Demolition Dash: lässt Monster Zilla von der Leine

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 26. Mai 2011 11:53 Uhr

Dreamfab und Chimera Entertainment bringen das Run’n’Jump-Spiel Demolition Dash für das iPhone (0,79 Euro) und das iPad (1,59 Euro) in den AppStore. In dem Casual Game mit einer aufwändigen Grafik sucht der Spieler in Gestalt des kleinen Monsters Zilla berühmte Städte wie London, New York oder Sydney heim. Es wird gesprungen, gebrüllt und zermalmt – alles, was Hindernisse und Gegner aus Zillas Weg räumt, ist erlaubt. Gelungene Kombinationen werden mit Extrapunkten belohnt. Game Center Erfolge und zusätzliche Herausforderungen in den einzelnen Stages erhöhen noch den Suchtfaktor des Spiels. Highscores können sofort per Facebook oder Twitter Freunden mitgeteilt werden. Wer sich stark genug fühlt, kann sogar per Online-Highscore-Liste im internationalen Wettkampf antreten.

Pro Stage stehen Zilla vier Leben zur Verfügung, die durch den Verlust von Teilen seines Schwanzes angezeigt werden. Sind drei Teile abgefallen, ist Zilla schwer verletzt und stirbt beim nächsten Fehler. Durch Power-ups wie Chilis, Flügel oder Sterne, die der Spieler in den Stages aufsammelt, mutiert Zilla kurzzeitig zum „Mega Brüller“, zum fliegenden „Super Zilla“ oder zum unverwundbaren „GodZilla“.

Neben dem World Rampage Modus, in dem der Spieler 24 verschiedene Stages absolviert, ist bereits ein Endless Run Modus in Arbeit. Hier geht es nur um den High-score. Wer hält am längsten durch, während die Gegner und Hindernisse immer schwieriger werden? Mit dem ersten Patch, der bereits für Juni 2011 geplant ist, werden neben dem Endless-Run-Modus auch OpenFeint Support, Spielstatistiken sowie weitere Sprachen hinzugefügt.


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Atari bingt Spielhallen-Klassiker aufs iPhone und iPad

Von: Alexander Becker, Montag, 11. April 2011 9:05 Uhr

iPhone und iPad als Retro-Maschine: Ältere Semerster werden bei Atari´s Greatest Hits sicherlich ganz wehmütig. Denn Atari versucht das 80er-Jahre-Spielhallen-Feeling auf die Apple-Geräte zu bringen. Um es gleich vorweg zu nehmen: Leider bleibt es zum Teil beim Versuch.

Da ist die Idee so charmant: Atari hat seine Klassiker der 2600-Konsole und seiner Arcade-Automaten für die Apfel-Touch-Displays umprogrammiert und wirft auf einen Schwung 100 Klassiker in den App-Store. Das Angebot reicht von Pong über Asteroids bis Battlezone. Einige der Games lassen sich nun sogar via Multiplayermodus per Bluetooth zocken.

Im kostenlosen Startpaket der Greatest Hits ist Pong enthalten. Für alle anderen Spiele müssen die Apple-Nutzer in die Tasche greifen. Jeweils vier Games kosten 80 Cent. Das Gesamtpaket mit allen hundert Spielen gibt es dagegen für 12 Euro.

Das klingt alles ganz klasse oder wie man in den 80ern sagte: knorke. Doch der Teufel steckt im Detail. Man merkt vielen Games einfach an, dass sie nicht für die Pad-Steuerungen geschaffen wurde. Sie wurden damals einfach für andere Maschinen und andere Steuerungen konzipiert. Den Technikern gelang es nicht immer, den Suchtfaktor der Spielhallen- und Konsolen-Klassiker in die App-Version zu transformieren.

Trotzdem: Laden Sie sich die Grund-App runter und testen Sie Pong. Wenn Ihnen der kostenlose Einstieg so richtig Spaß bringt, dass sollten Sie sich auf jeden Fall mit dem Kauf einen Vierer-Paketes weiter vortasten.

Meine Wertung
Zwei von fünf iPhones

Preis: kostenlos, In-App-Kauf Vierer-Paket: 0,79 Euro, Gesamtpaket: 11,99 Euro; Größe: 18,5 MB

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Fantastic Library: Die eigene Mediensammlung endlich im Überblick

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 23. März 2011 11:00 Uhr

Wer hat bloß meine “Stirb langsam”-Filmsammlung? Und hatte ich nicht mal eine CD mit Elvis Costello und Sofie von Otter? Ach, man müsste einfach ordentlicher sein – oder die Fantastic Library auf seinem iPhone haben.

