Aus Philips Lightning wird Signify, doch der Markenname Hue für die intelligente IoT-Beleuchtung bleibt erhalten. „Die Entscheidung für den neuen Firmennamen ist darin begründet, dass Licht zu einer intelligenten Sprache geworden ist, die verbindet und Botschaften übermittelt. Der Firmenname ist ein klarer Ausdruck unserer strategischen Vision und unseres Ziels, das außergewöhnliche Potenzial von Licht für ein helleres Leben und eine bessere Welt zu erschließen„, sagt Eric Rondolat, CEO von Signify.

Hue leuchtet weiter

Signify wird seine Produkte im Rahmen des bestehenden Lizenzvertrags mit Royal Philips weiterhin unter der Marke Philips Hue anbieten. Das Unternehmen geht davon aus, die Namensänderung bis Anfang 2019 in allen Ländern umgesetzt wird, in denen es aktiv ist. Mit Niederlassungen in mehr als 70 Ländern und 32.000 Mitarbeitern weltweit erwirtschaftete Signify 2017 einen Umsatz von 7 Milliarden Euro und investierte 354 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung.

Interact beleuchtet Jakarta

Wir sind davon überzeugt, dass Licht eine wesentliche Bedeutung hat“, ergänzt Eric Rondolat. „Und indem wir es mit Netzwerken, Software und Cloud-Computing verbinden, öffnen wir die Tür zu einer intelligenteren Welt, in der die Bedeutung von Licht weit über die reine Beleuchtung hinaus geht.“ Signify setzt mit Philips Hue nicht nur auf vernetzte LED-Leuchten in Wohnungen und Garten. Mit der Marke Modular sind sie bei Architekturbeleuchtung unterwegs und Luceplan liefert Desingerleuchten aus Italien. Spannend ist der Bereich Interact. Er konzentriert sich auf den Bereich Internet of Things (IoT) im Unternehmens und Infrastruktur-Bereich. Mit Interact baute Signify in Jakarta eines der größten vernetzten Straßenbeleuchtungssysteme auf. Zu dem Projekt gehört die Modernisierung von fast 90.000 Straßenlampen mit energieeffizienten LED-Leuchten, die über die Interact Software zur Steuerung der Stadtbeleuchtung miteinander vernetzt sind. Das Projekt wurde in nur sieben Monaten abgeschlossen, wobei jeden Tag ungefähr 430 Lichtpunkte vernetzt wurden. 

Philips macht in Medizin

Philips hat seinen Beleuchtungsbereich bereits 2016 als Philips Lightning ausgegliedert. Das 1891 im niederländischen Eindhoven gegründete Unternehmen konzentrierte sich zunächst auf Haushaltsgeräte und Fernseher für den Konsumentenmarkt. Sinkende Margen und Konkurrenz aus Asien führten zu einem Strategiewechsel. Neben der Lichtsparte verkauften die Niederländen vor einigen Jahren auch den Bereich der TV- und Unterhaltungsgeräte. Nun konzentriert man sich in Eindhoven auf den Medizin- und Lifestyle-Bereich. 

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