Wer das neue Jahr mit neuen Geräten beginnen möchte, der sollte einen Blick auf Apple Leasing werfen. Leasing ist für kleinere Unternehmen und Freiberufler eine gute Möglichkeit, die eigene Liquidität zu schonen und dennoch mit dem neuesten iPhone, iPad MacBook oder einer Apple Watch zu arbeiten.

Beim Leasing “mieten” Sie ein technisches Gerät und bezahlen monatliche Raten für das Recht der Nutzung. Am Ende der Laufzeit geben Sie das Gerät zurück oder übernehmen es gegen Zahlung einer vereinbarten Restzahlung. Das Angebot lohnt sich vor allem für Unternehmer als auch Freiberufler. Schließlich sind die monatlichen Raten Betriebsausgaben und können direkt steuerlich geltend gemacht werden. Neben diesem Vorteil schont Leasing die Firmenkasse. Man bedient übersichtliche Monatsraten und muss keine größere Summe investieren. Doch günstiger ist Leasing im Vergleich zum Kauf in den seltensten Fällen. Hier gilt es, vorab genau zu vergleichen und zu rechnen.

Preisvergleich lohnt sich

Eine Apple Watch (MJ472FD/A) beispielsweise mit 42 mm Gehäuse in Edelstahl mit Gliederarmband kostet im Leasing 24 x 48,06 Euro, also für zwei Jahre 1.153,44 Euro. Laut einem Preisvergleich ist diese Smartwatch für 749,- Euro zu kaufen. Also fällt die Miete 54 Prozent teurer aus

Kostentechnisch lohnt sich Leasing eher bei hochpreisigen Geräten. Ein Apple MacBook Pro 13 Zoll kostet bei 24 Monaten Laufzeit 79,41 Euro pro Monat. Macht insgesamt Kosten in Höhe von 1.905,84 Euro. Schaut man bei einem Preisvergleich gibt es diesen Laptop (MF841D/A, 8 GB RAM, 512 GB Flashspeicher) ab 1.799,95 Euro. Somit ist Leasing nur sechs Prozent teurer als der Kauf.

Am besten fällt der Vergleich für ein Apple Mac Pro aus. Die “Rechentonne” kostet 130,39 Euro monatlich bei einer Leasing-Laufzeit von 24 Monaten. Das macht insgesamt 3.129,36 Euro. Will man den runden Rechner kaufen (Xeon E5, 3,7 GHZ, 12 GB RAM, 256 GB Festplatte) kostet er bei Apple 3.3.99 Euro. In diesem Fall ist das Leasing also günstiger.

Die Frage bei der Anschaffung lautet also: Habe ich die Kaufsumme komplett zur Verfügung oder müsste ich einen Kredit aufnehmen? Wichtig ist auch die richtige Wahl der Laufzeit. Die Raten sind bei 48 Monaten zwar verlockend gering, doch laufen die Zahlungen damit über vier Jahre. Die wenigsten technischen Geräte nutzen wir tatsächlich über vier Jahre. Das bedeutet, Sie arbeiten längst mit einem neueren Modell und zahlen noch immer für das Altgerät, das schon gar nicht mehr im Büro steht.

Leasing mit Rundum-Schutz

Das geleaste Gerät gehört Ihnen nicht. Somit muss vorab geklärt werden, wer bei Schäden für Reparaturen aufkommt. Comfort Leasing bietet hier einen rundum-Schutz. Der beinhaltet eine umfangreiche Garantie, für sämtliche Reparaturkosten. In der monatlichen Rate sind auch Schadensfälle abgedeckt, die unter keine Herstellergarantie fallen, wie beispielsweise Wasser- und Feuerschäden, Schäden durch Blitzschlag oder auch Verschleiß und Einbruchdiebstahl.

VorteileNachteile
Betriebsausgaben
Leasing-Raten sind Betriebsausgaben und mindern die Steuerzahlung.
Kein Eigentum
Man erwirbt kein Eigentum am Leasing-Objekt.
Bilanzneutral
Die Eigenkapitalquote und der Verschuldungsgrad des Unternehmens verändern sich nicht.
Vertragslaufzeit
Der Vertrag kann in der Regel nicht gekündigt werden. Die Raten sind somit über die Laufzeit Fixkosten.
Liquidität
Übersichtliche Raten lassen finanzielle Liquidität für andere Dinge.
Höhere Kosten
Leasing ist in der Regel teurer als ein direkter Kauf.
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Thorsten Schultz ist Smartphone-Nutzer der ersten Stunde. Als Sparfuchs interessieren ihn vor allem Tarifangebote und Zubehör-Schnäppchen für iPhone und iPad. Außerdem ist er der fleißigste Zubehör-Tester der Redaktion.

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