Was Apple hier so schön als iTunes in der Cloud beschreibt, sucht der Nutzer in Deutschland vergeblich in iOS 5.

Den Schieber Music wird es erstmal nicht geben, da Apple sich noch mit den Musikverlagen einigen muss. Die Idee: Auf dem iPhone gekaufte Lieder erscheinen Sekunden später auch auf dem iPad oder iPod touch, wenn man die iCloud nutzt. Mit Apps und Büchern funktioniert das bereits. Langfristig soll der Abgleich bei Apple gekaufter Medien auch mit TV-Serien und Filmen erfolgen, doch da sind die Rechteinhaber noch nicht mit Apple einig.

Auch auf die erweiterte Variante von iTunes in der Wolke, dem iTunes Match müssen wir hierzulande noch warten. Dabei wird die bereits vorhandene Musiksammlung mit den 20 Millionen Songs auf dem iTunes-Server abgeglichen. Nur was iTunes nicht kennt, wird auf den Server hochgeladen und steht dann via iCloud auf weiteren Geräten zur Wiedergabe bereit. Das geht bedeutend schneller als die Wolkenlösungen wie der Cloud Drive von Amazon oder Google Music (Beta).

Der Clou an dem Apple-Angebot für 25 Dollar pro Jahr: Songs aus, sagen wir mal grauen Quellen, können so legalisiert und qualitativ verbessert werden (AAC, 256 Kbit/s, DRM-frei). Dann steht die komplette Musiksammlung (Apple setzt ein Limit bei 25.000 Songs) auf bis zu zehn Geräten für eine Wiedergabe (Streaming, lokales speichern) zur Verfügung.

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