Mit der App “Made in Germany” hat man seine Mediensammlung endlich im Griff. Filme, Spiele und Musik sortiert man in ein Holzregal, wie man es aus dem iBookstore kennt. Die Sammlung ist leicht erfasst, ab dem iPhone 3GS scannt man mit der Kamera den EAN-Code. Natürlich kann man den auch manuell eingeben oder nach dem Medientitel suchen. In der Rubrik Community sieht man, was andere Nutzer derzeit so erfassen.

Praktisch ist die Rubrik Verliehen. Hier notiert man sich, wann und an wen die CD oder DVD ging.

Für die Version 1.0.4 ist die App schon sehr gut, doch könnte sie einige Erweiterungen vertragen. Mir fehlt beispielsweise eine Buchrubrik. Außerdem hätte ich gern eine frei definierbare Kategorie für andere Produkte. Der eine Nutzer wird dort sein Werkzeug, der nächste Klamotten und der Dritte Gadgets verwalten. In der Detailansicht der Medien wäre ein Notizfeld praktisch, um zu festzuhalten, was einem an dem Film gefällt, wann man ihn gekauft hat, wie oft man ihn gesehen hat oder bei welcher Minute eine spektakuläre Action-Szene ist.

Meine Wertung
Drei von fünf iPhones

Preis: 0,79 Euro, Größe: 7 MB

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Angry Birds als Geburtstagskuchen

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 22. Februar 2011 10:01 Uhr

Das Spiel Angry Birds der norwegischen Entwickler Rovio ist ein unglaublicher Erfolg. Derzeit ist es wieder auf Platz 1 der gekauften Spiele. Die wütenden Vögel gibt es mittlerweile als Kuscheltiere und als Brettspiel. In dem Spiel schießt man mit einer Schleuder, in der die Vögel stecken, auf Schweinchen, die sich in wackeligen Behausungen versteckt halten.

Vorläufiger Begeisterungs-Höhepunkt: Ein britischer Vater hat seinem Sohn Ben zum 6. Geburtstag eine Angry Bird-Torte “gebastelt” Und das Beste: Ben durfte sogar mit “süßen” Vögeln schießen. Aber schaut selbst:

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Stuttgart 21: Das Spiel zum Protest

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 27. Oktober 2010 12:33 Uhr

Mit Stuttgart 21 – Das Spiel liefert Urs Hanselmann ein Geldverbrennungsspiel, passend zum Protest in der Schwabenmetropole gegen den Bau eines unterirdischen Bahnhofs. Sinn und Zweck des Spiels: Man muss herunterfallende Geldscheine antippen und damit verbrennen. Wer am meisten Geld verbrennt gewinnt. Nette Idee und eine ironische Form, den Protest auf´s iPhone zu bringen. Doch die Gestaltung ist mau und das Spiel wird schnell langweilig. Knapp 180 Ein-Sterne-Bewertungen im AppStore sprechen eine deutliche Sprache.

Meine Wertung
Eins von fünf iPhones
Preis: kostenlos, Größe: 3,4 MB

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Monster Dash

Von: Gerrit Maschek, Freitag, 3. September 2010 8:00 Uhr

8-bit Comic-Grafik, Zombies und viel Spielspaß, dass ist die Grundformel für ein neues “Jump and Run” Spiel für das iPhone. Die Entwicklerfirma Halfbrick hat es geschafft ,liebevolle Grafik und gutes Gameplay in Monster Dash zu verbinden. Zum Spiel selbst ist zu sagen, dass man einen Helden steuert, der am Bildschirm von links nach rechts läuft und währenddessen immer wieder mit Hürden zu kämpfen hat. Man hat zwei Möglichkeiten, diese Hürden zu bewältigen. Zum Einen hat man die Möglichkeit zu springen, um Schluchten zu überspringen und zum Anderen besitzt man eine Waffe, mit der man schießen kann. Die Waffe braucht man vor allem, um die auf dem Weg befindlichen Zombies ein für alle Mal los zu werden. Das Ziel des Spiels ist es, möglichst weit zu laufen. Es gibt verschiedene Welten, in die man zufällig hineinkommt sowie ein online Highscore-System, welches über das auf der iOS-Plattform recht verbreitete OpenFeint läuft.

Das Spiel ist für alle Retro- sowie Jump and Run- (Super Mario) Fans eine echte Empfehlung und mit 0,79 Euro sehr preiswert.

Meine Wertung

Vier von Vier iPhones

Preis: 0,79 €; Größe: 16 MB

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AR.Drone-Fluggerät kommt im September für 299 Dollar

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 24. Juni 2010 10:24 Uhr

Das Fluggerät AR.Drone von Parrot sorgte zu Jahresbeginn für viel Aufmerksamkeit. Wird der Flieger mit den vier Rotoren doch mithilfe eines iPhones gesteuert.

Es dauert allerdings noch bis September 2010, bis das Spielzeug in den USA zu einem Preis von 299 Dollar in den Handel kommt. Bis dahin können Entwickler weitere Spielideen für die Drone entwerfen. Die Steuerungs-App Free Flight gibt es im App Store bereits.

