Eine Brille ist die logische Weiterentwicklung. Bei Augmented Reality-Apps (erweiterte Realität) hält der Nutzer sein Smartphone vor die Augen und bekommt Informationen aus der Umgebung ins Kamerabild eingeblendet. Mit einer Brille blieben sogar die Hände frei.

Forscher des Google [x] Labors arbeiten an einer derartigen Brille. Ein erster Prototyp, den Co-Gründer Sergey Brin bei einer Spendengala in San Francisco trug, verfügt über eine Kamera, ist sprachgesteuert und projiziert Informationen auf eine Brillenglas (wobei auf dem Foto gar kein Glas zu erkennen ist).

Das Modell von Brin befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium.“Derzeit sieht man das System immer wieder neu starten„, verriet er The Verge. Daher ließ der Unternehmer an diesem Abend auch niemand anders die Brille ausprobieren. Auch bei weiteren Details zur Technik und zum Marktstart zeigte sich Brin verschlossen. „Give us time„, so seine Bitte.

Was damit alles möglich sein wird, präsentiert ein Google-Video (siehe unten). Man kann sich Haltestellen, Routeninformationen und Statusmeldungen aus Socials Networks anzeigen lassen als auch Videotelefonate führen. Google ist bekannt dafür, Produkte im Beta-Stadium zu veröffentlichen, so dass Nutzer Kinderkrankheiten finden und Feedback liefern, um das Angebot zu verbessern und marktreif zu machen. Google-Glass ist allerdings noch weit vor einem Beta-Stadium entfernt und die Veröffentlichung kommt erstaunlich früh. Auf der Google+Seite heißt es: „We’re sharing this information now because we want to start a conversation and learn from your valuable input.“ Da mussten sie nicht lange warten, die ersten machen sich bereits über die Google-Brille lustig oder zeigen, was Jungs wirklich mit den Google Glass anstellen werden.

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