Apple-Boss Steve Jobs befindet sich laut einem Bericht des US-Klatschblatts National Enquirer in einer Krebsklinik. Fotos von Anfang Februar zeigen einen noch weiter abgemagerten Jobs beim Verlassen des Stanford Cancer Centers in Palo Alto. Hier wurde auch Schauspieler Patrick Swayze bis zu seinem Tod behandelt.

– Das Bild wurde auf anwaltliche Forderung der Celebrity-Bildagentur entfernt

Der 55-jährige unterzieht sich laut dem Bericht einer Chemotherapie. Ein Arzt, der lediglich die Bilder gesehen hat, spekuliert in dem Zeitungsartikel: „Den Fotos nach zu urteilen, ist er sterbenskrank, ich würde sagen, er hat nur noch sechs Wochen zu leben.“ Bei 1,83 Meter Körpergröße wiege er nur nur 60 Kilogramm. Das Bild unten zeigt Jobs bei einem seiner ersten TV-Auftritte Anfang der 80er Jahre (im Anzug hat man ihn danach nur noch selten gesehen).

Es ist eine grausame Prognose, dabei hieß es in amerikanischen Medien, der Firmenchef würde heute Abend mit Präsident Obama in San Francisco zusammentreffen.


4 KOMMENTARE

  1. Ahm, der sogenannte Arzt hat seine sogenannte „Prognose“ anhand der Fotos (sic!) gemacht.

    Es ist grausam, dass es jemand findet, der sich dafür nicht zu schäbig ist und es ist leider auch bisschen grausam, dass dieser offensichtliche (geschmacklose) Quatsch auch noch ernsthaft immer weiterverbreitet wird.

    Welchen Teil von „please respect my privacy“ haben Sie nicht verstanden?

    • Ja, es ist ein schmaler Grad. Aber ich habe mich nicht leichtfertig aus Sensationslust für die Übernahme der Meldung entscheiden, da es hier eigentlich um die Produkte gehen soll. Aber: Ich schreibe häufig über Geräte oder Anwendungen, die es noch nicht gibt oder nur in den USA gibt oder ich einfach nicht drankomme. Von daher bin ich immer wieder auf die Übernahme fremder Informationen angewiesen. Das ist das Tagesgeschäft eines Journalisten – auch wenn ich es mir anders wünsche.

      „Please respect my privacy” über diesen Satz in der Pressemitteilung habe ich mich damals furchtbar aufgeregt. Bei aller Empathie und Mitleid für das Schicksal des 55-jährigen, wie kann der CEO eines börsennotierten Unternehmens (Top-Wert im S&P 100, 330,1 Mrd. Dollar Marktkapitalisierung, eines der größten Technologiekonzerne der Welt, Verantwortung für knapp 50.000 Angestellte) einfach erwarten, die Presse lasse ihn in Ruhe, wenn er krank ist. Kaum ein anderer Unternehmenschef steht so sehr mit seinem Gesicht für eine Marke / ein Unternehmen. Apple = Steve Jobs. Man kann sich nicht nur für Keynotes auf die Bühne stellen und sagen, seht her und schreibt drüber, aber bei jeder anderen Gelegenheit „no comment“ oder „respect bei privacy“. Das ist verlogen. Jobs hätte schon längst einen Nachfolger aufbauen und auch benennen können. Einfach nur CEO bleiben und Tim Cook nach vorne schieben, genügt nicht.

      Dennoch: Ich wünsche Steve Jobs alles Gute und ein möglichst langes Leben – 55 ist kein Alter um abzutreten.

  2. PPS: Vor allem oder gerade wegen der Headline „Steve Jobs in kalifornischer Krebsklinik“. Ich gehe also mal davon aus, dass Sie als seriöser Journalist dort waren und seine Anwesenheit verifiziert haben!? So entstehen die täglichen Ostereier im Netz.

  3. Wer weiß ob er das wirklich ist! Falls doch ist das sicherlich eine traurige Nachricht, die aber heutzutage viele Familien ereilt. Weder Apple noch die Welt wird untergehen. Wollen wir das trotzdem mal in die Klatsch-Schublade vergraben und wünschen Steve auf diesem Wege gute Besserung!

    PS: Ob man dem höchst unseriösen National Enquirer überhaupt in einem Beitrag Gehör verschaffen sollte halte ich für unprofessionell und fragwürdig, aber ist ja ihr Blog Herr Kunde!

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