Poynt findet Restaurants, Kinos, Geschäftsadressen und bald noch viel mehr

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 22. Juni 2011 14:23 Uhr

Poynt, der Tagesplaner. So stellen sich die kanadischen Macher ihre App vor. Frühstücks-Café suchen und mit Freundin hier verabreden. Auf dem Weg zur Arbeit einen Schneider finden, der die Hose enger macht. Im Büro ein Restaurant für das Mittagessen mit den Kunden suchen und gleich den Tisch reservieren. Für die Abendverabredung ein Konzert oder einen Kinofilm den Freunden vorschlagen. Auf dem Weg zu den Freunden noch die günstigste Tankstelle finden und den Wagen volltanken. “Poynt it” könnte eine geflügelte Redewendung werden, wenn es nach Margaret Glover-Campbell und Michelle Sklar geht, die gerade auf europäische PR-Tour sind. In den Heimatmärkten USA und Kanada kann man bereits nach Leuten, Adressen, Benzinpreisen, Filmen und deren Bewertungen, Restaurants sowie Veranstaltungen suchen.

In der kostenlosen App im deutschen AppStore sind lediglich die drei Rubriken: Firmen,Restaurants und Filmeenthalten. Die Inhalte liefern Partner, in diesem FallSuchen.de und Kino.de. “Das wird bald deutlich mehr sein. Zudem denken wir auch über die Integration von User Generated Content nach“, erzählt Sklar.

Poynt wächst schnell. Die 2008 für den Blackberry von RIM (ebenfalls ein kanadisches Unternehmen) entwickelte App hat heute acht Millionen Nutzer in acht Ländern. Neben Nordamerika ist Poynt in Grossbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland und Australien aktiv. Die lokale Suche funktioniert neben dem iOS auch auf Windows Phone 7, Android, Nokia Qt und Blackberry.

Doch was unterscheidet Poynt von Meine Stadt, YellowMap, Siri, Urban Spoon und all den anderen Location Based Services? “Das sind zwei Dinge: Aggregation und Integration“, sagt Margret Glover-Campbell, Vice President Marketing und PR bei Poynt. Poynt vereint auch im Heimatmarkt viele Suchapps in einem. Die Inhalte stammen stets aus “fremder Feder”. Doch macht es Sinn Kinoprogramm, Filmbewertung und Ticketverkauf in einer App zu bündeln. Mit dem Punkt Integration meint Glover-Campbell die Einbindung in die Menüs der Smartphones und Tablets. Essensverabredungen können direkt in den Kalender übernommen werden, Adressen in das Telefonbuch und Rufnummern können direkt angerufen werden. In der Android-App ist die Google-Sprachsuche integriert, die iPhone-App punktet mit Augmented Reality. Sobald man das Smartphone ins Querformat dreht, sieht man die Treffer entweder in einer Karte oder mit Entfernungsangaben im Kamerabild.

Das inhaltliche Angebot in Deutschland ist also noch ausbaufähig, aber als Reiseplaner ist die App schon gut einsetzbar. Zumal man auch andere Orte als den aktuellen Aufenthaltsort durchsuchen kann – das erleichtert die Reiseplanung. Treffer lassen sich per Mail weiterleiten oder bei Facebook und Twitter veröffentlichen.

Was immer die 50 Mitarbeiter des börsennotierten Unternehmens aus Calgary noch in die App integrieren, sie soll für den Nutzer kostenlos bleiben. Das Unternehmen lebt von Werbeeinnahmen und Provisionen bei Verkäufen (Tischreservierungen, Kinotickets etc.). Sollten die Kanadier ausreichend Partner für Deutschland mit relevanten Inhalten finden, könnte Poynt wirklich zum nützlichen Tagesplaner auf dem Smartphone werden.

