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Empfangsstärke der Antenne in Dezibel anzeigen lassen

Die Antenne des iPhones steckt im seitlichen Metallrahmen. Seit dem Modell 4S besteht dieser Rahmen aus vier Teilen. Die Software ermittelt, welcher der Antennenteile die beste Signalstärke bietet. Dieser Teil übernimmt dann die Sende- bzw. Empfangsaufgaben für Sprache oder Daten. Eine starre Aufteilung zwischen Mobilfunk- und Datenantenne, Senden und Empfangen gibt es nicht mehr. Die strikte Aufteilung hat beim iPhone 4 zu Empfangsschwierigkeiten durch die Abschirmung der Hand geführt. Apple verteilte später sogar kostenlos Bumper, um dem Antennenproblem (Antennagate) ein Ende zu setzen.

Je nachdem wie und in welcher Hand der Nutzer sein iPhone hält, schirmt die menschliche Haut Teile der Antenne ab. Dieses Schicksal teilen im Übrigen alle Smartphones, deren Antennen im Rahmen verbaut sind. Mit der aktuellen Konstruktion sucht sich das iPhone den Antennenteil aus, der die besten Sende- oder Empfangsleistung bietet.

Wie gut Euer Empfang im Mobilfunknetz ist, seht Ihr an bis zu fünf Punkten oben links im Display. Es geht aber auch genauer: Ihr könnt einen Wert in Dezibel (dB) für die Feldstärke der Antenne aufrufen. Dazu tippt Ihr im Ziffernblock des Telefons Folgendes ein: 3001#12345#. Danach tippt Ihr auf den grün/weißen Hörer. Jetzt befindet Ihr Euch im so genannten Field-Test-Modus. Oben links seht Ihr statt der Punkte einen Wert mit einem Minus davor. Der Wert dürfte zwischen -50 und -120 dB liegen. Je kleiner die negative Zahl ist (also je näher sie an Null liegt), desto besser ist der Empfang.

Zur einfacheren Übersicht:

-50 bis -75 dB: Sehr guter Empfang
-76 bis -90 dB: Guter Empfang
-91 bis -110 dB: Schwacher Empfang
ab -111 dB: Schlechter Empfang, es kann zu Verbindungsabbrüchen kommen

Möchtet Ihr zur Punkteanzeige zurückkehren, drückt einmal auf die Home-Taste.

Dirk Kunde: Dirk Kunde ist Journalist und Autor. Den roten Faden seiner Arbeit bildet die Frage: Wie verändert die Digitalisierung unser Leben? Dabei spielt Mobilität durch Smartphones, Tablets und Apps eine entscheidende Rolle.

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