Die Reference-Linie könnte auch in Cupertino entworfen worden sein (c) LoeweErnstzunehmendes Gerücht oder Aktienkursmanipulation? AppleInsider berichtet, TV-Hersteller Loewe liege ein Übernahme-Angebot von Apple über 87,3 Millionen Euro vor.

So ein Gerücht fällt auf fruchtbaren Boden, zumal jeder Interessierte weiß, dass Apple an einem eigenen Fernseher arbeitet. Satte 30 Prozent legte die Loewe-Aktie heute zu. Da half auch kein Dementi des Unternehmens aus Kronach.

Perfect Fit?

Es passen einfach zu viele Dinge zusammen: 29 Prozent an Loewe hält der japanische Elektronik-Konzern Sharp. An diesem Unternehmen hat sich Apple-Fertigungspartner Foxconn kürzlich mit zehn Prozent beteiligt. Die übrigen Anteile an dem deutschen TV-Hersteller halten LaCie (11 Prozent) und der frühere Loewe-Chef und heutige Aufsichtsratsvorsitzende Rainer Hecker, der Rest befindet sich im Streubesitz.

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Loewe hat länger als andere Hersteller mit dem Umstieg von der Röhre auf den Flachbildschirm gewartet. Entsprechend schlecht ging es dem Unternehmen. Im vergangenen Jahr schrieb man elf Millionen Euro Verlust. Im ersten Quartal 2012 waren es nur noch 0,9 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr sollen wieder schwarze Zahlen geschrieben werden, die Fußball-EM sowie die Olympiade sollen dazu beitragen. Mit seinem Produktdesign passt die deutsche Marke ganz hervorragend zu Apple. Produkte wie der Loewe AirPlay AirSpeaker werden auch bereits von Apple im Online-Store verkauft. Für einige Fernseher gibt es eine Fernsteuerungs-App. In der Beschreibung zu Assist Media heißt es: “Mit der Loewe Assist Media App für Ihr iPad fügt sich jetzt auf ideale Weise zusammen, was zusammengehört.

Viel Raum für Doppeldeutigkeiten… Doch laut AppleInsider muss sich der Loewe-Vorstand schnell entscheiden, angeblich gilt das Angebot nur bis zum 18. Mai 2012.

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