Unternehmen, die über einen Einsatz des iPhones nachdenken, sei der Berlecon-Report „Das iPhone 2.0 im Unternnehmenseinsatz“ empfohlen. Im Fokus der Analyse, die in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut ESK entstand, liegen Sicherheit und Administrierbarkeit in Business-Umgebungen.

Resultat: Für kleinere Unternehmen ist das iPhone durchaus geeignet. Doch Sicherheitsfeatures und Managementfunktionalitäten lassen noch zu wünschen übrig.

So ist der Konfigurationsaufwand nur in Groupware-Systemen mit ActiveSync (beispielsweise Microsoft Exchange Server) für Mails, Adressen und Termine (PIM-Synchronisation) gering. Wird andere Software verwendet, ist zusätzliche Middleware notwendig und der Funktionsumfang der iPhones bleibt eingeschränkt. Bei einer übersichtlichen Anzahl von Smartphones lassen sich die Geräte über die native iPhone Configuration Utility in Kombination mit iTunes, dem AppStore und dem Exchange Server zentral verwalten. Werkzeuge für die Administration in großer Stückzahl fehlen bislang.

Neue Software kann man nur über den AppStore bzw. iTunes installieren, eine Verteilung over-the-air auf mehrere iPones ist nicht möglich. Signierte oder verschlüsselte Mails kann das iPhone nicht empfangen, bemängeln die Autoren der Analyse. Somit lägen alle E-Mails und Dateianhänge im Klartext vor, was für einige Unternehmensbereiche kritisch sein dürfte.

Der Berlecon-Report kostet 350 Euro (netto) in der Small Business Edition und 680 Euro (netto) für die Corporate Edition inklusive aller PowerPoint-Präsentation allen Grafiken.

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