Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 10. März 2010 12:57 Uhr
2:1! Yeah! Die rote Mannschaft gewinnt. Ein Stück Papier als Spielfeld, zwei iPhones und ein leichtes Kügelchen als Ball – mehr braucht man nicht für ein schnelles Spiel Tischfussball. Ach ja, die App Football Real Kick(0,79 €) sollte man noch haben. Das Programm stößt auf Fingertipp Töne aus, deren Schalldruck den Ball vorantreibt. Ja, stimmt das erinnert an Blower, die App, die Kerzen auspustet. Real Kick stammt von den selben Machern (Qneo).
Der Blower funktionierte allerdings nicht mit dicken Tischkerzen, außerdem war der Ton so nervenaufreibend, dass man es nicht lange aushielt, was wohl auch für die iPhone-Lautsprecher gilt. Aber witzig ist die Idee des Fußballspiels schon, schaut einfach mal im Video.
Von: Gerrit Maschek, Mittwoch, 2. September 2009 8:00 Uhr
Live Ticker
Die Bundesliga Saison hat gerade erst begonnen und was gibt es schöneres als jedes Wochenende seinem Verein die Daumen zu drücken. Doch oft ist das Problem, dass man leider nicht zusehen kann wie die Spieler zum Erfolg kommen. Für diesen Fall bietet nun die AppDauerkarte 09/10 eine gute Alternative. Nachdem man in den meisten Fällen wo man nicht zuHause ist sein iPhone dabei hat, dachten sich die Entwickler könnte man das ja mit diesem “Ich-kann-nicht-Fußball-schauen”-Problem verbinden. Die App ist vom Aufbau sehr simple angelegt. Es gibt verschiedene Menü-Punkte am unterem Rand der App: MEIN VEREIN (aktuelle Dinge rund um den Lieblingsverein des Users), TABELLE (die aktuelle Tabelle), Spieltage (ein Blick auf alle Spieltage), LIVE TICKER (das Herz dieser App, jede Bundesliga Runde sowie alle Partien live erleben), NEWS&MEHR (“Meinen Verein auswählen”, App Info, und einige andere Infos sowie Tabellen zu anderen europäischen Ligen)
Als Letztes ist noch zu bemerken das sich die Dauerkarten App von den anderen Fußball Apps vor allem dadurch unterscheidet, dass sie über 1000 Bilder von vielen Spielern der aktuellen Saison haben sowie als einziges Programm alle drei deutschen Ligen zeigen. Diese App wird jedem deutschen Fußball Fan so einige Abende verschönern, wo er oder sie nicht im Stadion sein können.
Dauerkarte 09/10 zeigt der Konkurrenz die rote Karte!
Von: Dirk Kunde, Dienstag, 11. August 2009 10:50 Uhr
Jedem seine App – die Zukunft liegt in der Nische. Mit sinkenden Preisen für die App-Entwicklung wird es möglich, dass jedes Unternehmen, jeder Künstler, jedes Medium und jeder Fußballverein seine App herausbringt. Den Anfang in der Bundesliga machen die Königsblauen von Schalke 04.
Die kostenlose App bringt Nachrichten über die Mannschaft, Tabellenplatzierung und anstehende Spiele. Für diese kann man auch seinen Tipp für den Spielausgang abgeben. An Spieltagen werden die aktuellen Spielstände live auf’s Display geschickt.
Das ist Markenbindung pur. Hauptsponsor Gazprom wird es freuen (siehe 0:42 im Video)
Von: Dirk Kunde, Freitag, 7. August 2009 11:01 Uhr
Die App trägt noch den Zusatz 08/09, doch da hat Apple im AppStore noch nicht aktualisiert. Bei iLiga 2.0 geht es natürlich um die Saison 2009/2010, die am 7. August 2009 mit dem Spiel Wolfsburg gegen Stuttgart beginnt.
Wer ein Fußballspiel nicht live via Mobile TV auf seinem iPhone sehen kann, bekommt mit dieser App einen guten Live-Ticker. Das gilt nicht nur für die erste und zweite Bundesliga, sondern auch für den DFB Pokal, die englische, spanische und türkische Top-Liga sowie die WM-Qualifikation.
