Apple setzt bei Siri-TV-Werbung auf Promis

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 18. April 2012 14:15 Uhr


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In den Apple-Werbespots steht eigentlich immer das Produkt im Mittelpunkt. Promis lenken da nur ab. Bei Siri im iPhone 4S macht das Unternehmen eine Ausnahme. In den USA dürfen Samuel L. Jackson und Zooey Deschanel, hierzulande bekannt aus der Serie New Girl bei Pro Sieben, den digitalen Sprachassistenten bewerben. Im Gegensatz zu Deutschland findet Siri in den USA auch gesuchte Restaurants und Geschäfte.

Bislang setzte man in Cupertino nur beim iPod mit Will Ferrell vor einigen Jahren auf den Promi-Bonus. Natürlich waren die Schauspieler Justin Long und John Hodgman schon vor ihren Auftritten in den Apple-Spots in den USA bekannt, doch hier spielten sie in erster Linie ihre Rollen “Ich bin ein Mac” und “Ich bin ein PC”.


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Apple wirbt beim iPad nicht mehr mit 4G und LTE

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 3. April 2012 11:06 Uhr

Ultraschnelle mobile Daten, kein 4G und LTE mehr in Apples WerbungKleine Notiz am Rande: Apple wirbt auf seiner Webseite nicht mehr mit den Worten 4G und LTE beim mobilen Surfen mit dem iPad.

In Australien hatte Protest von Verbraucherschützern dazu geführt, dass Apple auf Wunsch das iPad zurück nimmt – bei voller Kaufpreiserstattung.

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Google schnüffelt Nutzerverhalten in Safari auf dem iPhone aus

Von: Dirk Kunde, Samstag, 18. Februar 2012 12:44 Uhr

Google im Safari-Browser auf dem iPhoneSaison der Datenlecks in den USA: Erst kam heraus, dass die Social-Media-App Path ungefragt Namen, Mailadressen und Telefonnummern aus dem Adressbuch der iPhone-Nutzer auf eigene Server hochlädt.

Jetzt berichtet das Wall Street Journal, Google schnüffelt iPhone-Nutzer aus. Werden bestimmte Werbeformate im Safari-Browser aufgerufen, wird ein Cookie abgelegt, der das weitere Surfverhalten des Nutzers an Google überträgt. Das “Mitschneiden” der Daten erfolgt sogar, wenn ein Tracking in den Browsereinstellung deaktiviert ist.

Ein Sprecher von Vibrant Media, eines der betroffenen Werbeunternehmen, nannte die Technik einen “Workaround“, so dass sich Safari so nutzen lässt, wie alle anderen Browser. Für die Werbeindustrie ist ein anonymes Tracking überaus wichtig. Damit lässt sich feststellen, welcher Nutzer ein Werbemedium bereits wie oft zu sehen bekommen hat. Aus dem Surfverhalten lassen sich auch Rückschlüsse für passende Produkte, die dem Nutzer gezeigt werden sollen, ziehen.

Google als auch Path, haben die Datensammlung direkt nach Bekanntwerden der Praktiken nach eigenen Angaben eingestellt. Im Fall von Path wird die Forderung laut, dass Apple eine Sicherung gegen das Auslesen von Adressdaten in iOS einbauen soll. Dann müsste der Nutzer dem Zugriff explizit zustimmen, wie bei Push-Benachrichtigungen oder der Ortung. Wobei bei letzterem musste Apple seine Lektion schmerzlich lernen, als im Mai 2011 durch das Programm iPhone-Tracker öffentlich würde, wie intensiv Apple die Geo-Daten der iPhone-Nutzer sammelt (Location-Gate).


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Flatrate-Werbung ist oft eine Mogelpackung

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 17. August 2011 12:55 Uhr

Flatrate bezeichnet in der Regel eine unbeschränkte Leistung für einen monatlichen Pauschalbetrag. Doch bei Handy-Verträgen mit Daten-Flatrate erweist sich das oft als Mogelpackung. Beim Datenvolumen treten die Provider schnell auf die Bremse – um bis zu 99 Prozent wird dann die Übertragungsgeschwindigkeit gedrosselt.