Meine Wertung
3 von 5 iPhones in der iPhone Fan Wertung


Preis: Kostenlos, Größe: 8,6 MB

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Update für das Telefonbuch

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 24. Mai 2011 16:15 Uhr

Mit der Version 3.0 der App Das Telefonbuch lassen sich Stadtpläne in verschiedenen Ansichten (Karte, Satellitenansicht, Schrägansicht) darstellen. In der neuen Kartensuche werden mit nur einem Klick die gesuchten Objekte in der direkten Umgebung angezeigt. Die Ansicht passt sich dabei dem gewählten Ausschnitt an. Über die Apple-typischen Zoom- und Touch-Funktionen können Treffer beziehungsweise Kartenausschnitte im Detail betrachtet, verschoben oder vergrößert werden. Ergänzende Routenplaner-Funktionen sowie individualisierbare Icon-Einstellungen runden die Überarbeitung ab. Neben der Suche über den aktuellen Standort merkt sich die Applikation auch die zuletzt manuell eingegebenen Suchen beziehungsweise Städtenamen.

Die Suchmodalitäten wurden erweitert: Dem Nutzer stehen über der Tab-Bar bis zu sieben Finde-Möglichkeiten zur Auswahl: „Standard“, „Umkreis“, „Rückwärts“ (Suche anhand einer Telefonnummer, sofern vom Netzteilnehmer dafür freigegeben), „Erweitert“ sowie neuerdings „Karte“, „Postleitzahl-“ und „Vorwahlen-Suche“.

Wer häufiger die Adressverzeichnis-App nutzt, kann nun auch auf seinem iPad – wie bisher nur auf dem iPhone möglich – auf dem Starscreen eine individuelle Anordnung der Icons vornehmen. Dabei kann der User seine persönlichen Favoriten innerhalb der Unterkategorien individuell gestalten, so dass zum Beispiel „Pizzeria“ oder „Eiscafé“ in der Kategorie „Restaurants“ gleich an erster Stelle auftauchen. Insgesamt stehen über 24 verschiedene Hauptkategorien zur Auswahl. Diese reichen von klassischen Zielen wie Bankautomaten, Hotels und Autovermietungen über Bäckereien, Apotheken oder Restaurants bis hin zu spezielleren Suchen wie Wäscherei oder Schlüsseldienst.

Das Verzeichnis greift bei allen Recherchen auf einen Bestand von über 30 Millionen Adressdaten von dastelefonbuch.de zu. Das Telefonbuch wird gemeinschaftlich von 38 Verlagen und der DeTeMedien GmbH herausgegeben.

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Apple verbessert Suchfunktion im iPad App Store

Von: Dirk Kunde, Freitag, 11. Februar 2011 16:45 Uhr

Bei 350.000 Apps ist die Suche nicht einfach. Lediglich in Kategorien oder den Top-Listen zu schauen, ist praktisch nur die Spitze des Eisbergs. Das sieht auch Apple ein und testet weitere Suchoptionen im App Store auf dem iPad – allerdings nur in der US-Version.

Bei der App-Suche kann man die Auswahl in fünf Bereichen verfeinern: Kategorien, Veröffentlichungsdatum, Nutzerbewertung (iTunes-Sterne), Preis und Gerät. Wobei die Auswahl zwischen iPhone und iPad bei “Device” keinen Sinn macht. Doch ist das ein Hinweise auf die Ausweitung der Suchoptionen auf den Rechner sowie das iPhone.

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Spotlight: Apps schneller finden und starten

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 16. September 2009 8:59 Uhr

Spotlight findet iOutbank nach dem zweiten BuchstabenWer viele Apps und damit auch viele Bildschirme auf seinem iPhone hat, kennt das Problem: Wo war noch mal diese App? Die Sortierung der Apps auf den Seiten ist mit iTunes 9 zum Glück deutlich einfacher geworden. Damit kann man nun Themenseiten nur mit Spielen, Social Media oder Ortungs-Apps einrichten. Doch bei elf Bildschirmen kann auch das unübersichtlich sein, um die eine App zu finden.

Mein Tipp: Die Spotlight-Suche. Statt auf dem iPhone mit dem Finger mehrfach und hektisch nach links  zu wischen, genügt ein Wisch nach rechts. Anfangsbuchstabe eingeben, meist genügen schon zwei bis drei Buchstaben und die gewünschte App wird angezeigt. Ein Klick drauf und die App startet. Das geht erstaunlich fix. Jetzt hat man nur noch ein Problem: Wie hieß diese eine App noch mal?

