fon11.jpgMichael Arrington spielt auf TechCrunch mit der Idee eines „iPhone-only“-Netzwerks. Mit den richtigen Anwendungen könnte dies in der von sich überzeugten und elitären Gemeinde der iPhone-Nutzer zu einem Erfolg werden. Mit der entsprechenden Verbreitung wäre ein mobiles soziales Netzwerk wahrscheinlich für sämtliche Endgeräte ein Hammer. Man stelle sich vor – natürlich mit Zustimmung des Nutzers – könne man sehen, was die Freunde / Kollegen so machen und wo sie stecken. Mit der Lokalisierungsfunktion wäre es leicht möglich – privat wie geschäftlich – zu erfahren, wer noch auf der Messe, dem Kongress oder der Party herumläuft.

Das amerikanische Startup Fon11 macht das bereits ansatzweise. Für die großen Netzwerke wie Facebook oder Xing sollten das einfach zu realisierende Anwendungen sein. Sie haben bereits die kritische Masse an Nutzern. Mittels GPS oder der WPS-Lokalisierung von Skyhook Wireless ist die Ortung sogar in geschlossenen Räumen möglich.

Die Diskussion um Arringtons Artikel führt zu einem interessanten Blogeintrag des schwedischen Unternehmers Peter S. Magnusson. Seine Theorie lautet: Steve Jobs ist richtig gut in der Produktentwicklung, wenn er den Nutzer versteht. Doch Jobs versteht nicht das Nutzungsverhalten im 21 Jahrhundert. Es ist nicht mehr nur der eMail-Versand, der mobile Kommunikation ausmacht. Die Leute chatten, bloggen, tauschen Fotos, Filme und Songs. Sie diskutieren, verlinken, bewegen sich als Avatare durch künstliche Welten, stimmen ab und teilen ihr Wissen in Wikis. Jobs versteht nichts von Social Networks und genau das wäre die Killer-Applikation für das iPhone.

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