Die Verbraucherzentrale NRW hat mehrere Mobilfunk-Firmen wegen ihrer Flat-Werbung abgemahnt und einstweilige Verfügungen erwirkt. Die Richter untersagten die monierte Flatrate-Werbung im Internet. Alle Webseiten wurden mittlerweile geändert. Immerhin: Drei Firmen zeigten sich auch ohne Einschaltung des Gerichts einsichtig gegenüber der Reklame-Kritik. Die solomo GmbH, die Medion AG und Blau Mobilfunk (in Teilen) unterzeichneten die von der Verbraucherzentrale NRW geforderte Unterlassungserklä­rung und gelobten Besserung.

Internet-Flat mit bis zu 7.200 kBit/s unbegrenzt surfen solange Sie wollen“, warb beispielsweise 1&1 (gmx.de, web.de). Die Telekom bietet eine “Flatrate zum Highspeed-Surfen und E-Mailen (mit max. 7,2 Mbit/s)” und Vodafone versprach für die SuperFlat Internet Mobil “Surfen Sie unbegrenzt im Internet“. Doch den Unterschied zwischen Werbung und Wirklichkeit entdeckt man nur, wenn man das Kleingedruckte in den Verträgen liest. Da steht, dass die Nutzung des Datendownloads per 3G (UMTS/HSDPA) nach einem Volumen von 500 (1&1) bzw. 300 Megabyte im Monat auf GPRS-Niveau (maximal 64 Kilobit pro Sekunde im Download) gedrosselt wird – das ist ein Leistungsschwund von 99,1 Prozent. Dieses Schnecken-Internet mussten Nutzer des Tarifs “Data-Flat” beim Anbieter NetCologne (“Ohne Limit Surfen und Mailen“) sogar bereits nach einem Datenverkehr von 200 Megabyte erdulden.

Wer von seinem Provider wissen möchte, wofür das Datenvolumen in einem Monat draufgegangen ist, hat schlechte Karten – zumindest bei der Telekom. Im Juli 2011 soll ich innerhalb einer Woche mein Volumen von 300 MB mobiler Datennutzung überschritten haben. Sehr ungewöhnlich, da ich die Grenze sonst nie erreiche (mit WLAN im Büro und Daheim). Der Mailverkehr mit dem Telekom-Kundenservice ergab folgende Auskunft:

[...] Bei den Tarifen mit einer Flatrate, wie zum Beispiel web’n'walk Connect L oder Call & Surf Mobil oder im Festnetz Call & Surf Comfort sind bestimmte Verbindungen – wie bei Ihnen zum Beispiel die Daten-Flatrate – bereits im monatlichen Grundpreis enthalten und damit für die Rechnung nicht mehr relevant. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben – TKG, Paragraph 97, Abs. 3, Satz 2 – führen diese Verbindungen im Einzelverbindungsnachweis nicht gesondert auf und geben Sie daher auch in der Kostenkontrolle nicht mehr an.

Ein zusätzlicher Hinweis: Paragraph 99, Abs. 1, Satz 1 des TKG besagt, dass dem Kunden auf Wunsch auch die Daten pauschal abgegoltener Verbindungen mitgeteilt werden dürfen. Es handelt sich hierbei jedoch um eine “Kann”-Bestimmung, die für die Anbieter von Telekommunikationsdiensten nicht verpflichtend ist.

Da die Verbindungen bei einer Flatrate nicht erforderlich sind, um den Rechnungsbetrag nachzuvollziehen, haben wir entschieden, die pauschal abgegoltenen Verbindungen bei Tarifen und Optionen mit einer Flatrate derzeit nicht in der Kostenkontrolle und im EVN auszuweisen. [...]

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AirPlay und FaceTime: Apple startet neuen TV-Spots

Von: Alexander Becker, Montag, 11. Juli 2011 10:13 Uhr

Apple läutet eine neue Werberunde ein. In zwei neuen iPhone-Clips wird nun AirPlay und FaceTime beworben. Zum Start laufen die Spots erst einmal in den USA. Wie bei den meisten Kampagnen des US-Technologie-Unternehmens ist es jedoch nur einer Frage der Zeit, die Filme auch hierzulande in den Werbepausen laufen. Die beiden Spots sind Teil der “If you don’t have an iPhone”-Kampagne.