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Mobile Arztsuche

Von: Dirk Kunde, Montag, 20. Juli 2009 12:49 Uhr

iPhone-optimierte Seite von Jameda zur ArztsucheEndlich mal wieder eine iPhone-optimierte Webseite und nicht gleich eine eigene App. Das Artzbewertungsportal Jameda, eine Beteiligung von Tomorrow Focus und dem Focus Magazin Verlag, bringt mit www.jameda.mobi die Arztsuche auf Smartphones. Damit hat man Zugriff auf 445.000 Adressen von Ärzten, Heilpraktikern, Therapeuten, Kliniken und Apotheken.

Im Safari-Browser kann man sich alle Ärzte im Umkreis anzeigen lassen oder nach Fachgebieten selektieren. In der Trefferliste sieht man die Adresse und Telefonnummer, so dass man direkt einen Termin vereinbaren kann oder sich zur Praxis leiten lässt. Wer mehr über den Arzt wissen will, klickt auf den Eintrag. Dann wird die Bewertungsnote aufgeschlüsselt und man sieht, wie die Nutzer einzelne Fragen zum Arzt bewerten. Beispiele sind: “Wie zufrieden waren Sie mit der Behandlung/Untersuchung durch den Arzt?” oder “Wie freundlich haben sie den Arzt empfunden?” In einem Textfeld können die Bewerter zusätzliche Kommentare hinterlassen und angeben, ob Kassen- und Privatpatienten angenommen werden.

Selber Bewertungen abzugeben, ist auf der Seite nach Angabe einer Mailadresse auch möglich. Die Qualität und Aussagefähigkeit eines Bewertungsportals steht und fällt mit der Anzahl der Bewertungen. Mein kleiner Praxistest mit der Suche nach Zahnärzten in Büronähe (in Hamburg) ergab 15 Treffer, aber nur eine einzige Bewertung. Auf der Grundlage wechsele ich ganz sicher nicht meinen Zahnarzt.

Wählt man nach Fachgebieten, gibt es sogar eine Rubrik “Focus-Ärzte“. Das sind Mediziner, die in den Rankings und Ärztelisten im Magazin gut abgeschnitten haben.

Meine Wertung:
Drei von fünf iPhones

Übersicht weiterer iPhone-optimierter Webseiten oder unter mobiler.iPhone-Fan.de

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Google-Suche im näheren Umkreis

Von: Dirk Kunde, Freitag, 17. Juli 2009 10:22 Uhr

Trefferliste aus meiner Umgebung in GoogleDie Google-Suche im Safari-Browser auf dem iPhone lässt sich nun auch auf die nähere Umgebung einschränken. Einfach den Suchbegriff unter der Adresse http://www.google.de/m?hl=de#local eingeben. Oder Google.de aufrufen und ganz oben im Menü auf “Lokal” klicken.

Ich habe mal “Arzt” als Suchbegriff eingegeben. Alle gefundenen Einträge werden mit Telefonnummer und einem Button “Route berechnen” angezeigt. Unterwegs eine sehr praktische Funktion. Was mir jetzt noch bei Google fehlt, ist die Möglichkeit, Suchtreffer nach ihrer Aktualität sortieren zu lassen.

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Visuelle Erkennung von Kinoplakaten und CD-Covern

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 9. Juni 2009 14:19 Uhr

Cover-Erkennung einer DVD mit KooabaÜber den Start des schweizer Suchdienstes Kooaba habe ich vor einem Jahr schon mal berichtet. Der Dienst arbeitet mit einer Bilderkennung. Man fotografiert ein Filmplakat in der U-Bahn und erhält dann auf seinem iPhone zusätzliche Infos, wie Inhaltsbeschreibung, Link zum Trailer und Kinos in der Nähe, die den Film zeigen.

Nun geht Kooaba einen Schritt weiter. Mit der kostenlose App lassen sich auf dem iPhone, als auch Android-Smartphones, CD- und DVD-Cover erkennen. Einfach ein Foto schießen, hochladen und erkennen lassen. In meinem kleinen Test hat die App alle Cover erkannt. So lang man sich im Bereich von Maistream-Titeln bewegt, sollte das kein Problem sein.

