Apple kann nicht zählen, weder bei seinen iPhones noch bei den Umrechnungskursen. Nach dem iPhone 8 kommt direkt das iPhone 10, äh X. Das wird mit einer römischen Zehn geschrieben.

Doch das neue iPhone 8 war in der Apple Keynote bereits nach zehn Minuten überholt, wie CNET-Autor Andrew Gebhart süffisant anmerkt. Das iPhone X bietet mit seiner Face-ID-Technik den technologisch größeren Sprung. KGI Securities vermutet aufgrund der kurzen Lieferzeiten für das iPhone 8, dass die Vorbestellungen nicht sonderlich hoch ausfallen. Die Bild-Zeitung spricht bereits vom “iPhone, das kaum einer will.” Nach dem Verkaufsstart an diesen Freitag wissen wir mehr.

Verrückte Preispolitik

Wer ein iPhone X möchte, muss noch bis zum 27. Oktober warten, dann kann man seine Bestellung platzieren. Ausgeliefert wird Anfang November 2017. Der Verkaufspreis liegt in den USA (für die 64 GB Version) bei 999 Dollar. In Deutschland werden daraus 1.149 Euro. Gut, in den USA kommen noch zwei bis zehn Prozent Sales-Tax, ja nach Bundesstaat, hinzu. Macht also maximal 1.098,90 Dollar oder nach aktuellem Umrechnungskurs 917 Euro.

Apple Deutschland weist bei den 1.149 Euro die Mehrwertsteuer und gesetzliche Gebühren in Höhe von 189,00 Euro aus. Doch 19 Prozent von 1.149 Euros sind nur 183,45 Euro. Die Differenz von 5,55 Euro könnte die Import-Steuer sein. Oder hat jemand eine andere Erklärung?

Aber was jammern wir über die iPhone X-Preise? Es geht nämlich noch teurer, zum Beispiel in Ungarn. Laut Kaufda-Preisvergleich liegt das kleine iPhone X dort bei 1.232 Euro und das Große bei 1.416 Euro. Auch Schweden, Dänemark, Italien und Portugal liegt preislich über uns. Deutschland taucht erst im Mittelfeld der Preisübersicht auf.

iPhone X Preise weltweit Kaufda Preisvergleich

2 KOMMENTARE

  1. Zu den 5,55 EUR findet sich dieser Hinweis am Seitenende: “Die Preise beinhalten die Mehrwertsteuer (19 %), anwendbare Copyright-Gebühren und Versicherungssteuer (wo erforderlich).”

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