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Apple Pay startet endlich in Deutschland

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Apple Pay startet endlich in Deutschland

Vier Jahre nach dem Start im Oktober 2014 kommt Apple Pay endlich auch nach Deutschland. Ab heute (11. Dezember 2018) kann man eine Kreditkarte seiner Wallet hinzufügen und dann mit dem iPhone (ab iPhone 6) oder der Apple Watch bezahlen.

Kleinere Finanzpartner

Bleibt jedoch das ABER: Zu den ersten Finanzpartnern gehören nicht gerade die ganz Großen. Boon, Bunq, Edenred und N26 stehen auf der Liste. Erst 2019 kommen ING Diba, DKB und Consors hinzu. Zwar zählen Mastercard und American Express auch zu den Partnern, aber die Kreditkarte muss von der richtigen Bank ausgegeben werden. Bei mir hat es mit der American Express-Karte von Payback funktioniert.

Einrichtung über die Wallet

Die Einrichtung von Apple Pay funktioniert über die Wallet oder die Apple Watch App. Hier kann man eine Karte hinzufügen. Am einfachsten geht das mit der Fotoerkennung.

Bezahlen kann man dann mit Apple Pay bei H&M, Galeria Kaufhof, dm, C&A, Jet und McDonalds. Auch beim Bauhaus habe ich am vergangenen Wochenende bereits das Logo von Apple Pay am Lesegerät gesehen.

Zum Bezahlen drückt man zweifach den Ein-/Ausschalter. Über Face- oder Touch-ID identifiziert sich der Nutzer. Danach hält man das Smartphone oder die Smartwatch an das Kassenlesegerät.

Auch in einigen Apps, beispielsweise von Booking.com, Foodora, MyTaxi und Flixbus, kann man mit Apple Pay bezahlen. Das Bezahlen per Handy ist vor allem dort praktisch, wo man schnell ein Münzen braucht, die man aber nie zur Hand hat: Beim U-Bahn-Fahren (BVG), an der Autobahntoilette (Sanifair) sowie am Zeitschriftenkiosk (P&B, Kiosk).

Apple verdient mit

Warum die Einführung in Deutschland vier Jahre benötigt hat, ist unklar. Meine Vermutung: Es gab harte Verhandlungen um die Prozente. Bei jedem Bezahlvorgang möchte die Bank bzw. das Kreditkartenunternehmen mitverdienen und etwas von dem Geld abbekommen, dass Händler für die bargeldlose Bezahlung berappen müssen. Nun kommt mit Apple einer weiterer Zwischenhändler dazu, der etwas vom Kuchen ab haben möchte. Vermutlich trat Apple entsprechend selbstbewusst und mit einer hohen Forderung an, der bislang keiner nachgeben mochte. Die kleineren Partnern, mit denen ein nun an den Start geht, mögen sich sagen: Lieber verdiene ich weniger an einer Transaktion, profitiere aber von der Aufmerksamkeit, die Apple Pay erhält.

Apple bewirbt das Bezahlsystem als besonders sicher, da die Kreditkartennummer nicht übertragen wird und auch nicht beim Händler landet. Apple setzt zur Abwicklung der Transaktion auf eine gerätespezifische Nummer zusammen mit einem einmaligen Transaktionscode.

 

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