Shair: Fernsehsendungen am Ton erkennen

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 2. Mai 2012 9:07 Uhr

Laufenden TV-Sendungen mit Shair erkennen und Freunden zeigen, was man gerade schautDas Shazam für den Fernseher: Shair, stammt aus dem Hause der Deutschen Telekom und erkennt aktuell laufende TV-Sendungen am Ton. App aktivieren, zehn Sekunden zuhören lassen und schon weiß man, was gerade läuft. Wie lange es schon läuft und worum es geht (Inhalsbeschreibung wie bei einer TV-Zeitschrift). Man kann seinen Freunden bei Facebook sagen, was man gerade schaut und in der App Daumen hoch oder runter für das Programm vergeben, so entstehen Trendlisten, die wiederum Zappern einen Hinweis geben, was sich anzuschauen lohnt.

Die App ist ein erster Wurf (Version 1.0) und somit noch ausbaufähig. Im Test erkannte sie sechs von zehn TV-Sendungen. Bei Spielfilmen war sie besser als bei Nachrichten wie der Tagesschau. Aktuell versteht die App das Programm von ARD, ZDF, RTL, Sat 1, Pro 7, Vox, Kabel 1, RTL II. Super RTL, Viva, n-tv, N24, 3Sat, WDR und Eurosport. Aufgezeichnete Sendungen vom Festplattenrekorder werden nicht erkannt.

Auf den ersten Blick mag die App eine unnütze Spielerei sein, doch mich beeindruckt die technische Leistung.

  • Shair ist Social, weil man nicht alleine Fernsehen schaut, sondern mit Freunden bei Facebook darüber spricht, was gerade auf dem Bildschirm passiert.
  • Sie ist Ersatz für eine Programm-Zeitschrift, weil Sie dem Nutzer sagt, was läuft, wie lange es noch läuft und worum es geht.
  • Und sie bietet Orientierung, was sich lohnt, anzuschauen. Man erfährt nicht erst am nächsten Tag im Büro / Schule / Uni, was andere sehenswert fanden, sondern sieht es direkt während der Sendung in den in/out-Listen.

Von mir gibt es ein Daumen hoch für Shair.

Zehn Sekunden zuhören und im Idealfall erkennt Shair die laufenden Sendung

 

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4 von 5 iPhones in der iPhone Fan Wertung


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Apple-Zulieferer steigt bei Sharp ein – Zugriff auf TV-Bildschirme

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 4. April 2012 9:50 Uhr

Ausschnitt aus der Sharp-WebsiteDie taiwanesische Hon Hai Group, besser bekannt unter dem Namen Foxconn, steigt beim japanischen Technologiekonzern Sharp ein. Für rund 800 Millionen Dollar erhält Hon Hai rund zehn Prozent der Aktien und ist damit größter Einzelaktionär.

Zusätzlich übernimmt Hon Hai 46,5 Prozent der Anteile an Sharps Werk für Flachbild-Fernseher in Sakai-City. Der Deal ist verbunden mit einer Abnahme-Garantie. 50 Prozent aller LCD-Bildschirme geht an Hon Hai bzw. Foxconn. Die Abmachung könnte man auch als Sicherung des Nachschubs für einen geplanten Apple-Fernseher deuten, falls Foxconn tatsächlich den Auftrag dafür aus Cupertino erhalten hat. Hier ist Raum für Spekulationen.

Die japanischen Hersteller haben viel Boden gegenüber ihren Wettbewerbern aus China, Taiwan und Korea verloren. Sharp, Panasonic und Sony schreiben in diesem Jahr voraussichtlich Verluste in Höhe von 17 Milliarden Dollar.

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Audio und Video mit XBMC per AirPlay an einen Rechner senden

Von: Dirk Kunde, Montag, 26. März 2012 14:30 Uhr

Medien Center XBMC in der Version Eden mit AirPlay-Unterstützung (c) XBMCWer keine Apple TV-Box besitzt, aber gern per Airplay Videos oder Musik auf seinen Fernseher oder Stereoanlage übertragen möchte, muss den Umweg über einen Rechner gehen. Mit dem Medien Center XBMC wird der Computer AirPlay-tauglich.

