Opera Mini: Der schnellerer Browser für das iPhone

So Apples Prüfer es zulassen, kommt schon bald der Opera Mini-Browser in den AppStore. Die Alternative zu Safari soll Webseiten deutlich schneller laden. Die eingesetzte Technik nennt sich Server-Side Rendering, bei der fast alle Elemente einer Seite vor der Übertragung vom Server komprimiert werden. Die Inhalte laden bis zu 90 Prozent schneller als üblich auf einem Smartphone (siehe auch das Firmenvideo). Opera hat Erfahrung mit Browsern auf mobilen Geräten. Es gibt Versionen für Windows Mobile, Android Smartphones und Nintendos DS. Vertreter des norwegischen Unternehmens sind zuversichtlich, dass Apple ihnen die Zulassung in den AppStore nicht verweigern wird.

iPhone-App für Last.fm

Für iPhones mit der Firmware Version 2.1 gibt es ein neues App von Last.fm Damit soll alles besser laufen. Meine erste Erfahrung: Kaum installiert, schon abgeschmiert. Aber danach lief es recht stabil. Es ist schon cool, im Kalender angezeigt zu bekommen, wann der Künstler oder die Band auf Tour ist. Ein Klick und Google Maps zeigt, wo das Konzert stattfindet. Man kann Songs mit Tags versehen und so seine eigene “Radiostationen” zusammenstellen. Ein Klick aufs Cover und man hat alle Infos zum Künstler und bei Bands die aktuelle Zusammensetzung. Auch die Oberfläche des kostenlosen Apps wurde überarbeitet. Ein echtes Schmankerl für Musik-Fans und solche, die sich inspirieren lassen wollen. Ein kleines Video, zu dem, was das App kann, findet man direkt im Last.fm Blog. Preis: Kostenlos, Größe: 0,6 MB

Blick aus dem Flugzeugfenster

Auf der Where 2.0-Konferenz zeigte das Startup Earthscape seine Software. Hier entstand auch dieses Video: Sieht aus wie GoogleEarth, ist es aber nicht. Man hat eine Satellitenansicht der Erde. Kennt man. Dann zoomt man ran auf eine Stadt. Kennt man. Aber dann bewegt man sein iPhone hin und her und die Ansicht ändert sich mit der Bewegung. Das ist neu! Der iPhone-Bildschirm ist wie ein Fenster in einem Flugzeug, aus dem man die Welt unter einem beobachtet. Extrem cool und eine Anwendung, die mit dem Apple SDK für das iPhone programmiert wurde. Hier nicht zu sehen, aber man kann eine Landschaft oder eine Stadt zu verschiedenen Jahreszeiten oder auch zu verschiedenen Zeiten in der Vergangenheit ansehen. Die Software ist im geschlossenen Beta-Test, aber hier kann man sich anmelden.

Weniger Plastik im Portemonnaie

Ein geniale Idee, schon einige Tager älter, aber ich bin heute erst drüber gestolpert: Adam Pash zeigt bei Lifehacker, wie man einige der vielen Plastikkarten aus seiner Geldbörse verbannen kann. Funktionieren die Karten über einen Barcode, kann man die Plastikdinger einfach scannen und die Datei per Dateimanager in den Ordner “100APPLE” ziehen. Dann liegen die Karten in der Fotoverwaltung des iPhones. Wenn man sie braucht, holt man das Bild in den Vollbildmodus und hält das iPhone vor das Lesegerät. In den USA scheint das zu funktionieren, hier konnte ich es noch nicht ausprobieren. Die Mitgliedskarte meines Schwimmclubs funktioniert mit einem internen Chip. Man könnte das mal mit Payback oder anderen Kundenbindungskarten ausprobieren. Die benutze ich nur nicht. Mit Kredit-, EC-, Bahn- und Krankenversicherungskarten geht das leider nicht. Es verbleibt als noch einiges Plastik im Portemonnaie.

