Apple CEO Tim Cook (c) AppleApple Aktionäre müssen sich weiterhin gedulden. Bei der gestrigen Hauptversammlung in der Firmenzentrale in Cupertino konnte CEO Tim Cook immer noch keine Dividende oder ein Aktienrückkaufprogramm ankündigen. Reich sind die Aktionäre also weiterhin nur auf dem Papier: In den vergangenen drei Jahren stieg Apples-Aktienkurs um 470 Prozent auf rund 516 Dollar. Das 52-Wochen-Hoch liegt bei rund 526 Dollar. Doch wer will schon verkaufen, wenn es gerade so gut läuft.

Auf Apples Konten schlummern derzeit rund 98 Milliarden US-Dollar. Die letzte Dividende gab es für die Anteilseigner 1995. Da ging es dem Computerhersteller miserabel und er wollte mit der drastischen Maßnahme das Geld im Unternehmen halten. Jetzt könnte Apple sich gegenüber den Aktionären dankbar zeigen, auch wenn in den vergangenen Jahren viel Geld in Firmenübernahmen, den Ausbau der Warenwirtschaft, der eigenen Ladenkette und der Unternehmensinfrastruktur geflossen ist. Außerdem soll demnächst ein neues, futuristisches Hauptquartier in Kalifornien entstehen.

Wir haben viel Geld ausgeben, aber wir haben immer noch viel – ehrlich gesagt mehr als wir brauchen, um das Unternehmen zu betreiben„, sagt der Apple-Boss, „Der Verwaltungsrat und das Management werden tun, was unserer Meinung nach das Beste für die Aktionäre ist – und jedermann weiß, dass nie 100 Prozent der Leute mit unserer Entscheidung übereinstimmen werden.“

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