Richterin Lucy Koh hat die im August 2012 verhängte Strafzahlung von 1.049 Millionen auf 600 Millionen Dollar gekürzt. Ursprünglich hatte Apple 2,5 Milliarden Dollar von Samsung für die Verletzung von Patentrechten verlangt.

Die Richterin aus San José hat einen kritischen Blick auf die Berechnungen der Jury-Mitglieder geworfen. Bei 14 von 28 beanstandeten Samsung-Geräten nahm die Richter Korrekturen an den Summen vor. Grundlage der Schadenersatzberechnung waren entgangene Gewinne für Apple. Zeiten und Berechnungsgrundlagen hätten bei 14 Modelle nicht gestimmt. Hierfür müsse nun ein neuer Prozesstermin mit einer neuen Jury angesetzt werden. Dieser Prozess wird eine neue Schadenersatzsumme bringen, so dass die jetzt festgelegten 600 Millionen Dollar nicht das letzte Wort in der gerichtlichen Auseinandersetzung der beiden Unternehmen ist.

Forderungen von Seiten Apples, die nach dem ersten Urteilsspruch laut wurden, die Schadenersatzsumme noch zu erhöhen, da weitere Samsung-Geräte betroffen seien, lehnte Richterin Koh jedoch ab.

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