Heute geht´s richtig los. Googles umstrittene Straßenansicht startet in den 20 größten Städten Deutschlands: Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Nürnberg, Mannheim, Wuppertal, Stuttgart und München. Anfang des Monats hatte Google Streetview für einige Sehenswürdigkeiten und Stadien sowie das Örtchen Oberstaufen im Allgäu freigeschaltet.

Nun kann man auch auf dem iPhone in den Streetview-Modus wechseln und sich ansehen, wie es dort aussieht, wo man hin will. Dazu tippt man auf das rot-weiße Menschen-Symbol, wenn die Stecknadel gesetzt ist. Wird kein Symbol angezeigt, gibt es für diese Adresse keine Fotos. Falls doch, zeigt Google im Querformat die Bilder der Straße. Mit dem Finger kann man in alle Richtungen wischen. Unten rechts ist zur Orientierung ein Kreis mit einem kleinen Kartenausschnitt und der Blickrichtung.

Laut Unternehmensangaben hatten Anfang November 2,89 Prozent der Haushalte (244.237 Anträge) in den 20 Städten einen Antrag auf Unkenntlichmachung ihres Hauses gestellt. Die Davidwache auf der Hamburger Reeperbahn hat das anders gelöst: Sie verhüllte sich unter einer Bauplane, als der Fotowagen vorbei kam.

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So nun bin ich gespannt, auf weiter Schlagzeilen, wo Google “gepennt” hat, etwas zu verpixeln – Menschen, Unfälle, Sensationen. Die Aufregung in deutschen Medien um Google Streetview kann ich nur schwer nachvollziehen. Googles Satellitenansicht finde ich datenschutzrechtlich viel bedenklicher, denn da schauen sie auch hinter den Zaum und sehen auch meinen Pool und die Pferdeställe hinter dem Haus.

Wer sich oder sein Haus jetzt noch verpixeln lassen will, kann das bei Google beantragen, per Mail an streetview-deutschland@google.de oder per Brief an Google Germany GmbH, betr. Street View, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg.

Dann kommt der Mann mit der digitalen “Abwedelhand” zu Euch (kleiner Spaß im Video):


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