Schauen wir mal auf die inneren Werte beim iPhone 6s: Wie gewohnt bietet ifixit.com einen interessanten Teardown in Bildern. In diesem Fall sogar mit dem größeren iPhone 6s Plus. Das Video hier im Beitrag stammt vom Reparaturservice iDoc, die ebenfalls eine “Fotostory” vom Innenleben des iPhone 6s zu bieten haben.

Das 7.000er-Aluminium macht das iPhone etwas schwerer, aber dank des höheren Zink-Anteils (ca. 7,6 %) auch stabiler (Stichwort: Bendgate). Was noch für den Gewichtszuwachs (+14/+20 Gramm) verantwortlich ist, sind Tap Engine (Vibrations-Motor) und die 3D Touch Technik im Bildschirm. Der Motion-Coprozessor ist nun Teil des A9 Chips. Insgesamt bietet die Batterie mit 2.750 mAh weniger Leistung (-165 mAh) im Vergleich zum Vorgänger. Beim iPhone 6s ist der Energiespeicher mit 1.715 mAh ebenfalls “kleiner” geworden (-95 mAh). Hoffentlich gleicht das der Stromsparmodus wieder aus  … 3D Touch und die “Hey Siri”-Funktion dürften ja eher Energiefresser sein.

Spannend ist auch der Blick auf die Preise der Bauteile. Teardown.com und Statista haben nachgerechnet. So kosten Innenleben und Hülle des neuen iPhones rund 245 Dollar. Aber die 504 Dollar Differenz zum Kaufpreis in Höhe von 749 Dollar ist nicht gleich Apples Gewinn. Forschung, Entwicklung, Marketing, Vertrieb und sonstige Kosten des Konzerns müssen davon abgezogen werden. Dürfte aber noch genug übrig bleiben …

Grafik iPhone 6s kosten bauteile innenleben

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