Wie ein bockiges, kleines Kind: „Mein Album wird niemals, niemals bei Apple zu haben sein. Und es wird nicht verkauft… Du kannst es nur bei Tidal bekommen„, schreibt Rapper Kanye West auf Twitter.

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Kanye West bevorzugt Tidal

Natürlich kann sich ein Künstler gegen Apple Music entscheiden. Das ist sogar verständlich, wenn der Kumpel Jay-Z federführend hinter dem Streaming-Dienst Tidal steckt. Hier versuchen bekannte Musiker den digitalen Musikvertrieb selbst in die Hand zu nehmen.

Mark, haste mal eine Milliarde?

Doch die Tweets, die Kanye West via Twitter in den vergangenen Tagen so raushaut, sind irgendwas zwischen genialer Eigen-PR und komplettem Wahnsinn. Erst teilt er der Öffentlichkeit mit (über 19 Mio. Follower), dass er 53 Millionen Dollar privater Schulden angehäuft hat. Dann pumpt er Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf gleichem Weg um eine Milliarde Dollar an. Fast schon nebenbei lässt er Google-Boss Larry Page wissen, dass der finanzielle Hilfe-Ruf auch an ihn gerichtet ist. Um dann einige Tweets später sämtlichen Digtal-Unternehmern im Raum San Francisco vorzuwerfen, dass sie echten Künstlern nicht helfen würden.

Sex mit Taylor Swift

Kayne West läßt seine Twitter-Leserschaft wissen, er sei sowieso der größte lebende Künstler und würde für „The Life of Pablo“ nichts weniger als den Grammy für „Album des Jahres“ verdienen.

Ach ja, in dem Track „Famous“ rappt Kayne: „I feel like me and Taylor might still have sex, I made that bitch famous“. Interessant. 2009 hatte Kanye die Sängerin rüde in ihrer Dankesrede beim MTV Musik Award unterbrochen. Nun will er mit ihr ins Bett und hat sie auch noch berühmt gemacht? Wie rappt man eigentlich Größenwahn?

Auf Kaynes Ausfälle antwortet Taylor Swift bei der aktuellen Grammy Preisverleihung in sehr moderaten Worten. Was sagt eigentlich Ehefrau Kim Kardashian zu den Ehebruch-Fantasien? Der IT-Popo ist ja eher auf Instagram unterwegs (über 60 Millionen Follower). Doch da sieht alles nach eitel Sonnenschein im Hause Kardashian-West aus. Sie scheint ihren Mann bei seiner Promo-Tour sogar mit Fotos und Videos zu unterstützen.

Kollege Nils Jacobsen hat die „Kommunikationsstrategie“ des Musikers lesenswert bei Meedia zusammengefasst.

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