Dazu installiert man auf dem Rechner die aktuelle Version Eden von XBMC. In den Einstellungen die Sprache auf Deutsch wechseln und dann bei  System / Einstellungen / NetzwerkAirPlay Inhalte empfangen aktivieren.

Die kabellose Übertragung funktioniert leider nicht mit DRM-geschützten Videos.

Ein Video per AirPlay an das XBMX Medien Center übertragen

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Al Jazeera zeigt mit iPhone gefilmte Reportage aus Syrien

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 14. März 2012 14:36 Uhr

Der TV-Sender Al Jazeera strahlt dieser Tage die englischsprachige Reportage Syria: Songs of Defiance (Lieder des Trotz´) aus. Der namentlich ungenannte Reporter begleitete Demonstranten in Syrien mit seinem iPhone. Der Film wurde komplett mit der Smartphone-Kamera gedreht, so dass die Dreharbeiten nicht weiter auffielen. Ein klassisches Kamerateam hätte sofort die Aufmerksamkeit von Militär und anderen Sicherheitskräften auf sich gezogen.

 

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Gene Munster spekuliert über Details eines Apple-Fernsehers

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 1. Dezember 2011 13:31 Uhr

Spätestens kommende Weihnachten dürften Apple-Fans einen Fernseher ihrer Lieblingsmarke neben dem Weihnachtsbaum stehen haben. So jedenfalls die Einschätzung von Gene Munster, Analyst bei Piper Jaffray bei der Business Insider Ignition Conference in New York.

Spätestens seit Veröffentlichung der Steve Jobs Biografie wissen wir, dass Apple an einem Fernseher arbeitet. Munster erwartet ein All-in-One Gerät, dass in unterschiedlichen Größen auf den Markt kommen und in etwa das Doppelte im Vergleich zu gleichgroßen Flachbild-TVs kosten wird. Wobei der Apple-Fernseher Festplatte, Onlinevideothek, Blue-Ray-Laufwerk und Spielkonsole integriert haben wird, so dass der Preisvergleich deutlich besser ausfällt (siehe Aufstellung).

Gesteuert wird das Gerät über eine mitgelieferte Fernbedienung oder ein iPhone, iPod touch oder iPad. Der Fernseher wird auch Sprachbefehle (Siri) verstehen und umsetzen. Man muss sich also nicht mehr merken, auf welchem Kanal welches Programm liegt und sagt nur noch Pro Sieben.

Per iTunes-Anbindung wird sich der Nutzer Apps, in diesem Fall wohl vor allem Spiele, auf den Fernseher holen können. Das iPhone dient als Controller. Filme und TV-Serien können ausgeliehen oder gekauft werden. Eventuell wird es auch ein iTunes-Abo-Paket geben.

Wie genau das normale Fernsehprogramm in das Gerät kommt, kann Munster nicht exakt abschätzen. In den USA dominieren Kabelgesellschaften das Zugangsgeschäft. Ob in Europa ein DVB-t als auch ein Kabelempfang möglich sein wird, steht noch in den Sternen. Allerding hat der Analysts bereits das Umsatzpotenzial eines solchen Geräts berechnet. Bis zu 2,6 Milliarden Dollar könnte Apple 2012 mit einem Fernseher machen, 7,6 Milliarden wären mit dem rund 2.000 Dollar teuren Gerät bis 2014 möglich.

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Save.TV endlich auch als App verfügbar

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 27. Oktober 2011 16:16 Uhr

Der Videorekorder im Web ist endlich auch per App steuerbar. Save.TV gibt es nun als kostenlose Hybrid-App für das iPhone und das iPad.  Damit lassen sich die Basis- und Premium-Features des Online-Videorekorders uneingeschränkt unterwegs nutzen. Zuhause vergessen, den Film oder die Folge einer TV-Serie zu programmieren – kein Problem. Mit dieser App geht das von überall, Hauptsache die Sendung hat noch nicht begonnen und läuft nicht bei RTL (mit dem Sender streitet der Betreiber noch vor Gericht über die Aufzeichnung des Programms). Die Hamburger Macher von Save.TV haben 44 frei empfangbare TV-Kanälen im Angebot.