Tabellen, Nachrichten mit Fotos und Links zu Radiostationen, die Fußballberichte streamen runden das Angebot der kostenlosen App ab. In den Einstellungen kann man seinen Lieblingsverein festlegen. Wie man ins Stadtion kommt, zeigen Anfahrtsbeschreibungen und zoombare Stadionpläne geben einen Überblick.
Lasst den Ball rollen – Fußball pur für alle Fans.
Von: Gerrit Maschek, Freitag, 31. Juli 2009 15:24 Uhr
Tiger Woods überblickt das letzte Loch des ehrwürdigen Golfplatz von St. Andrews, er sieht vor sich eine 400 Meter lange Spielbahn und möchte gerne wissen, wo genau der erste Bunker ist. Was tut eine Golfgröße wie er? Natürlich zückt er sein iPhone und schaut in der Application GolfShot GPS nach, wo genau sich dieses erste Hindernis versteckt.
Klingt unrealistisch, ist es aber nicht. Zwar wird nicht gerade Tiger nachschauen, wo sich dieser Bunker befindet, aber Sie können das nun tun. Realisieren lässt sich das mit der App GolfShot GPS. Beim ersten Öffnen der Applikation muss man sich registrieren, und sein Handicap (nur US Handicap System, die Entwickler versprechen auch bald das europäische System nachzuliefern) eintragen. Ebenfallls sollte man verschiedene Angaben zu seinem Wohnort und zum Namen machen. Nach der erfolgreichen Registrierung sucht die App erstmals einige Golfkurse in seinem Umfeld. Weitere Kurse kann man selbst nachreichen, falls sie noch nicht im System vorhanden sind. Einfach eine Mail an den Entwickler schreiben.
GolfShot GPS macht in den Grundzügen genau das gleiche wie jede andere Golf-Zähl-App auch. Man kann eine Runde starten und nach jedem Loch seine Schüsse und seine verwendeten Schläger in das iPhone eintragen. Was ist jedoch nun das Killerfeature? Das vermeintliche Killerfeature ist die GPS-Funktion, die sich die Entwickler mit knapp 24 Euro bezahlen lassen. Dieses Killerfeature greift auf das Problem von Tiger Woods zurück. Steht man nämlich am Platz und will schauen, wo eben der nächste Bunker oder andere Hindernisse sind, kann man sich orten lassen und danach werden diese “bösen-Orte-für- einen-Golfer” auf einer Karte, die von oben den Platz zeigt, dargestellt. Hat man gerade keinen GPS-Empfang werden die Hindernisse (leider in US Maßeinheiten) in einer Liste wie im Bild angezeigt.
Das GPS-Feature der GolfShot App kann leider den sehr hohen Preis nicht rechtfertigen. Außerdem stören die amerikanischen Maßeinheiten, die einem immer wieder dazu veranlassen, mehr ans Umrechnen zu denken, als ans Golfspielen. GolfShot gibt es auch in einer Version ohne GPS (also nur die Listen) die sich mit 0,79 Cent in einem fairen Preisrahmen bewegt.
Pfingsten wäre doch eine gute Gelegenheit, endlich mal mit sportlichen Aktivitäten zu Beginnen: Laufen, Radeln, Skaten, egal was. Hauptsache man setzt die guten Vorsätze vom Jahresanfang mal endlich in die Tat um. Wer wissen will, wie schnell er dabei ist, wie viel Gewicht er verloren hat oder wie sich sein Puls entwickelt, für den gibt es mit iBodydie passende App. Und zu Pfingsten ist die auch noch zwei Euro günstiger (bis einschließlich 2. Juni 2009). Wer es bis dahin nicht schafft, nimmt einfach am iPhone-Fan Gewinnspiel teil.