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Flippern mit den Fanta 4

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 6. Mai 2010 14:32 Uhr

Ursprünglich für Anfang Mai geplant, soll nun Morgen (7. Mai 2010) der Fanta 4 Pinball im AppStore erhältlich sein. Ja, Apple ist da etwas launisch und ein unzuverlässiger Partner, wenn es um Terminplanung geht. Der iPhone-Fan hat schon vorher gespielt und kommt zu dem Schluss: Das ist ein solider Flipper – auch für Leute, die keine Fanta-Fans sind.

Einziges Manko gleich vorweg: Die Ansicht des Spielfeldes lässt sich nicht formatfüllend einstellen. Der Bildausschnitt bewegt sich mit der Kugel ständig hin und her, das kann auf Dauer nervig werden. Wenigsten die Option sollte man haben. Die Flipper schwingen bei Fingertipps im gesamten unteren Bildschirmbereich, das ist gut gemacht. Das Spiel reagiert auch auf Schüttelbewegungen des iPhones.

Das Layout dreht sich komplett um Smudo, Michi Beck, Thomas D und And.Ypsilon von den fantastischen Vier. Für jedes Bandmitglied steht ein Licht, das man “anspielen” muss. Wer es beispielsweise drei Mal über die Rampe schafft, aktiviert das Michi Beck-Licht. Auch das Sounddesign stammt von der Band. Landet die Kugel in der Single, hört man And.Ypsilion, den Rhythmuspräsidenten. Übrigens erklärt Smudo im gesprochenen Intro zum Spiel (auch unten im Video), was eine Single ist: “…die schwarze Scheibe auf der linken Seite.” Da musste ich schon schmunzeln, doch bei der heterogenen Altersstruktur der Fans sicher kein überflüssiger Hinweis.

„Es ist großartig, dass diese in der Realität aussterbenden Geräte ihren Weg in die digitale Welt gefunden haben”, sagt Smudo, der extrem stolz auf den eigenen Band-Flipper ist. Die Fanta 4 waren an der Entstehung der App beteiligt. Natürlich gibt es auch einen Link zu iTunes, wo man direkt die Lieder der Jungs kaufen kann. Außerdem ist Open Feint eingebunden, um die Höchststände der Welt mitzuteilen.

Bis Sonntag, 16. Mai 2010 veranstalten die Fanta 4 einen Highscore-Wettbewerb. Wer mit seinen Punkten bis dahin in den Top Ten der Spielstände steht, schicht eine Mail mit Screenshot (Home-Button und Anschalter gleichzeitig drücken) an info@badmonkee.de. Zu gewinnen gibt es Konzerttickets für die aktuelle Tour, ein Treffen mit der Band sowie signierte CDs (keine Singles).

Die App ist mit 2,99 Euro 2,49 Euro teuer, vor allem wenn man bedenkt, dass sie ein erweitertes Marketing-Werkzeug ist. Wem es nur ums Flippern geht, dem sei Wild West Pinball (0,79 Euro) empfohlen.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones
Preis: 2,99 Euro, Größe: 18,9 MB


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Bejeweled 2: Ein Juwel für Zwischendurch

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 4. Mai 2010 14:52 Uhr

Spiele-Freaks werden mich auslachen, aber Bejeweled 2 habe ich erst jetzt für mich entdeckt. Die ständigen Punktemeldungen meiner Freunde bei Facebook muss ich komplett ignoriert haben. Mit über einer Milliarde gespielter Partien, zählt es zu den beliebtesten Spielen auf der Plattform. Beim Modus Blitz hat man genau eine Minute, um drei identische Juwelen in eine Reihe zu bekommen. Danach kann man seine Punkte als Statusmeldung bei Facebook eintragen. Damit der Wettkampf unter Freunden spannend bleibt, werden die Höchststände wöchentlich gelöscht.

Die Einfachheit des Spiels mag auch seinen Erfolg erklären. Da muss man nicht viel erklären – eben Edelsteine sortieren. Hat man eine Dreier-Gruppe zusammen, rutschen sie nach unten raus und neue rücken nach. Power Gems (Energiesteinen) und Hyper Cubes (Superwürfeln) bieten die Chance auf Sonderpunkte. Neben dem Blitz-Modus gibt es in der App noch die Varianten Classic, Action und Endless. Die Animation des Spielfelds sowie die Übergänge zwischen den Leveln sind gut gemacht und tragen zur Faszination bei. Wenn man einmal angefangen hat, ist es schwer das iPhone wieder beiseite zu legen. Man sollte meinen, dem erliegen nur pubertierende Jungs. Weit gefehlt: 65 Prozent der Spieler sind Frauen, Dreiviertel der PopCap-Kunden sind älter als 29 Jahre.

