Entwickler können die Version iOS 4.3 seit dieser Woche auf iPhone, iPad, iPod touch und Apple TV testen. Während ich Persönlicher Hotspot selber ausprobiert habe, stammen die übrigen Punkte der Auflistung von hier. Wann das Betriebssystem für alle verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.

  • Die für mich spannendste Neuerung ist Persönlicher Hotspot. Damit macht man das iPhone 4 zur Sendestation. Ist der Hotspot mit Namen und Passwort aktiviert, blinkt der obere Menübalken blau. Bis zu fünf Geräte (Laptop, iPad, Smartphone etc.) können via WLAN (WiFi) die Datenverbindung des iPhones nutzen.
    Beim iPhone 3G S macht das iOS 4.3 leider kein WLAN-Hotspot aus dem Gerät. Man kann lediglich per Bluetooth oder USB-Kabelverbindung (ähnlich wie bei der Modemfunktion Tethering) Geräte ankoppeln. Das wird die Nutzer eines iPads ohne UMTS freuen, können sie nun iPhone 4 und iPad koppeln.
    Das Aber: Die Mobilfunkprovider können über die Funktion bestimmen bzw. mit einem Preisschild versehen. Mit meinem Mobile Complete Tarif der Telekom hat es auf Anhieb funktioniert.
  • Multigesten-Steuerung im iPad. Mit drei und mehr Fingern kann man auf dem iPad Befehle ausführen. Damit lässt sich zwischen Apps wechseln oder zum Startbildschirm zurückkehren. Im Video sieht man, was alles möglich ist. Die Existenz dieser Gesten führt den Boy Genius Report zu der Annahme, Apple könnte beim iPad 2 auf den Home-Button verzichten. Das halte ich für eine gewagte Schlussfolgerung.
  • iPad-Nutzer können in den Einstellungen entscheiden, ob der Schalter an der Seite die Audiowiedergabe stumm schaltet oder die Seitenrotation verhindert.
  • Es lassen sich mit AirPlay auch Videos auf Apple TV streamen.
  • Die AirPlay-Funktion kann von Entwicklern und Web-Anwendungen genutzt werden.
  • In einer Konfigurationsdatei findet sich “Find my Friend”. Die Vermutung liegt nah, dass Apple eine Ortungsfunktion für MobileMe-Freunde oder eine andere Apple-eigene App entwickelt.
  • iAD-Anzeigen können als Vollbild angezeigt werden.
  • FaceTime, die Videotelefonie, bekommt ein überarbeitetes Logo.
  • Die Videokamera erhält Effekte, wie sie bereits im iPod nano enthalten sind: Röntgenbild, Wärmebild, Schwarz-Weiß-Aufnahmen, 8mm-Kamera und Kaleidoskop. Das Video zeigt die Effekte im Einsatz.
  • SMS-Hinweistöne können bis zu zehn Mal wiederholt abgespielt werden.
  • Die Listenansicht im AppStore kommt in einem neuen Erscheinungsbild daher.

Mit iOS 4.3 führt Apple neue Hardware-Anforderungen ein. Es sollte mindestens ein iPhone 3G S oder ein iPod touch der dritten Generation sein.

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4 Kommentare

  1. hallo zusammen,
    hab das update runtergeladen….aber es sagt mir ich soll meinen account bei telekom.de aktivieren. wie oder wo kann ich das genau machen?
    würde mich über tips freuen 🙂
    lg
    basten

  2. “Bis zu fünf Geräte können via Bluetooth oder USB-Kabelverbindung die Datenverbindung des iPhones nutzen.” Und wie bitte können 5 Geräte per USB an ein iPhone angeschlossen werden? Nein, das wurde falsch verstanden. Die Hotspot Funktion verbindet die 5 Geräte via WiFi – eben wie ein Hotspot. Als Alternative geht auch Bluetooth. Die Abbildung scheint mir auch nicht Original zu sein. Es ist ein Screenshot der Tethering Funktion. Hier ist ein Screenshot der richtigen Hotspot Funktion.

    • @Andreas Die Abbildung ist Original. Das ist mein iPhone 3G S mit iOS 4.3. Es sieht halt in der deutschen Version etwas anders aus, als im Verizon-iPhone. Ja, Du hast recht, so hätte ich den Personal-Hotspot auch verstanden: Man macht einen WLAN-Hotspot aus dem iPhone und fünf WLAN-fähige Geräte nehmen Verbindung auf. Wie bei einer Mifi-Box. Doch das funktioniert hier so nicht. Ich kann dem WLAN keinen Namen und Passwort geben, ich kann überhaupt kein neues WLAN einrichten. Ich kann aber unter dem Menüpunkt Persönlicher Hotspot eine (Tethering-) Verbindung via Bluetooth oder USB-Kabel herstellen und so mit dem weiteren Gerät im Web surfen.
      Wenn jemand im iOS 4.3 einen anderen Weg gefunden hat, um einen echten WLAN-Hotspot einzurichten, bin ich für Tipps dankbar.

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