Die Fitness- und Gesundheits-Applikation zeichnet alle sportlichen Aktivitäten auf. Per GPS-Daten wird die Strecke beim Laufen oder Radfahren protokolliert. Anhand dessen lässt sich auch der Kalorienverbrauch berechnen. Bei meinem Gewicht und meiner Sportart Schwimmen liegt der Kalorienverbrauch pro 15 Minuten bei 218 kcal, so die App. Leider nehme ich das iPhone nicht mit zum Schwimmen – weder ins Becken, noch an den Beckenrand. Auch bin ich mir nicht sicher, ob ich beim Skaten das iPhone so gern dabei hätte. Die Angst vor einem Schaden bei einem Sturz ist bei mir zu groß.
Ich die Daten aber auch nach dem Training sammeln und dokumentieren. Vom Gewicht über Körperfettanteil bis Blutdruck und Puls lassen sich alle Körper- und Leistungsdaten passwortgeschützt speichern, so dass man sie über einen längeren Zeitraum beobachten kann. Das iPhone als Trainingscoach. Grafische Auswertungen zeigen dabei die eigene Entwicklung auf. Sie lassen sich auch per Mail verschicken, was natürlich auch für die Laufstrecke gilt, so dass man sie in Google Maps betrachten kann.
Für mein Empfinden ist es noch eine “Krückenlösung”, dass ich meinen Blutdruck mit einem anderen Gerät messen muss und dann bei iBody eingebe. Aber ich bin mir sicher, dass die Zubehörbranche an derartigen Dingen arbeitet.
Die Fachwelt jedenfalls ist begeistert von der App aus dem Hause iHanwel. Im März 2009 siegte sie beim Mobie Awardin New York in der Kategorie Healthcare & Fitness. Die Entwicklergemeinschaft von Hanno Welsch und Karin Müller konzentriert sich auf Applikationen im Gesundheits-, Wellness- und Fitnessbereich. Bei ihrem Abspeck-App iLoseWeight teilen die beiden ihre Einnahmen mit zwei Hilfsorganisationen, die sich um hungernde Menschen kümmern.
PreisiBody: 3,99 € statt 5,99 €; Größe: 1,2 MB
Gewinnspiel
iPhone-Fan verlost in Zusammenarbeit mit Hanno Welsch, dem Entwickler der App, fünf Gewinncodes, mit dem man die Fitness-Applikation im amerikanischen AppStore herunterladen kann.
Frage: Wie viele Kalorien verbrenne ich rechnerisch mit 30 Minuten Schwimmen?
Schickt einfach bis zum 12. Juni 2009 eine Mail mit der Lösung und Eurem Namen an gewinn@iphone-fan.de oder eine Direktnachricht per Twitter an twitter.com/iphone_fan. Die fünf Gewinner erhalten dann direkt von Hanno Welsch die Codes sowie eine Anleitung für die Einlösung im amerikanischen AppStore.
Update 15. Juni 2009 – Glückwunsch an die Gewinner, die Codes gingen an:
Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 30. April 2009 8:30 Uhr
Der App-Ausverkauf kommt groß in Mode. Nach osXwerk startet nun auch iHanWel seinen Mai-Ausverkauf. Die Entwickler waren vermutlich alle so angetan vom Erfolg der AppsForSale-Aktion zu Ostern, dass sie nun alle ihre eigenen Rabattaktionen anschieben.
Uns Nutzern soll es recht sein. Vom 1. bis 3. Mai 2009 gibt es die beiden Applikationen iDay und iBody zum reduzierten Preis:
Die App iDay habe ich schon beschrieben. iBody noch nicht, darum greife ich mal auf die Beschreibung des Entwicklers zurück: Mit iBody verwandelt sich das iPhone in einen echten Trainingscoach für jeden Tag. Sind die Grunddaten einmal eingegeben, lässt sich das iPhone bequem mit zum Sport nehmen und dank GPS-Funktion (nur 3G) berechnet das Programm die Streckenlänge und die Geschwindigkeit. Der Trainingserfolg lässt sich anhand der detaillierten Grafiken zu Gewicht, BMI und weiteren persönlichen Daten Schritt für Schritt beobachten und motiviert zu neuen Höchstleistungen. Die App wurde im März 2009 Sieger beim Mobie Awardin New York in der Kategorie Healthcare & Fitness.
Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 26. Februar 2009 19:02 Uhr
Ja, wie rum hält man das Ding denn nun? Da hätte ein kompetenter Mensch Ottmar Hitzfeld beim Fotoshooting aber auch helfen können. Nun blamiert sich der Trainer der Schweizer Fußballnationalmannschaft etwas.
Auf Motiven einer Werbekampagne von Green.ch, einem Hoster und Internetprovider in der Schweiz, hält Hitzfeld ein iPhone der ersten Generation mit dem schwarzen Kunststoff in die Kamera.
Der Text lautet: “Spieleraufgebot. Jetzt senden?” Vielleicht ist ja seine Mannschaft gerade auf der anderen Spielfeldhälfte und darum hat er das iPhone gedreht. Wer weiß das schon genau? Der Tagesanzeiger nimmt den Unwissenden augenzwinkernd in Schutz: “Wie will er auch merken, wo oben und unten ist, wenn das Handy keine Tasten hat?“
Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 21. Januar 2009 12:43 Uhr
Populäre Zeitung – populäre Themen. Klar, dass sich die Bild-Zeitung der Fussball-Bundesliga annimmt, um iPhone-Nutzer näher ans Blatt zu ziehen. Mit Mein Klub wählt man seinen Lieblingsclub in der 1. Bundesliga und erhält dann alle Infos zum Verein.
An Spieltagen gibt es einen Live-Ticker, Ergebnisse und Tabellen. Dazwischen Nachrichten, Spielpläne und alles, was das Fan-Herz höher schlagen lassen.
Mein Klub ist seit zwei Monaten bereits auf Facebook verfügbar und mit mehr als 5.000 Nutzern die erfolgreichste Sport-Applikation in der deutschen Version des Social Networks. In der Kategorie Sport in Apples AppStore hat es Mein Klub nach Sport 1auf Platz Zwei der beliebtesten kostenlos Apps geschafft.
Fussballfreunde haben im AppStore die Auswahl: Es gibt noch iLiga 08/09, das allerdings 1,59 Euro kostet oder MyFootballzum gleichen Preis. Kostenlos und ohne Download kommen die Angebote vom Fachorgan Kicker sowie des Verbands aus. Kicker.de als auch Bundesliga.deexistieren in einer iPhone optimierten Version zum Aufruf im Safari Browser.
Von: Holger Iburg, Montag, 19. Januar 2009 9:00 Uhr
Jason Jacobs, Gründer des Bostoner Start-Ups FitnessKeeper, hatte ein Problem. Er bot im August 2008 sein Fitness-Programm RunKeeper für 9,99 Dollar im App Store an und verkaufte auch über 5.000 Apps.
Dann brachte er eine kostenlose, weil werbefinanzierte Version auf den Markt. Um nun die Frühkäufer nicht vor den Kopf zu stoßen, wollte er denen die sogenannte Pro-Version im App-Store zukommen lassen. Das funktioniert aber nicht.
Die Gründe sind kompliziert und besser nachzulesen im RunKeeper-Blog. Es handelt sich vor allem um verschwurbelte bürokratische Lizenzregeln und E-Commerce-Einschränkungen beim Verkauf über Apples App Store. Jacobs Lösung: Er bot einen Tag lang sein Programm RunKeeper Pro in der Vollversion kostenlos an. So konnten Bestandskunden die Premiumversion erneut laden, ohne ein zweites Mal zu bezahlen. Der freie Download-Tag hat Jason Jacobs eine Menge gekostet. Nun kostet die App wieder 9,99 Dollar oder steht als Werbeträger-Version RunKeeper Free kostenlos im App-Store.
Und was kann die App? Der leicht zu bedienende RunKeeper verbindet geschickt den Bewegungsmelder des iPhones mit Google Maps. Das Programm speichert unterwegs beim Laufen, Walken oder Radfahren die Daten für den späteren Upload auf die RunKeeper-Website. Dort legt man ein einfaches Profil an und kann seine Leistungen dann auf einer Karte nachvollziehen. Das Ganze erinnert an Nike+, die Kombination aus Laufschuh und iPod – nur eben deutlich günstiger.