Das iPhone X ist mein wichtiges Arbeitsgerät … und zugegeben, auch mein liebstes Spielzeug. Mit ersterem Argument konnte ich mir die Anschaffung eines Smartphones zum Preis von 1.319 Euro (256 GB) vor mir selbst rechtfertigen. Zum Glück hat mein Provider etwas dazu getan (Subvention), wenn ich dafür auch in einen teureren Tarif wechseln musste. Linke Tasche, rechte Tasche…

116.800 Mal raus und wieder rein

Apropos Tasche: Aus meiner Hosentasche hole ich das iPhone X mindestens sechs Mal pro Stunde heraus. Macht bei 16 wachen Stunden pro Tag 160 Mal rein und 160 Mal raus aus der Tasche. Auf´s Jahr gerechnet sind das 116.800 Mal mit dem Bildschirm über Stoff reiben sowie über die andren Dinge, die in meiner Tasche stecken. Dass dabei der Lightning-Anschluss „zufusselt„, ist noch die harmloseste Nebenwirkung. Der Bildschirm leidet und verkratzt. Das mag bei Menschen, die das iPhone in einer Handtasche zusammen mit Schlüsseln, Feuerzeugen und Schminksachen transportieren, noch schlimmer ausfallen.

iPhone x – zwei Seiten aus Glas

Das Super Retina HD Display braucht Schutz! Neben der Reibung mit anderen Dingen in Taschen, gefährdet die Schwerkraft Euer iPhone. Noch ist mir keins herunter gefallen, doch in der Regel benutze ich das Smartphone beim Gehen, bediene es mit einer Hand. Da ist ein Sturz fast schon vorprogrammiert. Da jetzt die Vorder- und Rückseite beim iPhone X aus Glas bestehen, sind Sprünge quasi garantiert.

320 Euro für ein neues Display

Reparaturen sind bei Apple inzwischen sehr teuer geworden. Laut offizieller Preisliste liegt ein neues Display für das iPhone X bei 321,10 Euro und immer noch 201,10 Euro für das iPhone 8 Plus. Das sind 28 bzw. 22 Prozent des Neupreises für den Austausch des Displays (bei der jeweils günstigsten Version des Smartphones). Damit dürfte sich die Investition in eine Schutzfolie als auch eine Hülle lohnen, wie sie beispielsweise Etuo anbieten.

Panzerglas für das OLED-Display

Natürlich steckt mein iPhone in einer Hülle. Es ist eine durchsichtige, weiche Silikonhülle, die den Blick auf die helle Rückseite freigibt. Die Aussparungen für die Kameralinse, Anschlüsse und Knöpfe sind passgenau. Es bleibt nur die Frage, was kommt auf das OLED-Display? Beim Vorgänger hatte ich es schon mal mit flüssigem Glas versucht und damit gute Erfahrungen gemacht.

Dieses Mal entscheide ich mich für Panzerglas. So nennen sich die Polycarbonat-Folie, die auf das OLED-Display geklebt werden. Sie können ohne Rückstände später wieder entfernt werden, schützen aber bis dahin den Bildschirm vor Kratzern, Schrammen und Verunreinigungen. Viele der Folien enthalten zusätzlich eine spezielle ölabweisende Schicht. Damit ist es einfacher, Verunreinigungen und fettige Fingerabdrücke von der Oberfläche zu entfernen. Im Idealfall überlebt das iPhone mit einer Panzerglas-Folie einen Sturz unbeschadet.

Wiederverkaufswert erhöhen

Sein iPhone in einer Hülle und mit einer Panzerglas-Folie zu schützen, erhöht nicht nur die Lebenszeit, sondern auch den  Wiederverkaufswert. In der Regel funktioniert das iPhone technisch noch tadellos, wenn man auf die nächste Generation wechseln möchte. Ich habe mein iPhone 6 drei Jahre lang genutzt! Dank mehrerer Batteriewechsel, habe ich die „Prozessor-Bremse“ nie gespürt. WirKaufens hat mir für das iPhone 6 mit 64 GB Speicher nach den drei Jahren immer noch 241,51 Euro gezahlt. Das war mehr, als mein Provider für das iPhone 6 beim Kauf mit Subvention haben wollte (199,95 Euro). Wer also an einem hohen Wiederverkaufswert interessiert ist und mit den optischen Einschränkungen durch Hülle und Folie leben kann, sollte sein iPhone entsprechend schützen.

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