iKitty braucht viel Aufmerksamkeit und will spielen © The binary familyAch wie süß, ein kleines Kätzchen im iPhone. Von wegen: iKitty kann kräftig fauchen und wenn sie keine Lust hat, verschwindet sie einfach. Die virtuelle Katze ist genauso launisch wie ihr echten Artgenossen. Kitty will drei Mal am Tag gefüttert werden. Das Katzenklo muss man seit Version 1.1 zum Glück nicht mehr säubern.

Dafür verlangt sie viel Aufmerksamkeit: Kitty möchte gestreichelt werden – aber nicht gegen den Strich. Am Bauch ist sie furchtbar kitzelig. Streichelt man das Tier an den falschen Stellen oder schüttelt das iPhone zu stark, nimmt sie einem das übel und beendet das Programm. Dann schmollt sie für mindestens eine halbe Stunde. Ja, ja Erinnerungen an den Tamagotchi werden wach. (Kennt Ihr jungen Leute den noch?)

Man kann aber auch ein lustiges Spielchen mit Ihren Pfoten spielen. Die leuchten nacheinander in vier unterschiedlichen Farben auf. Man muss das “Muster” nachtippen und das möglichst lange fehlerfrei durchhalten. Ja, das erinnert an Senso von MB (Kennt Ihr jungen Leute wohl auch nicht mehr, oder?). Für kommende Versionen von iKitty denken die Macher über Flöhe, Katzenminze und verschiedene Stadien des Fells nach. Weitere Ideen und Anregungen sind willkommen.

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Aus der Tastatur der binary family stammt auch das Spiel La Cucharacha, dass mir aber gar nicht gefallen hat. Die Katze dagegen finde ich technisch perfekt gemacht und auch noch sehr unterhaltend – selbst wenn man kein vollkommen einsamer Mensch ist.

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones

Preis: 0,79 €, Größe: 56,1 MB

Update: Mit dem Spiel gewann the the binary family den animago AWARD 2009 in der Kategorie „Beste Mobile Produktion“. Eine Jury zeichnet dabei in Babelsberg aus mehr als 1.000 animierten Filmen, Fernsehproduktionen, Werbespots, Videospielen und Stills die Sieger in acht Kategorien aus.

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