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Madvertise öffnet seinen Sourcecode für Bannerwerbung

Von: Dirk Kunde, Montag, 2. Mai 2011 11:07 Uhr

Madvertise, das Berliner Netzwerk für Werbung auf mobilen Geräten, öffnet sein Programm für Entwickler. Mit der Open Source Version des SDKs (Software Development Kits) können Programmierer Bannerwerbung in Apps besser integrieren. „Die Öffnung des Codes soll dazu beitragen, weitere Möglichkeiten für Monetarisierung von Apps oder mobilen Websites zu entwickeln und besser auf die individuellen Befürfnisse der Entwickler eingehen zu können“, sagt Thomas Hille, CIO und Gründer von madvertise.

Der von madvertise entwickelte Ad Server sendet auf Anfrage Banner in verschiedenen Formaten an die mit dem SDK ausgestattete App. Unterstützt werden standardisierte Bannerformate (MMA, IAB), Anzeigendrehung, In-App Landing Pages, animierte roll-over Effekte und einiges mehr.

Das SDK liegt ab sofort bei Github.com für iPhone-Apps als auch Android-Anwendungen.

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Entwickler-Verband Vieda kooperiert mit Vermarkter madvertise

Von: Dirk Kunde, Freitag, 15. April 2011 12:45 Uhr

Der Berliner Spezialist für Werbung auf Smartphones, madvertise, hilft den Mitgliedern des Entwickler-Verbandes Vieda bei der App-Vermarktung. Vieda-Mitglieder, die sich dem mobilen Advertising Netzwerk anschließen, erhalten zusätzliche Reichweite für ihre Eigenwerbung.

“Der Vieda-Verband beweist eindrucksvoll, dass durch gemeinsame Aktionen, durch das Gütesiegel des Verbands und die dadurch verbundene Qualitätssicherung der Apps ein höherer Absatz im App Store erzielt werden kann”, sagt Carsten Frien, Geschäftsführer der madvertise Mobile Advertising GmbH. Zu den erfolgreichsten und bekanntesten Apps von Vieda-Entwicklern gehören beispielsweise der Kalender miCal, das Sportler-Tagebuch iBody, der App-Finder AppZapp und die Kochdatenbank Rezepte.

Die über 1.300 Apps der 120 Vieda-Entwickler bekommen durch die Kooperation mit madvertise die Möglichkeit einer effizienteren Vermarkung ihrer Apps. Ziel der Partnerschaft ist es, die von Vieda-Mitgliedern erstellten Apps noch besser zu refinanzieren und durch zusätzliche Marketingleistung für Eigenwerbung die Wahrnehmung der Apps zu erhöhen. Bei über 350.000 Apps im Store ist das “Gefunden werden” für die Anbieter nicht einfach.

“Unser Ziel ist es, durch einen Gesamtauftritt auf die iOS-Apps unserer Mitglieder aufmerksam zu machen”, so Holger Frank, Mitgründer von Vieda. „Durch die gemeinsame Expertise können wir außerdem die App-Qualität sichern und verbessern und einzelnen Entwickler zu mehr wirtschaftlichem Erfolg verhelfen. madvertise ist für uns der beste Vermarktungspartner, damit unsere Entwickler mit ihren mobilen Apps nachhaltig Geld verdienen können.”

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Verdammt lang her: Handy-Werbung im Fernsehen

Von: Alexander Becker, Dienstag, 5. April 2011 9:53 Uhr

Für die jüngeren Leser sei kurz erklärt: Es gab nicht immer Mobiltelefone. Vor rund 15 Jahren hießen die heutigen Smartphones noch Handy und der Besitzer eines solches galt eher als Angeber und weniger als Hippster. Statt grenzenlos bewundert zu werden, wurde er meistens das Opfer von Spot und Hohn. So war es beispielsweise verpönt in der U-Bahn (falls man überhaupt Empfang hatte) oder in Kneipen und Bars zu telefonieren. Da galt man schnell als Angeber.

Kurz: Die Zeiten waren anders und – aus heutiger Sicht auch irgendwie – skurril. Das trifft allerdings auch die Werbung von Damals zu. Masahble hat sich die Mühe gemacht, die besten Vintage Cellphone Commercials zu sammeln. Wir zeigen die drei besten Clips. Angereichert mit den zwei Deutschen Handy-Werbe-Klassikern.

Ericsson-Clip aus dem Jahr 1996 ist ein zeitloses Beispiel. Er würde auch heute noch funktionieren.