Angefangen haben die drei Jungs von Popcap (Kronkorken) zur Zeit der New Economy auf dem Dachboden der Eltern in Seattle. John Vechey, Brian Fiete und Jason Kapalka hatten einen 30.000 Dollar Kredit und ihre Mütter als Betatester. Leider floppten mit dem Platzen der Dot.com-Blase auch die Träume von werbefinanzierten Spielen. Also verschenkten sie die einfache Version und verlangten Geld für Bejeweled Deluxe. Das funktionierte: Es wurde das erfolgreichste Puzzlespiel mit 25 Millionen Verkäufen auf unterschiedlichen Plattformen (PC, Konsole, Mobile). Bejeweled wird heute alle 4,3 Sekunden irgendwo auf der Welt gespielt. Das Unternehmen beschäftigt heute 240 Mitarbeiter in den USA, Kanada, Irland sowie China und verfügt über 22,5 Millionen Dollar Risikokapital.

Weitere Spiele von PopCap im AppStore sind: Pflanzen gegen Zombies , Chuzzle, Peggle und Buchwurm

PS: Die Mütter der Gründer sind noch heute die allerersten Betatester.

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones
Preis:  2,39 €, Größe: 9,6 MB

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Siedler von Catan: Candamir der Erzkönig

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 5. November 2009 10:03 Uhr

Die Siedler von Catan auf dem iPhoneDas beliebte Brettspiel kann man auch auf dem beliebtesten Smartphone spielen. Als Catan kommen die “Siedler von Catan” auf das iPhone. Das Brettspiel von Klaus Teuber wurde in 25 Sprachen übersetzt und gilt selbst in Amerika als “Monopoly-Killer”.

Ein wirkliches Brettspiel ist die Vorlage ja nicht, da die Insel jede Runde neu aus den Rohstoffkarten und den Würfelwerten zusammengesetzt wird. Der Suchtfaktor ist hoch und so habe ich zusammengenommen bereits Tage meines Lebens mit diesem Spiel verbracht. Dabei bin ich immer wieder an der Strategie meiner Schwiegermutter verzweifelt, aber “Frau Entwicklungskarte” war damit durchaus erfolgreich.

So, nun kann ich zwischendurch auf dem iPhone trainieren. Das Spiel lässt sich jederzeit unterbrechen und später wieder fortsetzen – perfekt für eine kurze S-Bahnfahrt. Aktuell spiele ich gegen Cadamir, Louis und Marianne. Die leben im iPhone, aber man könnte mit dem Spiel auch gegen “echte Menschen” mit iPhone und Catan (Multiplayer-Option) spielen.

Aber von Anfang an: In den Optionen kann diverse Einstellungen zu Musik, den Effekten oder den Animationen vornehmen. Für Spieler, die das Original nicht kennen, dürfte die iPhone-Version auf den ersten Blick verwirrend sein. Jede Menge Symbole und Werte auf gerade mal 320 x 480 Pixeln. Geübte Spieler finden sich dagegen sofort zurecht, das ist alles logisch und selbsterklärend. Wer mal nicht weiter weiß, ein Tipp auf das Regelbuch und ein Almanach mit den wichtigsten Stichworten erscheint.

Ziel des Spiels ist die Besiedlung einer Insel. Mit Rohstoffen (Lehm, Holz, Stroh und Erz) baut man sich Häuser, Siedlungen, Straßen oder kauft eben Entwicklungskarten – so lange, bis ein Mitspieler zehn Punkte zusammen hat. Der Knackpunkt: Man muss mit den anderen Spielern Rohstoffe handeln, um voran zu kommen, will aber deren Vorankommen bremsen – ein Balanceakt. Bei der iPhone-Version ist es schön, dass die Mitspieler mir meine ablehnende Haltung bei Tauschangeboten nie übelnehmen. Das sieht im echten Leben anders aus.

Die Animation der Spielzüge ist sehr gelungen. Würfelt ein Spieler beispielsweise eine Acht, zoomt das Bild auf die Rohstofffelder und verteilt automatisch die Karten an die entsprechenden Spieler. Auch das Versetzen des Räubers oder der Bau einer Siedlung ist toll gemacht. Will man tauschen, schiebt man einfach im entsprechenden Feld den gewünschten Rohstoff nach oben und das Gesuch nach unten. Der einzige Nachteil, den ich entdecken konnte: Wenn ich dran bin, darf ich nicht selber würfeln, das macht das iPhone für mich. Ein wenig geschüttelt hätte ich aber schon gern.

Noch ein Wort zum Preis: Vier Euro für die App ist nicht zu viel, wenn man bedenkt, dass das klassische Spiel eigentlich 27 Euro (aktuell 17,45 Euro bei Amazon) kostet.

Meine Wertung

Vier von fünf iPhones

Preis: 3,99 €, Größe: 14,2 MB

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