Über die Coverabbildung hinaus, werden Kaufmöglichkeiten bei Amazon, eBay und iTunes angezeigt. Einträge bei Wikipedia und Clips bei YouTube werden ebenfalls verlinkt. Wo möglich, können auch Tickets für Konzerte gekauft werden. Im nächsten Schritt sollen Bücher und Spiele bei der Erkennung durch Kooaba folgen.

Die erkannten Objekte kann man auf seinem Smartphone lassen oder in der Kooaba Library speichern. Dort hat man immer wieder Zugriff darauf und kann Einträge über Social Networks wie Facebook, Digg oder Twitter an Freunde schicken.

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AB Suche: Volltextsuche für das Adressbuch

Von: Dirk Kunde, Montag, 26. Januar 2009 10:52 Uhr

In allen Felder des Adressbuches suchen mit AB Suche © Silutions

Oh, wie habe ich mein Adressbuch schon verflucht – zwar sind alle Kontakte da, aber mit dem Finden ist das so eine Sache. Alle Einträge sind nach den Nachnamen sortiert. Meinem Löchergedächtnis will aber manchmal nur der Vorname einfallen und der Nachname wird zum Opfer meiner Amnesie. Eine Suchfunktion sucht man vergeblich.

Abhilfe schafft AB Suche. Die kleine App, gerade mal 168 Kb groß, ist eine Volltextsuche für das Adressbuch, die jedes Feld in den Einträgen durchsucht. Jedes! Na, klingelt es? Das heißt, man kann nach Städten, Straßennamen, Firmen und sogar Nummern, also beispielsweise Vorwahlen suchen.So hat man ganz schnell alle Kontakte aus Berlin oder findet alle Einträge zu einem Unternehmen.

Großartig, ein dickes Dankeschön an Ingo Kasprzak, den Chef von Silutions.de aus Castrop-Rauxel für diese Applikation. Wobei der Leistungsumfang ja

eigentlich zum Standard des Adressbuchs gehören sollte – liest jemand mit bei Apple?

AB Suche ist ein eigenständiges App, also ein weiteres Icon neben dem Adressbuch. Bei jedem Start wird das Adressbuchindexiert, das kann ein paar Sekunden dauern. Dieser Vorgang soll in der kommenden Version nicht mehr sichtbar sein und im Hintergrund ablaufen. Ingo verriet mir noch, das nach dem nächsten Update auch die Anzeige von Bildern im Adressbuch funktionieren soll. Auch der Kalender soll in einer der kommenden Versionen durchsuchbar sein.

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Unterwegs Fragen stellen

Von: Dirk Kunde, Montag, 22. Dezember 2008 16:14 Uhr

Schnelle Antworten auf Fragen unterwegs © hiogi Hiogi.de bietet eine Webapp für das iPhone. Eine Webapp ist eine iPhone-optimierte Webseite, die einfach im Safari Browser aufgerufen wird. Dazu muss nichts installiert oder heruntergeladen werden.

Hiogi ist eine Wissens-Guide, bei der eine Gemeinde von einigen tausend Mitgliedern Fragen beantwortet. Die Fragen werden über das iPhone, SMS, Skype, WAP oder einen Laptop verfasst und an die Plattform geschickt. Beim iPhone bieten sich typische Unterwegs-Fragen an: Wie lange hat die Mensa heute auf? Wie hoch ist der Kölner Dom? Wann spielt heute St. Pauli? Natürlich sind alle Fragen erlaubt. Mit etwas Glück, gibt es innerhalb weniger Minuten eine passende Antwort.

Das Berliner Start-up hält seine “Weisen” mit Gewinnspielen bei Laune. Für jede Antwort gibt es einen virtuellen Taler. Je mehr Taler man hat, desto höher ist die Chance auf einen Gewinn bei der monatlichen Verlosung. Dabei gibt es iPods, Hotelübernachtungen sowie Einkaufs- und Kinogutscheine zu gewinnen.

Wer nicht sofort einen Bookmark setzen will, sollte sich mobiler.iphone-fan.de merken. Hier ist Hiogi unter “Auskunft & Sucher” verzeichnet. Die iPhone-optimierte Seite ist eine kategorisierte Sammlung von Webapps und iPhone optimierten Websites.

