iPhone und iPad überzeugen so manchen Nutzer, sich auch einen Mac als Rechner anzuschaffen. Den Schluss legen jedenfalls Apple-Verkaufszahlen nah. Da überrascht es kaum, das Microsoft nach zweieinhalb Jahren eine neue Version des Office-Pakets für den Mac herausbringt. Mit Office: mac 2011 kommt erstmals Outlook auf den Mac und ersetzt Entourage (nur in der Home & Business Version). Das erleichtert den Einsatz von MS Exchange-Konten. Außerdem dürfte es Umsteiger freuen, da sie an die Oberfläche gewohnt sind und ihre bisherigen Daten (als .pst-Datei) mitnehmen können. Allerdings überrascht die noch mangelhafte Unterstützung von MobileMe.

Für die Mac Life-Redaktion durfte ich als Chefredakteur ein iPad-Magazin zum Thema betreuen. Das Office-Magazin (0,79 Euro) ist im AppStore verfügbar und dreht sich vor allem um die Programme Word, Excel, PowerPoint und Outlook. Optisch ist das Microsoft-Paket ein ganzes Stück Mac-affiner geworden. Mit der 2011er-Version kommen die Menübänder (Ribbons) auf dem Mac. Sie sind ein Design-technischer Streitpunkt zwischen den beiden System-Lagern, doch erleichtern sie in meinen Augen die Programmnutzung. Die meistgenutzten Befehle sind so schnell gefunden und angeklickt.

In der App bildet die Arbeit in Gruppen, also der Dateiaustausch über Cloud Computing aber auch innerhalb des Office-Pakets einen weiteren Schwerpunkt. Mit dem Online-Speicher Skydrive und den Webapps der Office-Programme geht Microsoft hier neue Wege.

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Da Office 2011 keine Datenbanklösung à la Access enthält, stellen wir Bento als Alternative vor. Für Selbstständige und Freiberufler gibt es einen Marktüberblick zu Buchhaltungs-Programmen für den Mac. Wer nicht ganz auf seine “Fenster”-Programme verzichten will, erfährt wie man mit Parallels eine Windows-Umgebung auf dem Mac hinbekommt.

Darüber hinaus haben wir mal geschaut, welche Apps den iPad zu einem nützlichen Begleiter im Arbeitsalltag machen. Schließlich gibt es auch für das Tablett “Office”-Programme. Mit Quickoffice Connect Mobile, Numbers, Pages, Keynote, Goodreader und der Telefon-App von Sipgate macht man – eventuell noch mit einer externen Tastatur – das iPad zu einem Arbeitsgerät.


3 Kommentare

    • @Andre Da hast Du auch vollkommen recht. Aber wenn Du in der Seitenleiste bei Rubriken mal schauen magst, dann steht da iPad. Ich sehe das iPad als “großen Bruder” des iPhones und mache hier immer mal wieder was zu iPad-Apps.
      Wenn ich dann in meinem Hauptjob als Journalist und Autor eine Magazin-App betreue, dann wäre ich ja schön blöd, wenn ich diese Plattform hier nicht für etwas Eigenwerbung nutzen würde. Ich verdiene übrigens an den 79 Cents nichts, es ist lediglich der Stolz auf die eigene Arbeit und der Wunsch, dass möglichst viele Leute das Ding kaufen. Scheint ja zu funktionieren, die App steht auf Platz 2 der iPad-Charts.

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