Während sich heute die deutschsprachigen Medien über Amazon Echo, den redenden Lautsprecher, aufregen, will ich auf eine andere Neuheit beim Handelsriese, oder besser, Medienriesen Amazon eingehen: eBooks und Hörbücher wachsen enger zusammen. Manchmal möchte man ein Buch selber lesen, aber zum Autofahren oder beim Joggen muss man das Buch bzw. das Lesegerät aus der Hand legen. Doch wenn die Geschichte spannend ist, will man wissen wie es weitergeht.

Whispersync gleicht Position im e/Hör-Buch ab

Dann wäre der Wechsel zum professionell gesprochenen Hörbuch praktisch. Genau das bietet Amazon mit Whispersync an. Die Funktion auf den Amazon-Servern diente bislang dazu, Seitenzahlen, Lesezeichen und Notizen über sämtliche Geräte (Smartphone, Tablet, Kindle etc.) hinweg bei eBooks abzugleichen. Nun funktioniert das auch mit Hörbüchern. In der unteren Menüleiste in der Kindle-App erscheint ein Kopfhörer. Ein Fingertipp darauf, wechselt zum Hörbuch. Ist man beim Hörbuch erscheint in der Menüleiste ein aufgeschlagenes Buch als Symbol. Alles geschieht innerhalb der Kindle-App, man muss Audible nicht zwingend installiert haben. Aber für diese Funktion muss man zwei Käufe tätigen, noch werden ein Preis für das Kindle-eBook und ein Preis bei Audible für das Hörbuch fällig. Vielleicht wird es bald Hör-Lese-Pakete geben.

Amazon Matchmaker

Wer das auf seinem iPhone oder iPad ausprobieren möchte, findet zur Einführung auf dieser Seite von Amazon eine List mit kostenlosen eBooks und Hörbüchern. Um die entsprechenden Hörbücher zu bereits vorhandenen eBook zu finden, bietet Amazon eine so genannte Matchmaker-Funktion. Dazu muss man mit seinen Konto-Daten auf der Amazon-Seite angemeldet sein.

Echo oder auch NSA 2.0

Amazon Echo Alexa

Die sieben Mikrofone des 200 Dollar (100 Dollar für Prime Mitglieder) teuren Lautsprechers lauschen die ganze Zeit mit, wobei eigentlich sollen sie das erst tun, wenn man das Aufwachwort sagt. Im Video reagiert die schwarze Röhre auf  „Alexa“. Sie beantwortet Fragen, spielt Musik ab, setzt Produkte auf eine Einkaufsliste, kennt den Wetterbericht und fugiert als Wecker. Natürlich werden alle gesprochenen Befehle auf Amazon-Server zur Auswertung übertragen. Die NSA lässt grüßen. Echo wird zunächst nur im Heimatmarkt der NSA angeboten. Die Bilderbuchfamilie im Video führt die Funktionen vor.

 

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