Wie willkürlich entscheidet Apple über Apps?

Kama Sutra Illustration, Quelle: www.all-art.orgMG Siedler von Techcrunch wirft Apple absolute Willkür bei der Genehmigung von Applikationen für den AppStore vor. Sein aktuelles Beispiel: Eucalyptus, ein eBook Reader wurde ablehnt, weil man damit auch das Kamu Sutra finden kann. Das jahrhunderte alte Erotiklehrbuch ist an diversen Stellen im Web zu finden, darum schreibt Siedler: “And if you really have a problem with that, ban all the apps that can access such material — including your own Safari app. Stop being such ridiculous prudes.”

Das Daumen hoch oder Daumen runter der Reviewer bei Apple hat für Entwickler große ökonomische Folgen. Es entscheidet über sein oder nicht sein. Laut Siedler verfahren die einzelnen Mitarbeiter in der Prüfungsabteilung recht willkürlich. Dabei wirft er ihnen nicht vor, schlechte Arbeit zu machen, sondern schlicht und einfach überarbeitet zu sein. Bei derzeit rund 40.000 Apps im AppStore bleiben vermutlich nur wenige Minuten für die Prüfung einer App. Ob es klare Kriterien und Vorgaben von Apple für die Prüfung gibt, ist unklar. Manche Entwickler würden sich hier mehr Transparenz wünschen.

Gibt es unter den Lesern Entwickler, die Erfahrung mit App-Ablehnungen gemacht haben? Wie sehen die Begründungen aus? Werden deutsche Apps in Europa oder den USA geprüft?

Nachtrag: Apple hat noch mal genauer hingeschaut. Eucalyptus – the library, to go ist nun im AppStore für 7,99 Euro erhältlich.

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2 Kommentare

  1. 1

    Wichtiges Thema! Gerade, wenn die Investition in eine app relativ hoch ist, will man Sicherheit, dass man Zugang zum Markt erhält – da sollte sich das Risiko abspielen.

  2. 2

    Wie willkürlich entscheidet Apple über Apps? http://bit.ly/pPmhK

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