Apple setzt bei Siri-TV-Werbung auf Promis

[youtube]eaYGNGWl9lg[/youtube] In den Apple-Werbespots steht eigentlich immer das Produkt im Mittelpunkt. Promis lenken da nur ab. Bei Siri im iPhone 4S macht das Unternehmen eine Ausnahme. In den USA dürfen Samuel L. Jackson und Zooey Deschanel, hierzulande bekannt aus der Serie New Girl bei Pro Sieben, den digitalen Sprachassistenten bewerben. Im Gegensatz zu Deutschland findet Siri in den USA auch gesuchte Restaurants und Geschäfte. Bislang setzte man in Cupertino nur beim iPod mit Will Ferrell vor einigen Jahren auf den Promi-Bonus. Natürlich waren die Schauspieler Justin Long und John Hodgman schon vor ihren Auftritten in den Apple-Spots in den USA bekannt, doch hier spielten sie in erster Linie ihre Rollen “Ich bin ein Mac” und “Ich bin ein PC”. [youtube]EP1YAatv1Mc[/youtube]

Google schnüffelt Nutzerverhalten in Safari auf dem iPhone aus

Saison der Datenlecks in den USA: Erst kam heraus, dass die Social-Media-App Path ungefragt Namen, Mailadressen und Telefonnummern aus dem Adressbuch der iPhone-Nutzer auf eigene Server hochlädt. Jetzt berichtet das Wall Street Journal, Google schnüffelt iPhone-Nutzer aus. Werden bestimmte Werbeformate im Safari-Browser aufgerufen, wird ein Cookie abgelegt, der das weitere Surfverhalten des Nutzers an Google überträgt. Das „Mitschneiden“ der Daten erfolgt sogar, wenn ein Tracking in den Browsereinstellung deaktiviert ist. Ein Sprecher von Vibrant Media, eines der betroffenen Werbeunternehmen, nannte die Technik einen „Workaround„, so dass sich Safari so nutzen lässt, wie alle anderen Browser. Für die Werbeindustrie ist ein anonymes Tracking überaus wichtig. Damit lässt sich feststellen, welcher Nutzer ein Werbemedium bereits wie oft zu sehen bekommen hat. Aus dem Surfverhalten lassen sich auch Rückschlüsse für passende Produkte, die dem Nutzer gezeigt werden sollen, ziehen. Google als auch Path, haben die Datensammlung direkt nach Bekanntwerden der Praktiken nach eigenen… Weiterlesen →

Flatrate-Werbung ist oft eine Mogelpackung

Flatrate bezeichnet in der Regel eine unbeschränkte Leistung für einen monatlichen Pauschalbetrag. Doch bei Handy-Verträgen mit Daten-Flatrate erweist sich das oft als Mogelpackung. Beim Datenvolumen treten die Provider schnell auf die Bremse – um bis zu 99 Prozent wird dann die Übertragungsgeschwindigkeit gedrosselt. Die Verbraucherzentrale NRW hat mehrere Mobilfunk-Firmen wegen ihrer Flat-Werbung abgemahnt und einstweilige Verfügungen erwirkt. Die Richter untersagten die monierte Flatrate-Werbung im Internet. Alle Webseiten wurden mittlerweile geändert. Immerhin: Drei Firmen zeigten sich auch ohne Einschaltung des Gerichts einsichtig gegenüber der Reklame-Kritik. Die solomo GmbH, die Medion AG und Blau Mobilfunk (in Teilen) unterzeichneten die von der Verbraucherzentrale NRW geforderte Unterlassungserklä­rung und gelobten Besserung. „Internet-Flat mit bis zu 7.200 kBit/s unbegrenzt surfen solange Sie wollen„, warb beispielsweise 1&1 (gmx.de, web.de). Die Telekom bietet eine „Flatrate zum Highspeed-Surfen und E-Mailen (mit max. 7,2 Mbit/s)“ und Vodafone versprach für die SuperFlat Internet Mobil „Surfen Sie unbegrenzt im Internet„. Doch den Unterschied zwischen… Weiterlesen →

AirPlay und FaceTime: Apple startet neuen TV-Spots

Apple läutet eine neue Werberunde ein. In zwei neuen iPhone-Clips wird nun AirPlay und FaceTime beworben. Zum Start laufen die Spots erst einmal in den USA. Wie bei den meisten Kampagnen des US-Technologie-Unternehmens ist es jedoch nur einer Frage der Zeit, die Filme auch hierzulande in den Werbepausen laufen. Die beiden Spots sind Teil der “If you don’t have an iPhone”-Kampagne. [youtube]6XYbVwg5B7g[/youtube] [youtube]EmAIptWS7Mk[/youtube]

Madvertise öffnet seinen Sourcecode für Bannerwerbung

Madvertise, das Berliner Netzwerk für Werbung auf mobilen Geräten, öffnet sein Programm für Entwickler. Mit der Open Source Version des SDKs (Software Development Kits) können Programmierer Bannerwerbung in Apps besser integrieren. „Die Öffnung des Codes soll dazu beitragen, weitere Möglichkeiten für Monetarisierung von Apps oder mobilen Websites zu entwickeln und besser auf die individuellen Befürfnisse der Entwickler eingehen zu können“, sagt Thomas Hille, CIO und Gründer von madvertise. Der von madvertise entwickelte Ad Server sendet auf Anfrage Banner in verschiedenen Formaten an die mit dem SDK ausgestattete App. Unterstützt werden standardisierte Bannerformate (MMA, IAB), Anzeigendrehung, In-App Landing Pages, animierte roll-over Effekte und einiges mehr. Das SDK liegt ab sofort bei Github.com für iPhone-Apps als auch Android-Anwendungen.

Verdammt lang her: Handy-Werbung im Fernsehen

Für die jüngeren Leser sei kurz erklärt: Es gab nicht immer Mobiltelefone. Vor rund 15 Jahren hießen die heutigen Smartphones noch Handy und der Besitzer eines solches galt eher als Angeber und weniger als Hippster. Statt grenzenlos bewundert zu werden, wurde er meistens das Opfer von Spot und Hohn. So war es beispielsweise verpönt in der U-Bahn (falls man überhaupt Empfang hatte) oder in Kneipen und Bars zu telefonieren. Da galt man schnell als Angeber. Kurz: Die Zeiten waren anders und – aus heutiger Sicht auch irgendwie – skurril. Das trifft allerdings auch die Werbung von Damals zu. Masahble hat sich die Mühe gemacht, die besten Vintage Cellphone Commercials zu sammeln. Wir zeigen die drei besten Clips. Angereichert mit den zwei Deutschen Handy-Werbe-Klassikern. Ericsson-Clip aus dem Jahr 1996 ist ein zeitloses Beispiel. Er würde auch heute noch funktionieren. [youtube]slZQG-Xfg7U[/youtube] Radio Shack wirbt für seinen Handy-Koffer. Besonders der junge am Ende… Weiterlesen →