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Radio Shack wirbt für seinen Handy-Koffer. Besonders der junge am Ende des Spots hat es in sich. Er ist der perfekte Mix aus Bill Gates und Gordon Gecko – also eine Horrorfigur.

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General Electric Cell Phone aus dem Jahr 1989. Der Preis ist heiß und die Technik war damals bestimmt der Hammer. Besonders beachtenswert: die Hintergrundmusik.

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Die bittere Wahrheit: Auch die deutsche Werbung war nicht besser. Bester Beweis ist diese D1-Mobilfunk-Weihnachts-Kampagne aus dem Jahr 1995

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Zum Abschluss noch etwas für Genießer. Die Telekom verarscht in einem tatsächlich lustigen Spot die damals legendäre Beckerbauer-Werbung für E-Plus („Ja, ist denn schon Weihnachten?“).

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Du wirst APPgehört, was Apps so alles übertragen

Von: Dirk Kunde, Montag, 20. Dezember 2010 17:17 Uhr

Apps, die den Aufenthaltsort des Nutzers verwenden, müssen vorher um Erlaubnis fragen. Das tun sie nicht immer ganz sauber und übermitteln auch gern mal mehr Nutzerdaten als bekannt, das ergab ein Test des Wall Street Journals. So sendet die App Pumpkin Maker die Geodaten an ein Werbenetzwerk, ohne um Erlaubnis zu fragen. Die beliebte Musik-App Pandora sendet das Alter, Geschlecht, Gerätenummer (UDID) und Ort des Anwenders gleich an mehrer Werbevermarkter. Rekordhalter ist die Messaging-App TextPlus 4, die die Gerätenummer gleich an acht Werbepartner sendet. Die Postleitzahl, Alter und Geschlecht des Nutzers gehen lediglich an zwei Firmen.

Letztere Angaben liegen allerdings nur vor, wenn der Nutzer sie in der App eingetragen hat. Für App-Anbieter scheint die ungeschriebene Regel zu gelten: Kostenlose bzw. werbefinanzierte Apps gibt es im Tausch für Nutzungsinformationen. Die Auswertung der Daten dient unter anderem der Platzierung von Werbung in den Apps. Die Anzeigen sollen für die Nutzer relevant sein, dabei helfen Angaben wie Alter, Geschlecht und Ort.

Die amerikanische Wirtschaftszeitung hat  101 Apps für iPhone und Android-Smartphones untersucht. Danach übermitteln 47 den Aufenthaltsort, 5 senden persönliche Angaben wie Alter und Geschlecht, 56 übertragen ungefragt die UDID, da diese Nummer wie ein Cookie funktioniert. Man weiß, wie oft ein Nutzer eine App startet und welche weiteren Apps aus dem gleichen Entwicklerhaus noch verwendet werden.

Hier kann man abrufen, welche Apps, welche Daten übermittelten.

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ePlus-Chef ist gegen das iPhone

Von: Dirk Kunde, Freitag, 5. November 2010 9:04 Uhr

“Das iPhone wird im Markt für Smartphones an Bedeutung verlieren”, prophezeit E-Plus-Chef Thorsten Dirks im Handelsblatt. Er sehe die Zukunft in Android-Smartphones und halte superschnelle Datennetze (LTE) für Angeberei von Mobilfunk-Managern.
Als einziger der vier großen Provider mit eigenem Netz in Deutschland, ist ePlus kein offizieller Vertriebspartner von Apple. Das iPhone gibt es bei den “Grünen” nur über den Partner Myistore.de. Laut dem Artikel, habe sich Dirks bewusst gegen die Konditionen von Apple bei der Abnahme des iPhones entschieden.

Das hier gezeigte Werbebanner sieht jedoch so aus, also ob die Marketingverantwortlichen im Unternehmen die Entscheidung ihres Chefs bedauern. Derzeit wirbt die Tochter der niederländischen KPN mit der Marke Base für das mobile Internet. Gezeigt wird ein Smartphone, das sehr nach iPhone aussieht. Nur wenn man näher heran geht, erkannt man, das es ein anderes Modell ist (welches kann ich nicht sagen). Auf dem Display sieht man die klassischen App-Icons darunter der DB Navigator, ran und Meine Stadt.

Das Plakat ist hausgroß, hängt in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofes und wird Nachts hell erleuchtet (aber nicht hell genug für die Kamera des iPhones 3GS).

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