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Googles Spracherkennung ist jetzt verfügbar

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 18. November 2008 11:04 Uhr

Nach der verfrühten Ankündigung von Google ist die Such-Applikation mit Spracherkennung nun in Apples AppStore verfügbar. Die neue Google Mobile App hat die Versionsnummer 0.3.142 und ist von 0,8 auf 1,9 MB gewachsen.

Die “Voice Search” muss in den Einstellungen zuerst aktiviert werden. Noch funktioniert die Erkennung von Sprache nur mit amerikanischem Englisch. Also, Kaugummi in den Mund und los. Klick auf das Mikronfon-Symbol und nach dem Piep gesprochen: “Dow Jones Index”, “Sex and the City” als auch “Barack Obama´s Advisor Team” hat das Programm bei mir einwandfrei erkannt und in Sekundenbruchteilen Ergebnisse geliefert. Ich bin beeindruckt.

Die Suche funktioniert auch weiterhin auf der iPhone-Festplatte und in der direkten Umgebung. Außerdem hat Google noch Links zu den eigenen Anwendungen (Apps) Mail, News, Kalender, Reader, Übersetzer, Fotos und fünf weiteren untergebracht.

So langsam macht sich Google immer breiter auf dem iPhone. Dem Nutzer kann es recht sein. Steve Jobs dürfte nicht unbedingt erfreut sein. Vielleicht ist die verzögerte Freischaltung bereits ein erstes Zeichen seines Unmuts gegenüber Googles Vorstoß in die Mobilfunkwelt.

Preis: Kostenlos, Größe: 1,9 MB

Thema: Nachrichten | Kommentare (3)

Google-Suche mit der Stimme, auf der Festplatte und in der direkten Umgebung

Von: Dirk Kunde, Montag, 17. November 2008 10:55 Uhr

Google erweitert die Suche auf dem iPhone um eine Funktion zur Spracherkennung. Man spricht einfach in sein Smartphone: “Wo ist die nächste Apotheke?” oder “Wann wurde die Bundesrepublik gegründet” und Googles Suchmaschine liefert die Antworten wie gewohnt als Links. Mit dieser Ankündigung hat ein Artikel in der New York Times die iPhone-Fangemeinde Ende vergangener Woche elektrisiert. Doch das war etwas zu früh. Die Spracherweiterung für das mobile Google Such-App ist weder im amerikanischen noch im deutschen App Store zu finden. Apple scheint mit der Freischaltung der Anwendungen nicht hinterher zu kommen. Wenigstens gibt es ein Google-Video, in dem die Funktion vorgestellt wird (siehe unten).

Dennoch lohnt sich schon jetzt die Installation der Anwendung (Wenn die neue Version kommt, erhält man eine Update-Benachrichtigung). Das App verbessert die Suche auf dem iPhone spürbar. Google findet auch Einträge im Adressbuch und zwar deutlich schneller, als wenn man im iPhone-eigenen Adressbuch sucht. Was schade ist, man kann Adressbucheinträge nicht nach Firmennamen und Städten durchsuchen. Das wäre noch eine sinnvolle Ergänzung – sei es in dieser App oder im Adressbuch.

Die Suchapplikation macht während der Eingabe Vorschläge, was man noch suchen könnte und was zum Thema passt. Die Suchoptionen lassen sich einstellen auf: iPhone und Web, Lokal (Umgebung), Bilder, Nachrichten, Einkaufen und Wikipedia. Dabei sind die beiden ersten für mich die interessanteren Varianten. Bei iPhone und Web sucht das Programm auf der iPhone-Festplatte nach Eintragen und zeitgleich im Internet. Die lokale Suche ist praktisch, wenn man ein Geschäft oder Restaurant in der Nähe sucht. Der Eintrag wird in Google Maps angezeigt, die Routenfunktion berechnet den kürzesten Weg vom aktuellen Standort zur Zieladresse.

Preis: Kostenlos, Größe: 0,8 MB

Thema: Apps, Videos | Kommentare (2)



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