Da bin ich mir sicher, vielleicht muss man auch bekifft sein, so wie eine der Kakerlaken, damit das Spiel so richtig Laune macht. Nüchtern jedenfalls trifft man fast alle Schädlinge und dann ist es an einem verregneten Nachmittag spannender, die Regentropfen an der Fensterscheibe zu beobachten.

Preis: 0,79 €; Größe: 8,5 MB

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