Es gibt zwar nur vier Mobilfunkprovider in Deutschland mit eigenem Netz, aber Dutzende Discount-Anbieter, die Leistungen bei den Netzbetreibern einkaufen und daraus eigene Tarife stricken. Doch die Kombination von Sprachtelefonie, Datenübertragung, SMS und VoIP-Nutzung macht einen sauberen Tarif-Vergleich ausgesprochen schwer. Hinzukommen unterschiedliche Vertragslaufzeiten, Prepaid-Konditionen, die Mitnahme-Konditionen einer vorhandenen Rufnummer, Einrichtungsgebühren sowie das Angebot der passenden SIM-Karte für das Smartphone (Macro-, Mini oder Nano-Format). Für das iPhone 5 benötigt man die kleinste Karte im Nano-Format.

Die Anbieter sprechen bei ihren Angeboten stets von Flatrates, was jedoch eine Mogelpackung ist. Wirklich „Flat“, also komplett enthalten, sind weder Sprachtelefonie noch Datenübertragung. Beim Telefonieren gibt es ein Minuten-Kontingent und bei den Daten wird ab einem bestimmten Volumen gedrosselt und zwar so stark, dass eine normale Nutzung nicht mehr möglich ist (außer man hat Nerven aus Stahl und unendliche Geduld).

AllNetFlat24

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Die Nutzung von VoIP (Voice over IP), also der Sprachübertragung über den Datenkanal erlauben nur wenige Anbieter. Als kostenpflichtige Option werden Telefonate über Anbieter wie Skype dann im Mobilfunknetz möglich. Mit einer WLAN-Verbindung sind Gespräche als auch Video-Konferenz per VoIP stets möglich. Das ist vor allem im Urlaub (Hotel, Pension, Appartment mit WLAN vorausgesetzt) eine günstige Möglichkeit mit den Daheimgebliebenen in Kontakt zu bleiben.

Um ansatzweise Licht in das Tarif-Dschungel zu bekommen, sollte man sich bei Vergleichsportal wie beispielsweise www.allnetflats24.de informieren. Hier wählt man aus, was einem wichtig ist. Das gewünschte Netz – Deutsche Telekom, ePlus, O2 oder Vodafone – Telefonminuten, Datenmenge und SMS. Wobei viele iPhone-Nutzer darauf verzichten, weil es mit iMessage eine Apple-interne Alternative gibt oder sie Apps wie WhatsApp nutzen, die Nachrichten über den Datenkanal verschicken. Direktnachrichten sind natürlich auch per Facebook (eigene Messenger-App) oder Twitter möglich.

Für Smartphone-Einsteiger bleibt die Auswahl schwierig, denn um vergleichen zu können, muss man sein Kommunikations-Verhalten kennen. Wer weiß schon, ob er mit 200 oder 300 MB pro Monat auskommt. Tendenziell sollte man im Zweifel den günstigeren Tarif wählen. Zum einen sind ein paar Gesprächsminuten oder Megabyte über das Monatslimit hinaus meist günstiger als das nächstgrößere Tarifpaket. Zum anderen sind Upgrades jederzeit möglich. Tarif-Downgrades dagegen sehen die Anbieter nicht so gern und verweisen dann auf´s Kleingedruckte.

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