Wer in die Ferien aufbricht, möchte sein iPhone mitnehmen. Von wegen „Schalt mal ab“ oder „Im Urlaub kein Internet„. Ich höre doch auch nicht auf, mich zu bewegen, zu trinken oder zu schlafen. Das Internet gehört einfach zum Leben dazu – auch im Urlaub. Da geht es nicht darum, noch 148 Mails zu checken. Man will wissen, was die Freunde zeitgleich machen, eigene Bilder zeigen oder vor Ort einen Supermarkt suchen, eine Reiseführer-App und einen Übersetzer auf dem Smartphone nutzen. Gerade auf Reisen kann das iPhone ein nützlicher Helfer sein.

Teures Roaming

Doch die Datennutzung hat Reisende beim Auslandseinsatz (Roaming) stets tief in die Geldbörse greifen lassen. Etwas Entspannung bringen die neuen Preisobergrenzen der EU, die seit dem 1. Juli 2013 gelten. Danach darf in EU-Ländern ein Megabyte (MB) Daten nicht mehr als 0,83 Euro kosten. Abgehende Telefon-Gespräche liegen bei maximal 0,29 Euro und ankommende bei 0,08 Euro. Das gilt natürlich auch für Prepaid-Anbieter. Wer also vorab bezahltes Guthaben nutzt, kann mit diesen Preisen kalkulieren. Wobei ein Blick auf die Webseite des Anbieters vor der Abreise ratsam ist.

Travel & Surf

Ein Blick auf die Telekom-Seite verrät beispielsweise, dass Vertrags-Kunden des rosa Riesen bis Ende September 2013 einen WeekPass mit 150 MB in einem EU-Urlaubsland geschenkt bekommen. Dazu sollte man vor der Abreise die App Travel & Surf installieren. Nach der Ankunft aktiviert man das Datenroaming (Einstellungen / Allgemein / Mobiles Netz). Dann kann man seinen Wochenpass aktivieren. In den klassischen Urlaubsländern rund ums Mittelmeer (Ländergruppe 1) kostet der Wochenpass sonst 14,95 Euro, ein Tagespass mit 50 MB kostet 2,95 Euro für 24 Stunden.

Feriendomizil mit WLAN

Wer keinen Auslands-Spezialtarif hat und nicht aus Versehen Kosten in seinen Ferien verursachen möchte, lässt das Datenroaming natürlich deaktiviert (Standardeinstellung). Falls man im Hotel oder der Ferienwohnung WLAN hat, funktioniert der Datenabruf ausschließlich darüber und verursacht keine zusätzlichen Kosten auf der Mobilfunkrechnung. Ist kein Hotspot in der Nähe, macht man sich selber einen. Mithilfe von UMTS-Routern zaubert man sich einen privaten Hotspot, an dem bis zu fünf Geräte kabellos andocken können. Dazu benötigt man eine Daten-SIM-Karte eines lokalen Anbieters. Die bestellt man entweder vor der Abreise oder kauft sie am Urlaubsort.

Wer nicht in weitere Hardware investieren möchte, kann sich für den Urlaub – beispielsweise auf der Deutschen liebsten Ferieninsel Mallorca – einen WiFi-Router leihen. Eine Woche mit 2 GB Datenvolumen kosten bei WiFiRental Travel 39,90 Euro plus Pfand für den Router. Die Übergabe erfolgt bei Ankunft am Flughafen Palma de Mallorca oder im Urlaubshotel.

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