Beim iPhone hat es etwas länger gedauert, bis die vielen Nachahmer aus dem „Löchern“ kamen. Diesmal will keiner den Anschluss verpassen, uns steht die „Pad-Schwemme“ bevor: Google arbeite an einem Slate Computer (Schiefertagel), Nokia an einer Art eReader. Microsoft hat bereits seine Vorstellung mit dem HP Slate Anfang des Jahres präsentiert.

Zum Beginn dieser Woche legte das deutsche Unternehmen Neofonie in Berlin nach. Sie präsentierten das WePad. Erst als Rettung der Verlagsbranche gefeiert, da es keine Kassenwärter und Zulassungskontrolleure kennt. Doch später drehte sich die Berichterstattung, als herauskam, dass Geschäftsführer  Helmut Hoffer von Ankershoffen auf dem Tablet lediglich ein Endlosvideo in einer Windows 7-Umgebung präsentierte (siehe Video). Und das auf einem Gerät, dass bereits in wenigen Wochen mit einem Linux-Betriebssystem in den Handel kommen soll.

Trotz dieser kleinen Augenwischerei steht wohl fest, wohin die Reise in Sachen Computer geht: Weg mit Tastatur und Maus. Bei dem Tempo wird es nicht bis 2054 dauern, bis wir mit unseren Fingern auf wandgroßen Kunststoffflächen Computer bedienen, so wie wir es im Film Minority Report mit Tom Cruise neidvoll gesehen haben. Der Streifen spielt nämlich im Jahr 2054.

2 KOMMENTARE

  1. Ich glaube nicht, dass es in Richtung „Minority Report“ geht.
    Tablet in der Hand, auf dem Tisch, ja.
    „normaler“ PC mit heute üblichen Displays, nein.
    Einfach einen Touchscreen in ein heute übliches Display einzubauen, wie es letztens bereits bei Aldi zu bekommen war, wird es nicht. Es ist unnatürlich mit den Fingern herumzuwedeln.

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