Mobiler Reiseführer

Der amerikanische Reiseführer Schmap.com hat eine wirklich coole iPhone-Version hingelegt. Nach der Auswahl der Stadt, kann mann zwischen Touren, Attraktionen, Restaurants und neun weiteren Kategorien wählen. Hat man beispielsweise die Liste der Attraktionen aufgerufen, sieht man Fotos der Orte. Wenn man nun das iPhone dreht, wechselt die Darstellung zu einer Kartenansicht. Rechts sieht man die durchnummerierten Sehenswürdigkeiten und links stehen die Nummern in der Stadtkarte. Wenn man mit dem Finger durch die Liste blättert, aktualisiert sich automatisch die Kartendarstellung. Schwer beeindruckend. Schmap wurde 2004 gegründet und ist in Carrboro, North Carolina zuhause. Es gibt 200 beschriebene Orte in Nordamerika, Europa und Australien. Europa ist mit Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland und einige Metropolen vertreten. In Deutschland sind Köln, Frankfurt, München, Hamburg und Berlin beschrieben – natürlich in Englisch. Da kann der Urlaub ja kommen, wären da nicht hohe Roaminggebühren für Datenübertragungen. Schmap ist mir auf alle Fälle einen Eintrag unter mobiler.iphone-fan.de… Weiterlesen →

Online-Konferenz mit dem iPhone

Wer beruflich viel unterwegs ist, kann nicht an jeder Konferenz oder Schulung zu der er oder sie eingeladen ist, teilnehmen. Gott sei Dank werden viele sagen. Doch wer unterwegs nichts mehr verpassen will, holt sich mit der Lösung von Beam Your Screen jeden Vortrag aufs iPhone. Einfach im Safari-Browser die Adresse www.teilnehmen.info eingeben. Dann wird die Sitzungsnummer abgefragt, die der Organisator mit der Einladung verschickt hat – es soll ja nicht jeder zuschauen können. Telefonverbindung herstellen und wenige Sekunden später sieht man auf dem Bildschirm die Präsentation und kann gemeinsam Projektunterlagen und beliebige Dokumente besprechen – egal ob PowerPoint-Folien oder Excel-Charts. „Während einer Web-Konferenz können die Funktionen des iPhones wie gewohnt genutzt werden. Die Zoomfunktion ermöglicht es, einzelne Bereiche zu vergrößern, um beispielsweise Grafiken genauer betrachten zu können“, erklärt Erik Boos, Geschäftsführer von BeamYourScreen. Eine WLAN-Verbindung während der Webkonferenz beschleunigt natürlich den flüssigen Seitenaufbau. Die in Mannheim ansässige BeamYourScreen GmbH… Weiterlesen →

Vorfreude auf den AppStore: Wählscheibentelefon

Eine Wählscheibe auf dem iPhone-Display, die auch funktioniert, ist schon cool. Will ich haben! Dauert aber noch, bis Apples AppStore in iTunes seine Tore öffnet (wahrscheinlich Ende Juni 2008). Dann können auch wir Jungs mit den nicht freigeschalteten iPhones jede Menge nützliche und unnütze Software installieren. Einziger Nachteil: Die Entwickler werden uns für die meisten Programme zur Kasse bitten. Wie ich darauf komme? Ein Blick auf die Seite von Bill Heyman and Damon Allison von CodeMorphic (die haben die RetroPhone Wählscheibe programmiert) genügt. Da steht unter “About us”: “The mission [...] is simple: CodeMorphic seeks to be the first name in native iPhone software development.” Tja, und Nummer eins wird man nicht, wenn man gute Software verschenkt. Die beiden kündigen noch ein zweites Programm namens Aloha an. Damit kann man Fotos auf dem iPhone im Comic-Stil verändern und Sprechblasen mit Text hinzufügen. Ok, nicht gerade aus der Rubrik “Nützlich”. Aber… Weiterlesen →