Über die elektronische Programmzeitschrift mit intuitiver Menüführung können TV-Sendungen gefunden und aufgezeichnet werden. Aus einem persönlichen Archiv kann man die Aufnahmen nach der Ausstrahlung (nicht währenddessen) in bester H.264-Qualität abgespielen oder am heimischen PC und Mac auf die Festplatte speichern. Mit dem Premiumangebot “Save.TV XL” ist das Streaming von Sendungen mobil über WLAN oder 3G und auf Wunsch auch ohne störende Werbeblöcke möglich.

“Die Save.TV-App ist ein digitaler Programmführer mit inhaltlichen Zusatzangeboten einer TV-Zeitschrift sowie Aufnahme- und Wiedergabesoftware im Pocket-Format. Egal ob beim Einkaufsbummel, auf dem Segelboot oder im Biergarten, Aufzeichnungen können vollkommen ortsunabhängig angelegt und zeitunabhängig angesehen werden”, sagt Thomas Kutsch. Ohne Save.TV-Konto kann die App als kostenfreie digitale TV-Zeitschrift genutzt werden. Man kann Save.TV 14 Tage kostenlos testen. Das Basis-Paket ist ab 4,99 Euro im Monat erhältlich, das Premium-Paket Save.TV XL kostet ab 9,99 pro Monat.

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ZDFmediathek als kostenlose App installieren

Von: Dirk Kunde, Montag, 5. September 2011 12:00 Uhr

Die Online-Videothek des Zweiten Deutschen Fernsehens ist als App für iPhone und iPad verfügbar. Ein Aufschrei der Zeitungsverleger wie bei der Tagesschau-App dürfte ausbleiben. Zum einen bietet die App nicht mehr als, was man bislang im Safari-Browser unter m.zdf.de/mediathek/start abrufen konnte. Zum anderen bestehen bei den Inhalten etliche Restriktionen: Es ist längst nicht alles und immer abrufbar.

Beim Live-Streaming gibt es etliche Ausnahmen. Sucht man im Archiv beispielsweise nach der Krimi-Serie Wilsberg, findet man zwar einige Fotos, aber keine komplette Folge. Gleiches gilt für die sehenswerten US-Serien Mad Man und 30 Rock, die auf ZDF neo laufen. Dafür scheint der Sender keine Online-Rechte zu besitzen. Nur ausgewählte Inhalte der Ableger ZDF kultur, info, neo und 3Sat sind anzuschauen.

Stark ist die App beim Nachrichten-Programm. Etliche Einzelbeiträge aus heute als auch die Zusammenfassung heute 100 sec. stehen auf der Startseite. In der Rubrik Sendung verpasst hat man vor allem Eigenproduktionen und Nachrichten der vergangenen sieben Tage im Abruf.

Die App verfügt über AirPlay, um Sendungen via Apple TV Box auf den Fernseher zu bringen, doch im Test versagte die Videoübertragung, nur der Ton kam an. Auf dem Fernseher muss man das ZDF also noch über die klassischen Empfangswege schauen.

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iPad zurückgegeben weil Bild.de in Safari nicht funktioniert

Von: Dirk Kunde, Freitag, 5. August 2011 9:02 Uhr

Da ist Reporter Lars aber ein genialer Coup gelungen: Er bekommt das Geld für ein gekauftes iPad zurück, weil die Webseite von Bild.de nicht aufrufbar ist. “Nicht vollständig funktionierende Geräte kann man zurückbringen“, heißt es in der Sendung Akte Top Tipps Einkaufen (ab 3:50 min.).

