Foto von der Taliban-Stellung machen, Bild mit GPS-Daten hochladen und auf Luftunterstützung warten. So funktioniert die App Tactical Nav, die sich der amerikanische Soldat Jonathan Springer ausgedacht hat. “Ich habe viele Soldaten mit iPhones und anderen Handys gesehen und habe mir gedacht: Warum macht das Militär daraus nichts?“, zitiert die Welt den 31-Jährigen, der seit Mai 2010 in Afghanistan im Einsatz ist.

Auf eigene Kappe und Rechnung ließ er die Ortungsapp in den USA entwickeln. Gestaltet wurde sie von Hammed Kohistani in Las Vegas, der auch die Webseite des örtlichen Hofbräuhauses entworfen hat. Noch testet Springer die App, daher ist sie noch nicht im App Store. Doch eine ähnliche Lokalisierungs-App gibt es von Kevin Militello, einem Army Communication Officer, bereits. Sie heißt  Tactical Navigator und wird für 2,39 Euro verkauft.

Die Armee unterstützt Springer bei seiner Entwicklung nicht. Aus taktischen Gründen ist das US-Militär gegen die private Nutzung von Smartphones in Kampfgebieten. Zu leicht könnte der Feind auf Social Media-Plattformen wie Facebook oder Twitter Fotos von Camps als auch Status-Meldungen über Truppenbewegungen mitbekommen.

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