Das iPhone 6 ist schon größer geworden – und ich meine jetzt nicht den Bildschirm, sondern den Speicher. Bis zu 128 Gigabyte Daten fasst der interne Speicher. Auf den ersten Blick eine enorme Menge, aber doch niemals genug für all die Fotos, Lieder, Videos und Apps, die sich im Laufe der Zeit ansammeln.

Datenexport und Sicherung ohne Wolke

Eine praktische Speichererweiterung ist der i-FlashDrive Evo von PhotoFast. Der Speicherstick (8, 16, 32 oder 64 GB) hat auf der einen Seite einen Lightning-Stecker (ab iPhone 5) und auf der anderen einen USB 3.0 Stecker. Somit können die Daten vom iPhone oder iPad auf einen Windows-, Linux- oder Mac-Rechner übertragen werden. Der Speicher-Stick des taiwanischen Herstellers eignet sich für Leute, die den Umweg über Apples iCloud meiden möchten.

Mithilfe der i-FlashDrive-App kann der Nutzer Fotos, Videos, Dokumente aus Apps, Lieder aber auch das Adressbuch (Kontakte) sowie Kalender mit einem Fingertipp auf dem Datenstick speichern. Wer nicht auf Cloud-Dienste verzichten möchte, überträgt via App Daten in die Dropbox oder zieht von dort Daten auf den externen Speicher. Außerdem läßt sich der i-FlashDrive als Rekorder für Sprachaufnahmen verwenden. Beim Start der App zeigt ein Kreis wie viel Speichervolumen noch zur Verfügung steht.

i-Flash Drive Evo

Kalenderumzug scheitert

Wer keine regelmäßigen Backups via iTunes oder iCloud macht, kann mit dem Stick immerhin die wichtigsten Daten sichern. Wobei hier In-App-Daten, SMS, Nachrichten oder WLAN-Passwörter nicht gesichert werden.

Beim Praxistest kam mir die Idee, ob man mithilfe des Datensticks ein Systemumzug bewältigen könnte. Mal angenommen ein Nutzer möchte von iOS auf Android wechseln – rein theoretisch. Die Kalender und das Adressbuch in der iCloud erschweren einen Umzug zum Google-System.

Der i-FlashDrive Evo sichert das Adressbuch im .vcf-Format und die Kalender als iCalender im Format .ics. Somit dürfte einem Umzug zu Google-Adressen und -Kalender nichts im Weg stehen. Doch während der Adressimport bei Google auf Anhieb funktioniert, liefert das Einlesen der iCalender-Daten eine Fehlermeldung: „iCal-/CSV-Datei kann nicht verarbeitet werden…“ Schade.

Ein Leichtgewicht

Die durchsichtigen Plastikkappen über den beiden Steckern dürften ruhig etwas fester sitzen, aber ansonsten macht die Verarbeitung einen guten Eindruck. Der i-FlashDrive wiegt gerade mal 17 Gramm und ist 52,5 x 26 x 9 mm groß. In Situationen ohne Datenverbindung ist er die perfekte Alternative für eine Übertragung von Fotos, Musik oder anderen Daten von einem iPhone auf ein anderes iPhone oder iPad. „In einem Markt, in dem der Absatz von Tablets höher als der von herkömmlichen PCs ist, sind wir davon überzeugt, dass Speicher-Lösungen wie der i-FlashDrive eines der am schnellsten wachsenden Segmente innerhalb der Unterhaltungselektronik ist„, sagt Dersan Kacmaz, Marketing Director bei PhotoFast. Den Stick gibt es zu Preisen zwischen 64,95 und 189,95 Euro (UVP), je nach Speicherkapazität im Zubehörhandel und bei Amazon

PhotoFast ONE
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Preis: Kostenlos+

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