Was die App “Mein iPhone suchen” für iPhone und iPad ist, bietet Hidden App für das MacBook. Mithilfe der Software des britischen Anbieters Flipcode konnte Joshua Kaufman sein gestohlenes MacBook orten und den Dieb identifizieren. Die Polizei nahm den Täter fest und Kaufman bekam sein Laptop zurück.

Eine tolle Geschichte. Zu toll, um wahr zu sein? Der Reihe nach: Bei einem Einbruch am 21. März 2011 entwendete ein Dieb das MacBook von Joshua Kaufman aus seiner Wohnung in Oakland, Kalifornien.

Kaufman meldete den Einbruch bei der Polizei, doch die machte ihm wenig Hoffnung, dass er seine Besitztümer wiedersehen würde. Als Nutzer des Abo-Dienstes Hidden App von Flipcode konnte Kaufman aus der Ferne auf seinen Rechner zugreifen. Er sah, wie der Dieb Daten löschte, eine Google-Konto einrichtete und machte mit der Webcam Fotos des Mannes.

Die Bilder zeigte er der Polizei, doch es passierte immer noch nichts. Erst als Kaufman über die Webseite This Guy has my MacBook an die Öffentlichkeit  ging, kam Schwung in die Geschichte. Amerikanische Medien nahmen den Fall auf, da Kaufmans-Twitter-Meldungen sich schnell verbreiteten. Entsprechend groß war der Druck auf die Polizei.

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Mithilfe der Fotos und einer Mail, die den Mann als Taxifahrer in Oakland identifizierten, konnte nahm die Polizei den Dieb am 31. Mai 2011 fest. Einen Tag später bekam Kaufmann sein MacBook zurück.

Tolles Happy End, nur nennt und verlinkt er auffallend häufig auf die Hidden-Webseite. Die britischen Macher geben sich im Twitter-Feed ahnungslos und sagen: Das ist kein Marketing. Nehmen wir es einfach mal so hin. Ob Hidden ähnlich viele Einschränkungen hat, wie der iPhone-/iPad-Suchdienst, ist mir nicht bekannt. Bei der Lokalisierungsfunktion muss die Push-Funktion aktiviert sein, das Smartphone oder Tablet muss noch “Saft” in der Batterie haben, über eine Verbindung zum Mobilfunknetz bzw. WLAN verfügen und die SIM-Karte darf noch nicht gesperrt sein.

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