Wenn andere schmutzige Wäsche waschen liest man das doch immer gern: Der Business Insider bündelt in einem Artikel Aussagen über Scott Forstall, den Chefentwickler von iOS, die es in sich haben.

Mike Lee, ein früherer Entwickler sagt er sei „Apple’s chief a-hole.“ Das meint er durchaus als Kompliment. Man hätte das auch über Steve Jobs sagen können, doch der kam damit durch. Schließlich war er der Unternehmensgründer, hatte den iMac, iPod, iPad und das iPhone angestoßen. Eine Erfolgsbilanz, die der Chef der iOS-Abteilung, längst nicht aufweisen kann.

Jobs und Forstall waren sich sehr nah, kannten sich bereits aus der Zeit bei Next. Forstall durfte im Gegensatz zu anderen Managern schon früh und vor allem lange auf die Bühne bei Produktpräsentationen. Heute machen die Apple-Verkäufe von Geräten mit iOS rund 70 Prozent aus, somit hat Forstalls Wort im Unternehmen Gewicht. Entsprechend sei sein Selbstbild und sein Auftreten. Der Flurfunk berichtet, Design-Guru Jonathan Ive und Hardware-Chef Bob Mansfield können nicht in einem Raum mit Forstall sein, wenn nicht Tim Cook dabei ist, um als Puffer zu fungieren.

Viele Beobachter sehen Forstall als potentiellen CEO – er sicherlich auch. Doch um Cook zu beerben, benötigt er Geduld, der ist durch Aktienoptionen auf zehn Jahre an das Unternehmen gebunden – doch Geldhürden lassen sich überwinden, falls notwendig.

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