Nicht nur für Spiele, Furzgeräusche und das abendliche TV Progamm sind iPhone und iPad tolle Helfer. Man kann die Dinger auch als nützliche Begleiter im Geschäftsalltag einsetzen. Ärzte betrachten auf dem iPad Röntgenbilder, Restaurants nutzen es als Tageskarte, Hotels zum Check-In und Fluglinien als Unterhaltungs-Kiosk. Die Möglichkeiten für eine professionelle Nutzung sind vielfältig und darum möchte Apple auch die Büros erobern.

Der verschlüsselte Zugang zu Unternehmensnetzwerken (SSL VPN), MS Exchange-Konten, Druckfunktion sowie die kabellose Verteilung von Apps zielt auf Unternehmenskunden. Und es zeigt Wirkung: In den USA nutzen bereits 85 Prozent der Fortune 500-Unternehmen das iPhone, beim iPad sind es 65 Prozent, obwohl das Tablet erst seit einem knappen Jahr auf dem Markt ist. Die Investmentbank JP Morgan Chase & Co. stattet ihre Berater mit iPads aus. Die Abteilung Equity Research der Deutschen Bank setzt auf das iPhone – beides bislang BlackBerry-Hochburgen.

In meinem neuen Buch „iPhone und iPad im Berufsalltag„, erschienen bei Mandl & Schwarz (19,90 Euro, 160 Seiten), beschreibe ich die Einsatzmöglichkeiten: Vom Zugriff auf Unternehmensnetzwerke, über Mindmapping bis zur Präsentation beim Kunden. Drucken, Faxen, Scannen und Dokumente in Gruppen bearbeiten sind Themen, genau wie Arbeitszeiterfassung und betriebswirtschaftliche Auswertungen. Es geht um mobiles Banking, aktuelle Aktienkurse und Nachrichten aus der Wirtschaft. Auf der Geschäftreise werden iPhone und iPad zum Reisebüro für Hotel, Mietwagen, Flug, Bahn und Taxi. Natürlich sind auch ein paar Anwendungen für den Feierabend dabei.

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Schnickschnack und Angeber-Spielzeug werden einige zu den Geräten sagen. Ich halte dagegen: Es sind perfekte Eisbrecher beim Smalltalk. Ich quatsche nicht mehr über das Wetter, sondern frage meinen Gegenüber nach seiner Lieblings-App. Sie glauben gar nicht, wie schnell das Gespräch in Gang kommt. Wirkt ein Laptop in einer Besprechung wie ein Schutzschild, mit dem man sich abgrenzt, lädt das iPad zur Zusammenarbeit ein. Man schiebt es dem anderen hin, schaut gemeinsam auf den Bildschirm und hat keine Hemmungen, die Unterlagen mit dem Finger durchzublättern. Und ist das Meeting gut gelaufen, kann ich mich auf der Heimreise mit einem Film oder einem Spiel belohnen.

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