Neben zerbeulten Pfanddosen, alten Gutscheinen und Sonderangeboten in Supermärkten geht es in der Ratgeber-Sendung um das iPad. Käuferin Linda kann ihre Lieblingswebseite Bild.de nicht im Safari-Browser öffnen. Andere Tablet-PCs können das. Vor dem Kauf sei sie nicht auf diese Einschränkung hingewiesen worden. Reporter Lars reklamiert für Linda. Im Laden verweist die Verkäuferin auf die App von Bild.de. Doch monatlich 12,99 Euro will Linda nicht bezahlen. Der Händler gibt nach und nimmt das Gerät zurück.

Der Hammer: Mit keinem Wort wird in dem Beitrag erwähnt, dass nicht Apple sondern der Axel Springer Verlag für die Sperrung verantwortlich ist. Mit dieser technischen Hürde will er Nutzer zum App-Kauf zwingen. Auf Android-Tablets tut der Verlag das (noch) nicht. Falls einer von Springer hier mitliest: Warum eigentlich nicht?

Linda hätte das schöne iPad ruhig behalten können, denn es gibt einen Ausweg: Einfach einen anderen Browser, beispielsweise den Mercury Web Browser, verwenden. Der kann so tun, als sei er ein Firefox oder Internet Explorer und schon lädt Bild.de auf dem iPad.

 

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Apple streckt die Fühler nach Hulu.com aus

Von: Dirk Kunde, Freitag, 22. Juli 2011 12:19 Uhr

Apple soll sich laut Insidern für der Kauf von Hulu.com interessieren. Die amerikanische TV-Plattform bietet Filme und Serien als Streams für den Rechner an.

Die Basisdienst ist kostenlos. Mit Hulu+ (7,99 Dollar pro Monat) erhält der Nutzer mehr Auswahl, HD-Auflösung sowie Zugriff per iPhone- und iPad-App auf die Inhalte.

Genug Geld hat Apple in der Kasse, rund 76 Milliarden Dollar liegen auf der hohen Kante. Auf dem Preisschild von Hulu.com dürfte etwas mehr als zwei Milliarden Dollar stehen. Die erfolgreiche Videoplattform gehört NBC Universal, der News Corporation, The Walt Disney Company und dem Risikokapitalgeber Providence Equity Partners. Die Verkaufsabsichten von Hulu überraschen mich. Schließlich ist das die Zukunft des Fernsehens. Doch wahrscheinlich wollen die Studios lieber in Inhalte statt in die Vertriebsinfrastruktur investieren.

Zu Apple und seinem Filmangebot im iTunes-Store würde Hulu gut passen. Außerdem könnten beide zusammen dem Marktführer Netflix Paroli bieten. Netflix entstand aus einem DVD-Versender, bietet aber auch Streaming-Pakete an.

Entscheidend für die Kaufentscheidung dürfte sein, ob und zu welchen Konditionen die Filmproduzenten zukünftig ihre Serien und Spielfilme bei Hulu einstellen. In allen Varianten müssen die Nutzer aktuell mit mehreren kurzen Werbeunterbrechungen (drei, vier mit jeweils ein, zwei Spots) leben.

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Apple arbeitet gemeinsam mit Gerätehersteller an eigenem Fernseher

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 22. Juni 2011 16:18 Uhr

Ich habe es ja schon immer gesagt: Ein Apple-Fernseher ist eigentlich längst überfällig. Laut DailyTech arbeitet man in Cupertino gemeinsam mit einem TV-Hersteller an einer Apple-Version, die iTunes und damit Filmverleih und -verkauf integriert hat.

Die Apple TV Box ist gut und schön, aber die Funktionen will man doch in seinen Flachbildfernseher integriert haben. Kommt dann noch AirPlay dazu, wäre das Zusammenspiel mit iPhone und iPad perfekt. Steve Jobs hatte Apple TV immer als “Hobby” bezeichnet. Bei einer Fragerunde von All Things D hatte er im vergangenen Jahr eine Zuschauerfrage nach einem Apple-Fernsehgerät wortreich abgetan. Doch man spürte, der Apple-Boss hatte sich intensiv mit dem Markt beschäftigt.

Eine ehemalige Apple-Führungskraft hat DailyTech gesteckt, dass der Fernseher Ende diesen Jahr oder eventuell erst 2012 auf den Markt kommen werde.

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